Mir geht es plötzlich gar nicht gut...

  • Hallo Zusammen,

    seit 3 Wochen geht es mir leider gar nicht gut und ich weiß einfach nicht, ob ich das auf Hashimoto schieben kann oder ob etwas anderes nicht stimmt. Ich bin aktuell sehr unsicher und habe mich daher hier angemeldet. Aber kurz zu meiner Geschichte:


    Rückblickend muss ich sagen, dass ich evtl. schon länger Hashimoto habe. Ich war im Oktber 2018 bei meinem Hausarzt wegen einem extremen Müdigkeits und Kiurzatmigkeitszustand, beim Hautarzt wegen Haarausfall. Alles gut, ein leichter Vitamin D und Eisenmangel wurde festgestelt, TSH damals bei 2.2.

    Im Januar folgte dann eine Phase, in der ich ständig nervös war und ein richtig schlechtes Gefühl im Bauch hatte. So als würde etwas schlimmes passieren. Ich konnte nicht einschlafen und hatte das Gefühl, am nächsten Tag in eine wichtige Prüfung zu müssen. Auch das ist wieder vergangen...bzw. man gewöhnt sich auch dran und findet immer Gründe.


    Juli 2019:

    - Im Zuge einer Kinderwunschbehandlung wurden bei einem Hormonstatus ein TSH von 4.4 und erhöhte Antikör.per festgestellt. Um die künstliche Befruchtung starten zu können muss dieser Wert deutlich runter, sonst werde ich nicht behandelt. Daher direkt Termin beim Endokrinologen gemacht und mit viel Glück einen bekommen.

    - Eine Woche später beim Endokrinologen war der TSH wieder gesunken (siehe mein Profil), die Diagnose Hashimoto wurde jedoch mittels Antikörpertest und Ultraschall (meine Schilddrüse ist "gepunktet", gelöchert") gesichert.

    - Aussage Endokrinologe: Ihre Werte sind eigentlich gut, aber wenn der Gynäkologe den Wert runter will nehmen Sie bitte 50mb Euthyrox


    Einnahme zwischen Juli und September 2019....ich habe es ganz gut vertragen, eigentlich kaum Veränderungen gespürt. Langsam aber sicher hatte ich das Gefühl, ich werde wieder etwas aufgeregter.


    Seit 3 Wochen geht es mir nun wirklich nicht gut. Mir ist durchgehend diffus schwindlig, so als würde ich einen Zentimeter über dem Boden schweben. Ich muss mich gefühlt sehr konzentrieren um scharf zu sehen, wenn ich mich auf mein Gegenüber fokussiere habe ich das Gefühl, meine ganze Kraft geht darein und der Hintergrund rückt weiter weg. Diese Schwindelgefühl (Benommenheit) hört nie auf. Ich bin erschöpft, schnell kurzatmig und fühle mich einfach falsch. So als wäre ich ernsthaft krank. Bis vor kurzem war ich aufgeregt und herzklopfend aber müde gleichzeitig.


    Habe dann mit meinem Endokrinologen telefoniert - Werte von September:

    Testbezeichnung

    Wert

    +/-

    Einheit

    Normwert

    HbA1c

    5.0


    %

    bis 6,5

    ACTH

    16.3


    pg/ml

    10 - 49

    Cortisol

    9.36


    ug/dL

    5-25

    FT3

    3.34


    pg/mL

    1,5 - 4,1

    FT4

    1.21


    ng/dL

    0,8 -1,9

    TSH

    0.344

    -

    uIU/mL

    0,4 - 4,0

    Der Endokrinologe hat gesagt, ich soll das Euthyrox absetzen, da ich jetzt in eine Überfunktion gerutscht bin. Erneute Blutabnahme Ende Oktober.

    Gleichzeitig sagt er aber auch, dass meine Blutwerte nicht so schlecht wären, dass sie mein schlechtes Befinden erklären könnten.


