Arztsuche bei Hashimoto, Nebennierenschwäche, Fibromyalgie und CFS

  • hallo,


    ich bin neu im Forum.


    Hier habe ich schon viel geschrieben: http://www.hashimoto-forum.de/viewtopic.php?f=46&t=4655


    ´Höchstwahrscheinlich habe ich eine ausgeprägte NNS, ich komme überhaupt nicht mehr hoch ohne Kaffee. Das geht schon jahrelang so und es wird immer schlimmer.


    Die Schilddrüse ist angeblich "o.k." eingestellt mit 75 mg LT. Einen Hausarzt habe ich noch nicht, seitdem ich umgezogen bin.


    Ich suche einen Arzt, der so etwas ernst nimmt. Arztbesuche mit ignoranten Ärzten empfinde ich als ausgeprägten, mich schädigenden Psychostress. Ich hatte vor kurzem wieder so ein "Erlebnis".


    Ein Cortisolspeicheltest (Tagesprofil) wurde 2011 von mir gemacht und war damals schon auffällig (sehr niedriger Morgenwert, hoher Abendwert Cortisol, Serotonin- und Dopaminmangel). Das damals vom Labor empfohlene Produkt "serene pro" habe ich nicht vertragen.


    In der Zwischenzeit habe ich mich auf meiner Suche nach gesundheitlicher Hilfe auf den Problembereich "Allergien" konzentriert. Richtige Hilfe hat das aber nicht gebracht. Man kann ja nur die Lebensmittel meiden, die in Frage kommen; dabei stellt sich mir das Problem, dass das immer mehr Lebensmittel werden.


    Auch stellte ein Hämatologe 2011 fest, daß ich im Laufe meines Lebens sehr viele Infekte mit gemacht habe. Weiter hat der aber auch nichts getan.


    Ein HPU besteht. Wird therapiert mit Zink und p5p. Dazu nehme ich noch Weihrauch, Selen und Magnesium-Malat, und Vit.D3.


    Mittlerweile ist der Schlaf besser geworden woraus ich schließe, dass der hohe Abendcortisolwert von 2011 mittlerweile besser geworden ist. Trotzdem muß ich nachts immer noch mehrfach raus zur Toilette und was essen.


    Meine Erschöpfung hat aber immer weiter zugenommen seitdem.
    Mußte sehr lange um meine Erwerbsminderungsrente kämpfen.


    Am Schlimmsten derzeit ist die absolute Erschöpfung kombiniert mit den vielen Allergien/Unverträglichkeiten.


    Ich suche einen Arzt. Oder es wäre schön, zu wissen was ich noch tun kann - wenn es denn nicht zusätzlichen Streß bedeutet. Ich bin alleinstehend und ein Auto habe ich nicht. Schon tägliches Einkaufen um frisch zu kochen empfinde ich als sehr anstrengend. Mit der Hausarbeit und Körperpflege komme ich nicht mehr hinterher aus Erschöpfung.


    Zusatzdiagnosen: Fibromyalgie, CFS, Neurodermitis, Glutensensivität, Kuhmilchallergie, Candida, "Reizdarmsyndrom" (Darmdysbiose).


    Die Versuche, erst den Darm "in Ordnung zu bringen", sind gescheitert an der Candidabekämpfung (Nebenwirkungen der Medikamente zu stark) und an der Unverträglicheit der Produkte (L-Glutamin, diverse Nems).
    Deshalb gehe ich davon aus, dass eine Besserung meines Zustandes nur über die Stärkung der Hormone funktionieren kann.


    Gruß Brokkoli

  • Hallo Brokkoli,


    oje, da hast Du ja schon einiges hinter dir. Vielleicht verrätst du noch in welchem Umkreis / Ort Du einen Arzt suchst? Hast Du eine Pflegestufe (beantragt)? Dann wäre es bestimmt im Alltag einfacher für Dich. Hilfe bei Einkäufen, Besorgungen, Fahrten und Haushalt zum Beispiel.


    Liebe Grüße
    Loridori

  • Hallo Loridori,


    und vielen herzlichen Dank für Deine Antwort :-)
    Ich wohne im Norden Thüringens. Das ist die komische Postleitzahl die mit 99 anfängt - das ist aber nicht Bayern.


    Bis Erfurt käme ich noch da hab ich Bahnanschluß - nur für einen Hausarzt ist das auch ein bisschen weit. Aber für einen Endo oder sonst einen Arzt der sich auskennt, wäre es o.k.
    Dann käme ich bis Kassel und im Osten etwa bis Halle, im Süden Weimar und Jena, so ungefähr. Im Norden bis zum Harz. Oder nach Niedersachsen rein bis Northeim, so ungefähr, oder allerhöchstens Paderborn, aber dann wirds schon recht weit.


    Pflegestufe hab ich nicht beantragt auf die Idee bin ich nicht gekommen. Wie auch ohne Arzt. Wenn man Ärzten erzählt man ist erschöpft wegen NNS dann zeigen die einem einen Vogel.


    viele Grüße Brokkoli

  • Hallo Brokkoli,


    ich denke da werden sich Tipps für Deine Suche finden. Mit Sicherheit auch einige Experten, da im genannten Großraum ja auch einige Universitäten stehen.
    Vielleicht könnte ja eine Pflegestufe über die gleiche Diagnostik wie Deine Erwerbsminderungsrente laufen? Da kenne ich mich aber ehrlich gesagt nicht mit aus.
    Wegen Deiner Suche: schau doch auch mal hier http://www.hashimoto-forum.de/viewforum.php?f=11


    Ich wünsche noch einen schönen Abend und viel Erfolg :ThumbsUp:


    Liebe Grüße
    Loridori

  • hallo Loridori,


    meine Rente ist bewilligt, da muß nichts mehr diagnostiziert werden. Das heißt, sie ist bewilligt bis zum offiziellen Renteneintrittsalter.


