Hey ihr Lieben, ich hoffe wie immer euch geht's bestens.
Vor Jahren hatte ich mich schonmal gemeldet, damals aus Sorge wegen Krebsfälle in der Familie und da hatten wir schon die gesamte Hormonhistorie durchgenommen.
Ich will nicht den Rahmen hier sprengen, deswegen fange ich einfach Mal kalt an:
Symptome waren damals ein Übergewicht, der sich kaum verwndert hat, dauerhafte Müdigkeit/Antriebslosigkeit. Ständige starke Eisenmangel sogar mit Anämie - Zysten in Nieren (wassergefüllt, ungefährlich).
Damals gab's ziemlich deutliche Anzeichen auf eine SDUF. Damals wollte meine Frau ungern extern Hormone einnehmen und wir versuchten es, indem wir Cofaktoren zur Verfügung stellten über Supps.
Das vorsichtige hinzufügen kontrollierter Dosen Jod hatte damals den TSH ordentlich nach unten gedrückt und es schien alles gut.
Jedenfalls hatte sich leider vom Lifestyle her vieles nicht zum positiven verändert, das ist sicherlich nicht gut getan.
Die dauerhafte Müdigkeit ist nicht mehr so stark gegeben (oder man hat sich einfach dran gewöhnt ?). Aber das Übergewicht ist noch da, wenn auch nicht sehr schlimm. Die Blutwerte sehen leider nicht rosig aus, der Eisenmangel kehrt immer wieder zurück und plötzlich sind die Haare auch nicht mehr top. Ob's nun Androgenetisch ist oder nicht konnten wir nicht rausstellen, da liegt zwar der Verdacht aber von der Familiengeschichte eher unbekannt.
Konkret zu den Blutbildern:
TSH schwankt ständig zwischen 2-3, vllt etwas mehr sogar.
DHEA-S immer wieder mal erhöht (nicht stark aber über Referenz).
Ich kenne mich mit den Ratios nicht aus aber laut Rechner zuviel Testo, zu wenig Prog.
Prolaktin ständig am oberen Referenzrand - SHBG je nach dem wem man glauben schenken mag, mal zu wenig mal völlig in Ordnung.
Was mich halt hier bisschen verrückt macht ist die Tatsache, das der Eisenmangel durchaus in der Lage ist die SD zu suppressen. Zucker wird benötigt, damit die SD rund läuft - wenn der Eisenmangel aber da ist, kann dieser wie in dem Fall meiner Frau sogar insgesamt weniger Zucker im System transportieren (Hba1c unter Norm, höchstwahrscheinlich wegen Eisenmangel).
Der Gedanke, das die SD evtl gut laufen kann aber durch solche Umstände erniedrigt wird, macht uns die Entscheidung schwer einfach auf externe Hormonen zu greifen. Auf der anderen Seite könnten diese fehlende Hormone die Ursache für das vermehrte Verlieren von Eisen sein (zu starke Menstruation etc).
Ich bin etwas überfragt und hoffe auf eure Expertise.
Danke schonmal
PS zur Einordnung das neueste Blutbild ist dieser von 2026. Das Bild ohne die Markierung mit dem Kugelschreiber ist von diesem Jahr auch und die mit der Markierung von 2024/25.