Totaler Hormonmangel?

  • Hallo,


    ich habe heute meine Ergebnisse von meinem Speichel Hormon Test bekommen und bin ziemlich durcheinander von dem Ergebnis. Kann so ein Ungleichgewicht durch das Ltyroxin und/Oder Tybon verursacht werden? Jeder Wert ist unter den Norm werten :Schockiert: ich bin schon auf der Suche nach einem Berater aber hat schon mal jemand eine Einschätzung zu den Werten und evtl Tipps was man schon mal beachten könnte. Vielen Dank schon mal und viele Grüße


    17ß-Estradiol (E2) 2,80 pg/ml (5-7) 2.Zyklushälfte
    Cortisol morgens 2,90 ng/ml (6-8,5)
    Estriol (E3) 0,40 pg/ml (15-30)
    Progesteron. 28,60 pg/ml ( 280-330)
    Testosteron. 32,20 pg/ml (35-50)

  • Hi,
    ich kenne mich mit den Speicheltests ehrlich gesagt nicht aus. Würde das über ein Blutbild am 5. und 22. Zyklustag beim Gyn machen. Dann hättest Du bestimmt genauere Werte. Im Zusammenhang mit L-Thyrox und Thybon könnte ich es jetzt nicht betrachten.


    Liebe Grüße
    Loridori

  • "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Zitat von Loridori

    Hi,
    ich kenne mich mit den Speicheltests ehrlich gesagt nicht aus. Würde das über ein Blutbild am 5. und 22. Zyklustag beim Gyn machen. Dann hättest Du bestimmt genauere Werte. Im Zusammenhang mit L-Thyrox und Thybon könnte ich es jetzt nicht betrachten.


    Liebe Grüße
    Loridori


    Hi Loridori!


    Da wir nicht wissen, was Leni genau durch die Messung erfahren will, ist es schwierig, darauf zu antworten.
    Auch das Alter ist sehr wichtig.


    Wenn es um Kinderwunsch geht, dann hast Du mit den Messtagen recht. Allerdings sollte dann Östradiol auch noch um den 14.ZT gemessen werden.
    Wenn es um das Verhältnis von Progesteron und Östradiol geht, dann müssen die gemeinsam 5-7 Tage vor der nächsten Regel gemessen werden.


    LGA

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Ah, okay. Jetzt weiß ich auch wozu der Test gemacht wurde. Ich dachte es ging um die gynäkologischen Aspekte (Mängel bei zusätzlichen Baustellen wie unregelmäßige Blutungen, PMS, etc.)


    Aber hier wird die Fragestellung klar:
    http://www.hashimoto-forum.de/…c.php?f=2&t=3891&start=10


    Also Leni, ich hoffe so kann Dir jemand weiterhelfen der sich damit auskennt ;)

  • So, hier nochmal die Werte:



    17ß-Estradiol (E2) 2,80 pg/ml (5-7) 2.Zyklushälfte
    Ja, sehr niedrig, aber in der 2. Hälfte des Zyklus nicht ungewöhnlich



    Cortisol morgens 2,90 ng/ml (6-8,5)
    Das sieht extrem mau aus!
    Glaube, da solltest Du schauen, noch ein Cortisol Tagesprofil zu machen.
    Am Besten das Neuro Balance Profil, da dann auch Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin mit dabei sind.


    die hängen alle zusammen und da sollte man genauer hinschauen.


    Estriol (E3) 0,40 pg/ml (15-30)
    Der Wert ist extrem schwankend und muss nicht zwingend gemessen werden.
    Zeigt aber, dass Du im Bereich Deiner Östrogene anscheinend sehr unterversorgt bist.


    Progesteron. 28,60 pg/ml ( 280-330)
    Für den 2. Zyklusabschnitt viel zu wenig!


    Testosteron. 32,20 pg/ml (35-50)
    recht üppig, aber ok!


    Es fehlt DHEA!!!
    Schlecht, weil man den Wert als Vergleich braucht und um zu sehen, ob es eher an der NN liegt oder an der Umwandlung ins Cortisol, dass der Wert so schlecht ist.


    Insgesamt sieht es für mich so aus, dass bei Dir eventuell ein kryptisches AGS vorliegen könnte.