    Allerdings nicht "auf" Fibromyalgie, und für hashimoto oder Nebennierenschwäche bekommt man auch keine Rente.


    Auch CFS wird von der Schulmedizin nicht anerkannt. Wenn man also mit diesen Diagnosen zum Arzt geht, kriegt man direkt die gelbe Karte gezeigt. Kann also quasi wieder gehen.


    Ich habe bei der Krankenkasse nachgefragt wegen eines Arztes, der sich - zumindest - mit Fibromyalgie auskennt, diese Ärzte gibt es nicht. Mir wurde geraten, mich an einen Internisten zu wenden, denn die "würden sich auskennen" - na ja wers glaubt. Und Rheumatologen - die kennen sich angeblich auch aus. Da muß man aber auch ganz feste dran glauben.


    Nun bin ich aber der Meinung daß "Fibromyalgie" nur eine Verlegenheitsdiagnose ist. Ich suche einen Arzt für Hormone, Schilddrüse, und Nebennierenschwäche. Das ist noch komplizierter, so wie es aussieht. Einen Arzt, der einen nicht direkt als "Psycho" abstempelt und unsinnige Untersuchungen machen will.


    Einen Cortisolmangel kann man beheben, wenn man denn will.
    Ärzte wollen das aber nicht, weil sie die NNS nicht auf dem "Plan" haben.


    Unter deinem Link habe ich mal geschaut. Da ist nichts.


    vielen Dank trotzdem.


    Gruß Brokkoli

  • Hallo Brokkoli


    Gibt es bei euch Schmerzärzte?


    Mir wurde bei Fibromyalgie vom Schmerzdoc geholfen


    Viel Glück


    LH Hatschi

  • hallo Hatschi,


    nein die hat es hier leider nicht.


    viele liebe Grüße Brokkoli

  • Hallo Brokkoli!


    Ärzte zu finden ist wirklich schwierig!
    Leider muss man da oft richtig weit fahren, was natürlich ohne Auto auch nicht immer einfach ist.


    Bahnfahren ist, wenn es gut geplant wird, durchaus eine preiswerte Option.


    Die Bereiche, die Du aufzählst sind mir ärztemäßig leider nicht geläufig, dort kenne ich niemanden.


    Welche Arzt Arzt suchst Du denn??
    Was soll er denn bei Dir machen?
    Wie Du geschrieben hast, weißt Du ja alles schon und hier gibt es für Dich nichts Neues an Info.
    Deshalb meine Frage, was Du jetzt von einem Arzt erwartest?
    Per Googelsuche wäre es da vielleicht sogar möglich, jemanden zu finden, wenn Du entsprechende Suchbegriffe eingibst.
    Hier mal ein Beispiel, was Deine Sachen vielleicht abdecken würde:
    http://www.dr-neidert.de/index…=article&id=98&Itemid=100


    Den Link habe ich grad per google gefunden, da stehen dann noch viele andere.


    LGA

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • hallo und danke für die Antwort.


    Ich suche erstmal einen Hausarzt.
    Von dem erwarte ich, ernst genommen zu werden. Mitsamt meiner Erkrankungen/Symptome. Ich halte auch Fibromyalgie nur für ein Symptom. Dazu gehört aber auch Candida, NNS, Allergien und Unverträglichkeiten.


    MIt diesen Dingen haben die meisten Ärzte nix am Hut, sprich: sie wissen nichts. Das hängt ja alles irgendwie zusammen.
    In 8 Minuten Gespräch bei einem neuen Arzt kann ich das auch unmöglich alles anbringen. Aber länger hören die sowieso nicht zu. Wer mehr als 3 Symptome hat, wird in die Psychoecke geschoben.


    Ich erwarte dass das bei einem Hausarzt anders ist. Ist das zu viel erwartet?


    Mir geht es seit 2009 immer schlechter, Hauptsymptom: Schwere Erschöpfung. Wenns so weiter abwärts geht bin ich bald mit dem Rollator unterwegs, oder nur noch im Bett. Ich erwarte von einem Hausarzt, daß der diesen Prozess zumindest stoppt.


    Der Dr. Neidert wäre natürlich supertoll für mich, aber viel zu weit weg.


    gruß Brokkoli

  • Hallo Brokkoli,
    hast du dich mal erkundigt, ob bei Dir in der Nähe eine Uniklinik ist, die eine spezielle Fachabteilung für ungeklärte Erkrankungen hat?


    Im Saarland beispielsweise gibt es eine solche Abteilung seit Jahresbeginn. Aber auch andere Städte haben so etwas. Habe in der FAZ schon einiges dazu gelesen.


    Ich glaube, dass Dir ein Hausarzt nicht viel bringen wird. Dass er dir zuhört wäre zwar nett, bringt dich aber nicht wirklich weiter.
    Deine Symptome klingen so, als wäre da ein Facharzt gefragt. Internist/ Umweltmediziner, sowas in der Art.


    Hast du schon mal in der Art recherchiert?
    Einen guten Arzt zu finden ist ausgesprochen schwierig. Aber in einer solchen Fachabteilung arbeiten mehrere Fachrichtungen, die sich austauschen. So habe ich es gelesen.
    Hashimoto/NNS/ Schwermetallbelastung/ HPU/Allergie...... das ist schon eine Hausnummer!!! Und ein stationärer Aufenthalt könnte ständige Anfahrten sparen und du könntest deine Energie - die wenige die noch da ist - voll dort einsetzen.


    LG, Nane

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