    Nun habe ich durchgehend ANgst davor, etwas "ernstes" zu haben wie einen Hirntumor oder sonstiges. Das Euthyrox müsste mittlerweile ja auch abgebaut, davon haben auch einige Schwindel berichtet. Heute morgen war ich wieder so schlapp auf den Beinen, dass ich auf der Arbeit am liebsten geweint hätte. Bei der Blutabnahme vor 10 Tagen bin ich ohnmöchtig geworden, das ist mir noch nie passiert.


    Ich bin unsicher, weil ich das von meinem Körper nicht kenne. Gefühlt kam dieser Schwindel und Unwohlsein plötzlich - und bis dahin hatte ich doch auch "kein Hashimoto gespürt"?! Kann es das wirklich sein, kennt Ihr das?


    Am liebsten würde ich zur Beruhigung nochmal ins MRT und alles mögliche checken lassen, das Ganze raubt mir gerade jede Kraft. Von der psychischen Komponente bez. der Kinderwunschbehandlung und Verschiebung natürlich nicht zu sprechen.


    Ich danke Euch schon mal für Eure Einschätzung, Tipps und Rückmeldung und schicke viele Grüße.

    Resa

  • Resa,


    das ist nicht so einfach mit Dir und ich versuche Dir morgen eine befriedigende Antwort zu schreiben.

    Es kann sein, daß es erst später am Tage passieren wird.

    Lies bis dahin die Augensternsche Diagnose,veröffentliche bitte alle Dir vorliegenden Werte, und lies bitte auch ihre Gesundheitstipps und nimm die sehr ernst.

    Cortisol ist tief, kann sein Du verträgst deswegen keine SD-Hormone, dazu morgen mehr.

    Hier nochmal ein Link der vllt eine Spur aufzeigt, diese Maßnahmen werden gemeinhin unterschätzt.


    LG

    ardnowa

    „Wer nicht handelt, dem wird auch der Himmel nicht helfen.“
    - Sophokles -

  • Guten Morgen Resa,


    Mir ist durchgehend diffus schwindlig, so als würde ich einen Zentimeter über dem Boden schweben. Ich muss mich gefühlt sehr konzentrieren um scharf zu sehen, wenn ich mich auf mein Gegenüber fokussiere habe ich das Gefühl, meine ganze Kraft geht darein und der Hintergrund rückt weiter weg. Diese Schwindelgefühl (Benommenheit) hört nie auf.

    ich kenne Schwindel- und Augenprobleme als Symptome der Leber, wenn sie komplett überlastet ist und nicht entgiften kann.


    Sofern du das nicht schon gelesen hast: Ein Test auf HPU wäre wichtig für dich.

    Nun habe ich durchgehend ANgst davor, etwas "ernstes" zu haben wie einen Hirntumor oder sonstiges.


    Am liebsten würde ich zur Beruhigung nochmal ins MRT und alles mögliche checken lassen, das Ganze raubt mir gerade jede Kraft.


    Kann ich gut verstehen, ging mir auch schon so. Trotzdem bitte erst den HPU-Test machen, das erspart dir wahrscheinlich eine Menge an Aktionismus.


    Gefühlt kam dieser Schwindel und Unwohlsein plötzlich - und bis dahin hatte ich doch auch "kein Hashimoto gespürt"?! Kann es das wirklich sein, kennt Ihr das?

    Ja, ich kenne das: Als man bei mir versucht hat, eine lange unentdeckte Hashimoto einzustellen ohne vorher die HPU zu behandeln.


    LG Leni

    HPU, Nebennierenschwäche, Hashimoto Thyreoiditis, Schwermetallbelastung, EBV+Co., Kieferostitis

  • Hallo Leni und Ardnowa, schon Mal vielen Dank. Diesen Test werde ich bestellen... Ich bin gerade etwas schockiert, dass ich von alle dem noch nichts von meinem Arzt gehört habe :(

  • Hi Resa!


    Hier mal meine Ideen zu Deinem Befinden.

    Im Januar folgte dann eine Phase, in der ich ständig nervös war und ein richtig schlechtes Gefühl im Bauch hatte. So als würde etwas schlimmes passieren. Ich konnte nicht einschlafen und hatte das Gefühl, am nächsten Tag in eine wichtige Prüfung zu müssen.

