Einheiten-Chaos

  • Hallo ihr Lieben,


    falls es das Thema schon gab - Sorry.


    Ich habe ein wenig Probleme meine Blutergebnisse in meinen Internetrecherchen zu vergleichen.

    Hat jmd. nen Tipp/Link parat.


    Bei mir steht beispielsweise bei TSH die Einheit uU/ml. Ich hab in der Einheit zwar einen angegebenen Referenzbereich, aber jedes Labor ist ja etwas anders. Der Referenzbereich liegt seit 2005 (meinen Recherchen nach) bei 0,5 - 2,0 mU/l.

    Ist das jetzt das gleiche wie uU/ml. Dann gibt's noch das Problem mit dem Mü/My/Mikro-/Mikron/Millionstel... Wie kürzen Labore das ab wenn sie das Sonderzeichen nicht schreiben?


    Liebe Grüße,

    Indira

  • Anaelle

    Hat den Titel des Themas von „Einheitschaos“ zu „Einheiten-Chaos“ geändert.
  • Indira,


    für Umrechnung der Einheiten siehe Anaelles Links.

    Zitat

    Bei mir steht beispielsweise bei TSH die Einheit uU/ml. Ich hab in der Einheit zwar einen angegebenen Referenzbereich, aber jedes Labor ist ja etwas anders.


    Bei TSH ist die Einheit immer gleich, egal ob /l oder /ml das ist stets dasselbe ...... und Referenzbereiche macht jedes Labor aus seinem eigenen Kollektiv, dann werden oben und unten 5% weggenommen und das ist dann die Referenz.

    Das gilt für alle Blutwerte.


    Sind nun viele Kranke im Labor, wird die Referenz ganz schlecht.


    Für weiterführende Informationen lies die Blutwertlüge, schlechter Titel, aber aufschlußreicher Inhalt.


    Zitat

    Der Referenzbereich liegt seit 2005 (meinen Recherchen nach) bei 0,5 - 2,0 mU/l.

    Das macht einerseits jedes Labor, wie es will, und errechnet, s.o. und sieht jeder Arzt, wie er will.

    Richtig ist, daß es Versuche gab, den oberen Ref-Bereich zu senken, wie Du schreibst auf 2,0.


    Andrerseits gabs dadurch plötzlich zu viele Kranke, das durfte nicht sein, schwupps, Salto rückwärts, TSH Obergrenze wieder auf 4,0 oder 4,5 und wenns schlecht läuft gar 5 mu/l.


    Manche Endos meinen, man müsse erst ab einem TSH von 10 mu/l behandel, da sind manche schon mehr tot, denn lebendig.


    Erschwerend kommt hinzu, daß das TSH gar kein SD-Hormon-Wert ist, sondern ein Steuerhormon, das vom Hypophysenvorderlappen ausgeschüttet wird, um die SD anzuweisen, Produktion hochfahren, oder drosseln, allzuoft kann die SD das gar nicht, ist dauergedrosselt und wird selber nie wieder hochfahren.


    Dieses TSH ist zudem ein sehr störanfälliger Wert, der alles mögliche reflektiert.


    Das Medizinsystem ist also nicht am Wohlergehen der Kunden (meist Kassenversicherte) orientiert, sondern an den Kosten, Einnahmen, Gewinnen.


    Das gilt für Kassen, wie Ärzte, es ist ein Bedingungsgefüge, alle müssen/wollen partizipieren.


    Das ist zwar kurzsichtig und dumpf, aber gewollt.


    Deswegen ists so wichtig, sich selber zu informieren und selber alles mögliche zu machen, um gesund zu sein und zu werden.

    Tipps zur Unterstützung der Gesundheit im Alltag


    Das wurde nun etwas ausführlicher und wahrscheinlich auch anders, als Du es erwartet hast.


    Hoffentlich dennoch aufschlußreich!?


    LG

    ardnowa

    „Wer nicht handelt, dem wird auch der Himmel nicht helfen.“
    - Sophokles -

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