    Um das ohne Nebenwirkungen heraus zu bekommen, wäre der 24Std. Urintest sehr gut geeignet.
    Gibts bei Ganzimmun.
    Da werden alle wichtigen Umwandlungswege gemessen und man sieht, was sich da abspielt bei Dir.


    Deine Werte sehen aus wie bei einer Frau nach den Wechseljahren. Im Profil steht aber Dein Alter mit 29 angegeben.
    Falls Du die Pille nimmst, passt das, auch, wenn es alles andere als gut ist und einige Probleme erklären würde.
    Falls nicht, dann würde ich den Urintest machen, um der Sache auf die Spur zu kommen.


    So oder so ist es eine ungünstige Hormonlage und bringt kurz-mittel-und langfristig viele Probleme mit sich.


    LGA

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)


  • Hallo Augenstern,


    vielen Dank schon mal für deine Einschätzung. Was ist den ein Kryptisches AGS?


    Hormonell verhüte ich seit dem 21 Lebensjahr nicht mehr. Ich hab von 18-21j die Juliette genommen aber seit dem keine mehr. Ich hatte auch gehofft das ich durch den Test ein "neuen Hinweis" darauf finde, was es mit meinem Hautproblemen im Dekolté und den Schultern auf sich hat. Ich hab da schon seit der Pubertät Probleme mit pickeln, die zT. wir richtige "Geschwüre" sind.


    Ich werde auf jeden Fall weitere Tests machen, da ich denke das ich in dem Bereich wohl schon gut 12-15 Jahren ein Ungleichgewicht habe. Meine Periode kam damals schon seeehr spät erst mit 17/18Jahren, nach dem Absetzen der Pille 3-4 Jahre gar nicht und dann bis vor 1 3/4 Jahr sehr sporadisch. Meine Gyn hatte mal ein Ultraschall gemacht, wo die Eierstöcke wohl sowas wie ein "Winterschlaf" gemacht haben.. Aber ansonsten hat sie da auch nie weiter nach geguckt, da ich seit 11 Jahren eine Essstörung habe.


    vielen Dank schon mal für die Hinweise!


    lg Leni

  • Ok, hab Tante Google mal nach dem AGS befragt ;)


    Die späte Periode und unregelmäßiger Zyklus (der letzte Zyklus war zB 36 Tage und davor 33 Tage). Das es bei meiner Zwillingsschwester eigentlich genauso war/ist würde vmtl. auch dafür sprechen. Wobei wir beide immer sehr kleinwüchsig waren und auch 1 Jahr später eingeschult wurden (waren allerdings auch Frühchen). Ich spreche das auch bei meiner Endokrinologin im April an und Mai bin ich beim Gyn.

  • Hallo Leni,


    wie äußert sich denn Deine Essstörung? Wenn Du da sehr schwankend vom Gewicht bist, oder permanent deutlich im Untergewicht, dann hat Dein Körper nichts zur Verfügung um ausreichend Hormone zu bilden. Erstes Anzeichen ist dann das Ausbleiben der Regelblutung (oder sehr unregelmäßige lange Zyklen). Die körperlichen Schäden durch eine Essstörung sind sehr vielseitig, da das komplette biochemische System aus dem Ruder läuft.


    Liebe Grüße
    Loridori

  • Hallo Loridori,


    ich habe Bulimie, bis auf eine Phase mit 20/21 Jahren wo ich unter 47 Kg war (1,60 m groß) bin ich immer im Normalgewicht. Bzw. die letzen 4 Jahre durch die Unterfunktion steigt es leider zT. auf 61 Kg.


    Tagsüber esse ich regelmäßig und achte da auch auf gesunde Lebensmittel ohne Zusatzstoffe, Zucker etc.
    Nur Abends greife ich meistens noch zu gesalzenen Nüssen oder Gemüsechips.


    Ich bemühe mich der Zeit um ein Klinikplatz, da ich weiß das es so nicht weiter geht. Jeder Schritt den ich in Richtung Gesundheit mache wird durch das Chaos den die BU in mein Körper anrichtet ja wieder zur Nichte gemacht..


    lg Leni

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