    Ich denke, Du hattest einen Schub.

    d.h. es ist Gewebe in der SD zerstört worden und dadurch wurden viele Hormone unkontrolliert freigesetzt.

    Das führt dann zu einem Zuviel an Hormonen und Deine Symptome entstehen.

    Ist nicht ungewöhnlich und vergeht auch wieder, wenn dann alle Hormone abgebaut sind.


    Aber weil jetzt auch Gewebe in der SD fehlt/nicht mehr funktionsfähig ist, gleitet man dann langsam in eine Unterfunktion.


    Der Verlauf ist typisch, mache Dir da keine Sorgen.


    Allerdings muss man jetzt geordnet vorgehen, also mit Plan!


    Werte machen, wenn man morgens Hormone eingeworfen hat, ist unsinnig!

    Bitte die nächste Messung die Tablette erst nach der Abnahme, die morgens erfolgen sollte, machen.

    Aussage Endokrinologe: Ihre Werte sind eigentlich gut, aber wenn der Gynäkologe den Wert runter will nehmen Sie bitte 50mb Euthyrox

    Nein, die waren aus meiner Erfahrung heraus nicht gut.

    Um wieviel Uhr war die Blutabnahme?

    Das Cortisol ist sehr niedrig!

    Wie sehen denn Deine anderen Hormone aus? Wurden doch sicherlich wegen der Kinderwunschbehandlung auch gemessen, oder?

    Langsam aber sicher hatte ich das Gefühl, ich werde wieder etwas aufgeregter.

    Bist Du gleich mit 50µg am Morgen eingestiegen?

    Wann genau und wann fingen die Symptome wieder an?

    Ich bin erschöpft, schnell kurzatmig und fühle mich einfach falsch. So als wäre ich ernsthaft krank. Bis vor kurzem war ich aufgeregt und herzklopfend aber müde gleichzeitig.

    Ich denke, Du solltest den Diagnosevorschlag abarbeiten, am besten in einem freien Labor, damit es keine unnötigen und dämlichen Diskussionen gibt.

    Die Kasse, wenn Du nicht privat versichert bist, übernimmt davon sowieso nicht alles.

    Der Endokrinologe hat gesagt, ich soll das Euthyrox absetzen, da ich jetzt in eine Überfunktion gerutscht bin. Erneute Blutabnahme Ende Oktober.

    Gleichzeitig sagt er aber auch, dass meine Blutwerte nicht so schlecht wären, dass sie mein schlechtes Befinden erklären könnten.

    So ein Quatsch!

    Da sehe ich nix mit Überfunktion!

    Wahrscheinlich fehlen Dir wichtige Stoffe und der Körper rebelliert.


    stelle es di so vor, als ob Du beim Auto aufs Gaspedal drückst, aber es ist wenig Benzin und Öl drin.

    Da kommst Du nicht weit.

    SD-Hormone sind das Gaspedal des Stoffwechsels, da drückt man erst drauf, wenn die Tanks gefüllt sind.


    Die zweiten Werte sind wirklich nicht so schlecht, aber da Du vorher Euthyrox genommen hast, kann man sie nicht nutzen.


    Drucke dir mal folgenden Artikel aus und lies den sorgfältig paar mal durch:

    https://hcfricke.com/2016/06/2…-nebennierenschwaeche-co/

    Es ist wichtig, zu verstehen, was da vorgeht, sonst kommst Du nicht weiter.

    Nun habe ich durchgehend ANgst davor, etwas "ernstes" zu haben wie einen Hirntumor oder sonstiges. Das Euthyrox müsste mittlerweile ja auch abgebaut, davon haben auch einige Schwindel berichtet. Heute morgen war ich wieder so schlapp auf den Beinen, dass ich auf der Arbeit am liebsten geweint hätte. Bei der Blutabnahme vor 10 Tagen bin ich ohnmöchtig geworden, das ist mir noch nie passiert.

    Resa, mach Dich locker, da ist mit aller größter Wahrscheinlichkeit nix Gefährliches im Busch.

    Alles was Du schreibst, haben sehr viele und bekommen es in den Griff.

    Voraussetzung ist aber, dass Du Dich ernsthaft an die Arbeit machst und Dich selbst kümmerst.


    Bitte arbeite auch die Tipps durch, die ich hier aufgeführt habe.

    Nimm diese sehr ernst, von jix kommt nix! Wir sind keine magischen Maschinen, die mit Luft und Liebe funktionieren. :zwinkern:


    LG Augenstern

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Hallo Zusammen,

    erstmal vielen Dank Euch allen für die Zeit, die Ihr Euch nehmt.

    Zusammenfassend muss ich sagen:

    - Wahnsinn, was ihr Euch für ein Wissen angeeignet habt. Und ich bin erschüttert, dass ich von alle dem nichts vom Endokrinologen gehört habe

    - GLeichzeitig verunsichert mich das auch sehr und ich kann irgendwie noch nicht einordnen, "ob das alles echt parallel sein kann" - bitte nehmt mir das nicht übel, ich war bisher noch nie mit solchen Themen konfrontiert und Dinge wie Schwermetallbelastung und Co waren bisher so weit weg.


    Hier mal noch ein paar konkretere Antworten:


    • Hormone in Kinderwunschklinik: --> Ja, ein leicht erhöhter Prolaktinwert (laut Gynäkologe sieht man das häufig bei einer Unterfunktion). Ansonsten alles gut :)
    • Die erste Blutabnahme mit dem niedrigen Cortisol-Wert im JUli war ca. 17 Uhr. DIe zweite Blutabnahme um 8 Uhr. Diese zweite Blutabnahme war mit Euthyrox (um 6 Uhr).
    • Ja, ich bin direkt mit 50µg eingestiegen und habe es auch genauso plötzlich wieder abgesetzt.
    • Die Symptome des "Aufgeregt und Müde gleichzeitig" kamen Anfang September, Euthyrox wurde am 21.07. das erste Mal eingenommen.


    • Abgesetzt am 16.09. - nach Gespräch mit Endokrinologen wegen Blutwerten Juli.


    Zur Vrvollständigung noch meine gemessenen Schildrüsenwerte aus der Kinderwunschklinik vom 11.07.:


    Wert Einheit Referenz MEin Wert

    TSH: mIU/l - 0,4-3,8 - 4,43

    fT3: pmol/l 3,4-6,8 4,59

    fT4 pmol/l 12-22 17

    MSDAK (wohl der Antikörperwert dieses Labors?!): kU/l - <34 - ich: 164



    Wie würdet ihr die Werte von 11.07.-20.07. und 02.09. (mit Euthyrox) in Vergleich sehen? Sind das starke Veränderungen? Macht Euch etwas stutzig? Habe leider null Ahnung :(

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Meine Sofortmaßnahmen:

    Gluten soweit ich kann meiden, Tag 1 ist geschafft :-) Rein Paleo schaffe ich glaube ich nicht, ich brauche zumindest etwas Buchweizen und hin und wieder mal ein Joghurt oder Stück Käse. Aber weg von Fertigprodukten, Gluten und hin zu mehr Obst und Gemüse - das schaffe ich.


    Habe einen Termin im Stoffwechselzentrum gemacht - 20.02.20... wenigstens ne Schnapszahl...ansonsten: Zum Heulen!


    Liebe Grüße und DANKE!!!!!!!!

    Resa

  • Hallo Resa! :Wink:


    Zu den Werten etc. können die anderen hier dir sicher mehr schreiben. Bin selbst noch "Frischling" auf dem Gebiet...


    Ich wollte dir aber kurz von mir berichten, vielleicht auch um dich ein wenig zu trösten.


    Bei mir wurde auch erst im Juni diesen Jahres die Diagnose anhand eines zunächst erhöhten TSH-Wertes gestellt - übrigens auch im Zuge der Kinderwunschbehandlung...



    Ich bin mittlerweile allerdings sicher, dass die ganze Problematik schon geraume Zeit besteht.

    Im Sommer 2013 wurde ich plötzlich krank mit Fieber etc. - ich vermutete eine Grippe. Allerdings habe ich mich über Monate nicht richtig erholt. Damit fing aus meiner Sicht alles an. Ich hatte ein Brennen auf der Zunge/Rachen, trockene Schleimhäute, ich fühlte eine Schwellung am Hals/Speicheldrüsenbereich die mir kein Arzt erklären konnte. Zunächst aber nicht weiter tragisch.


    Dann im weiteren Verlauf hatte ich plötzlich immer wieder Herzstolpern mit dem Gefühl keine Luft zu bekommen und ständig ein Gefühl als würde ich neben mir stehen, schwindelig, benommen, schwach, kurz vor der Ohnmacht, so wie du es auch schilderst. Ich fühlte mich wirklich krank. Im Gesicht bekam ich irgendwann Pigmentstörungen.
    Ich war bei insgesamt glaub ich 4 Ärzten, die mich zwar nicht direkt für verrückt erklärten, mir aber schon zu verstehen gaben, dass alles in Ordnung sei. Zwischendurch wurde ich auch zumindest unterschwellig darauf angesprochen wie es mir denn psychisch geht. Schließlich war es einem der Ärzte wohl doch nicht ganz geheuer und er leierte ein MRT an (mit Kontrastmittel - im Nachhinein wohl nicht so sinnvoll) - wo sich schließlich nur bestätigte, dass alles in Ordnung war.

    Zu dieser Zeit war ich mir sicher dass ich ernsthaft krank bin, ich hatte wirklich Angst. Ich war kurz davor meine eigene Hochzeit abzusagen, weil ich den Gedanken nicht ertragen konnte dass mein Mann mich heiratet, wo ich doch vermutlich sowieso nicht mehr lange leben würde :ZombieWink: (mein Mann konnte mich zum Glück erfolgreich davon abhalten).

    Im Nachhinein kommt es mir doch selbst sehr wirr vor - aber genau so habe ich mich damals gefühlt.


    Leider kam bei mir damals keiner auf die Idee die Schilddrüse zu checken, wie es halt so ist. Irgendwann habe ich mich mit den "Todesgedanken" abgefunden und beschlossen, dass ich es wohl nicht ändern kann wenn es so sein sollte. Die Symptome wurden viiieeel später dann irgendwann langsam besser bzw. änderten sich. Erst heute weiß ich, dass diese Symptome vermutlich damals schon im Zusammenhang mit der jetzigen Diagnose standen.


    Damit will ich dich eigentlich nur ein wenig beruhigen. Ich lebe auch noch :zwinkern:

  • Und ich bin erschüttert, dass ich von alle dem nichts vom Endokrinologen gehört habe

    Tja, so sieht es im Moment aus:

    die lieben Ärzte scheinen auf dem Stand von anno Tobak stehen geblieben zu sein.

    Fortbildungen, die wirklich was bringen und nicht die Pharmaindustrie promoten, sind rar.


    Endokrinologen haben sich zum großen Teil auf Diabetes spezialisiert. Dazu sag ich jetzt nix :ZombieWink:

    GLeichzeitig verunsichert mich das auch sehr und ich kann irgendwie noch nicht einordnen, "ob das alles echt parallel sein kann" - bitte nehmt mir das nicht übel, ich war bisher noch nie mit solchen Themen konfrontiert und Dinge wie Schwermetallbelastung und Co waren bisher so weit weg.

    Kann ich verstehen, die Studierten sollten es ja wissen.

    Leider Fehlanzeige, die wissenden Ärzte kannst Du wie ne Stecknadel im Heuhaufen suchen und selbst die haben trotzdem viele schwarze Löcher in ihrem Wissen.


    Im Grunde muss es einem selbst erwischen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

    Internet sei Dank kann man sich heute umfassendes Wissen aneignen.

    Die Aufgabe besteht jetzt darin, einen zumindest aufgeschlossenen Arzt zu finden, der kooperativ ist.

    Da eignen sich oft welche, die z.B. Naturheilkunde auf ihrem Schild stehen haben.

    Also solange suchen, bis man jemanden gefunden hat.

    Schaue da auch im Ärztebereich, kannst auch ne Anfrage stellen, dort dürfen auch Namen genannt werden.

    Hormone in Kinderwunschklinik: --> Ja, ein leicht erhöhter Prolaktinwert (laut Gynäkologe sieht man das häufig bei einer Unterfunktion). Ansonsten alles gut :)

    Magst Du die Werte hier mal einstellen?

    Bitte auch mit Uhrzeit und Zyklustag!!!.

    Es macht keinen Sinn, die SD allein zu betrachten!

    Im Körper hängt alles zusammen, darf man nicht vergessen.

    Die erste Blutabnahme mit dem niedrigen Cortisol-Wert im JUli war ca. 17 Uhr. DIe zweite Blutabnahme um 8 Uhr. Diese zweite Blutabnahme war mit Euthyrox (um 6 Uhr).

    Gut, um 17h Cortisol messen, ist Unsinn! Daraus kann man nix ableiten.

    der muss morgens vor 8h gemessen werden.

    Allerdings liegt er trotzdem unter dem Referenzbereich!


    Der Morgenwert sieht aber auch nicht gut aus, ist zu wenig.

    Deshalb schrieb ich ja, das Hormonpaket, wie ichs aufgeführt habe, zusammen in einer Blutabnahme, morgens vor 8h, zu messen!

    Bitte 5 - 7 Tage vor der nächsten Regel, sonst ist es Geldverschwendung.

    Ja, ich bin direkt mit 50µg eingestiegen und habe es auch genauso plötzlich wieder abgesetzt.

    Das ist fahrlässig vom Arzt und zeugt von maximalem Nichtwissen!

    SD-Hormone schleicht man ein und kontrolliert in 6-wöchigen Abständen.

    z.B. folgendes Raster:

    1. Woche 12,5µg morgens und 12,5µg auf der Bettkante

    2. Woche 25µg am Morgen und 12,5µg abends

    3. Woche eventuell 25 - 0 - 25 oder die Dosis 37,5µg 6 Wochen halten, dann kontrollieren.

    Das hängt vom Befinden ab.


    Beim Absetzen normalerweise das gleiche Spiel rückwärts.

    Die Symptome des "Aufgeregt und Müde gleichzeitig" kamen Anfang September, Euthyrox wurde am 21.07. das erste Mal eingenommen.

    Tja, das hätte man wahrscheinlich mit Splitten und langsamem Einstig vermeiden können.

    Denk dran für den zweiten Versuch! :zwinkern:

    Rein Paleo schaffe ich glaube ich nicht, ich brauche zumindest etwas Buchweizen und hin und wieder mal ein Joghurt oder Stück Käse. Aber weg von Fertigprodukten, Gluten und hin zu mehr Obst und Gemüse - das schaffe ich.

    Es ist nicht wichtig, irgend eine angeblich tolle Ernährungsform einzuhalten, sondern Nahrung zu meiden, die dem Körper nicht das bringt, was er braucht.

    Gemüse ohne Ende, Obst in Massen, wenig Fett, etwas Fleisch in Demeterqualität (kein Schwein!!!, keine Wurst), mal Demetereier, gekeimte und im Dampftopf gegarte Hülsenfrüchte, Pellkartoffeln, gut gewaschener Reis, Buchweizen, Hanfsamen, Leinsamen und 1x die Woche bisschen kleinen Fisch sollten die Grundnahrungsmittel sein.

    Kuhmilch ist Nahrung für das Kalb, nicht für den Mensch. Guck mal in der Bücherecke, da ist, glaube ich, Literatur verlinkt.

    Ansonsten steht dazu alles im Blog von HC https://hcfricke.com/



    Habe einen Termin im Stoffwechselzentrum gemacht - 20.02.20... wenigstens ne Schnapszahl...ansonsten: Zum Heulen!

    Was genau möchtest Du dort erreichen? Was ist deren Schwerpunkt?

    Macht Euch etwas stutzig? Habe leider null Ahnung

    Das TSH ist recht hoch, trotzdem die Werte nicht sooo schlecht sind.

    Da du aber vorher das LT eingenommen hast, kann man nicht viel sagen.


    Außerdem waren es nicht die gleichen abnahmezeiten. Darauf muss man achten, um die Werte vergleichen zu können.



    Chrissy85  

    Im Sommer 2013 wurde ich plötzlich krank mit Fieber etc. - ich vermutete eine Grippe. Allerdings habe ich mich über Monate nicht richtig erholt. Damit fing aus meiner Sicht alles an. Ich hatte ein Brennen auf der Zunge/Rachen, trockene Schleimhäute, ich fühlte eine Schwellung am Hals/Speicheldrüsenbereich die mir kein Arzt erklären konnte. Zunächst aber nicht weiter tragisch.

    Kann es sein, dass Du Pfeiffersches Drüsenfieber hattest?

    Also der EBV ?

    Der ist oft Auslöser für Hashi und da guckt niemand hin!

    Lasse uns das aber in Deinem Thread diskutieren, will hier nicht den Thread kapern :CrazyGrins:

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Resa, ich will Dir noch was zu Deinen Angaben in der Vorstellung schreiben.


    Wir fragen solche Sachen ja deswegen ab, weil wir davon ausgehen, dass es im Körper nichts gibt, was nicht zusammen hängt.

    Deshalb noch ein paar Bemerkungen meinerseits zu einigen Deiner Antworten.


    Die Ernährung hast Du ja schon auf dem Schirm, das ist gut.

    "Du bist, was Du isst", alte Weisheit, über die man sich leider kaum Gedanken macht.

    Fastfood enthält keine Stoffe, die man zur Funktionsfähigkeit des Körpers braucht, ja, raubt sogar noch was, damit der Müll verdaut werden kann.

    In ein Auto kippt man auch kein Wasser oder Speiseöl, sondern den passenden Treibstoff und Motoröl.

    Mit unserem Körper gehen wir teilweise ziemlich Schei:Zensiert: um und wundern uns dann, wenn er nicht richtig funktioniert.


    Hier nun noch ein paar Bemerkungen:

    Gebrauchsdichte von Smartphone, Wlan und schnurlosen Telefonen? - ja, täglich und viel- (Bürojob)

    -

    Das ist ziemlich schlecht. Ja, ich weiß, angeblich nicht zu ändern.

    Aber daran glaube ich nicht. Zumindest außerhalb des Berufs ist da einiges zu machen.

    Lies Dich hier schlau, das ist extrem wichtig, auch, wenn man sich eine Verminderung der Smartphone & Co Nutzung kaum vorstellen kann.


    WLAN daheim durch Kabel/Fritzbox ersetzen, Schnurlostelefon durch normales Telefon ersetzen, Smartphone immer auf Flugmodus und nur an, wenn ich was versenden will, Schriftverkehr über PC.

    Nie nachts eingeschaltetes Handy neben sich liegen haben oder gar laden. Handy nicht am Körper tragen!


    Amalgamfüllungen, Impfungen, Tattoos, Kontrastmittel? - Tattoos ja, vollständig geimpft, aber keine Grippeimpfung; rest nein

    Auch über Impfen steht ein Artikel im Blog, lies den mal durch!

    Da läuft in dem medizinischen System einiges schief.


    Tattoo, viel, groß, farbig?

    Wenn ja, dann wirst Du nicht umhin kommen, genügend Bindemittel zu nutzen.

    Lasse Dir nix mehr dazu machen!

    Welche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel nimmst Du? Auch hormonelle Verhütung oder Wechseljahresbehandlung falls weiblich. / Flosäure, Eisen, Selen, Vitamin D

    Flosäure :CrazyGrins: ? Ich hoffe doch nicht, haha.

    Achtung, gucke genau, was da drin ist!

    Was hast Du schon alles ausprobiert, damit es Dir besser geht? Euthyrox 50 mg, jetzt wieder abgesetzt

    Tja, Tabletten heilen leider nicht, da muss mehr passieren.

    Denke dran, die Verantwortung selbst zu übernehmen. Die meisten Dinge macht man sowieso ohne Arzt und andere Leute.

    Also, mache Dich schlau und lebe danach, das hilft wirklich :Daumen:


    LGA

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

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