Hashimoto? Oder völlig unwahrscheinlich?

  • Hallo liebes Forum,


    ich bin auf der Suche nach der Ursache meiner Beschwerden und bitte euch um eure Einschätzung, ob eventuell Hashimoto dahinterstecken könnte.


    Ich werde demnächst eine zweite ärztliche Meinung einholen und möchte dafür auch gut vorbereitet sein.


    Die aktuellen Symptome und was bisher geschah ;-) findet ihr in meinem Profil. Befunde bezgl. Schilddrüse ebenfalls...


    Ich weiß, dass irgendetwas nicht stimmt, habe immer ein gutes Körpergefühl gehabt, aber nun fühl ich mich seit Monaten (bzw. Jahren) total durch den Wind und mich nervt die ständige Einschränkung und das Nicht-Wissen-Was-Eigentlich-Los-Ist...


    Ein paar Befunde fehlen noch, zB zu den Vitaminmängeln und welche Produkte ich nehme um diese zu beheben. Das liefere ich nach, sobald ich kann.


    Ich danke euch schon einmal!


    Liebe Grüße

    LaPerla

  • LaPerla :Wink:


    nö, ist nicht gänzlich unwahrscheinlich.


    Ich kommentiere Deine Angaben aus der Vorstellung, den Profil und dem Eingangspost.


    Der Neurologe vermutet also Psyche, ganz großer Durchblicker :Verpeilt: :X

    Zitat

    MRT, CT usw. unauffällig

    War ein Kontrastmittel im Spiel?

    Zitat

    Sonografie:

    Volumen ca. 16ml

    links kleiner Knoten (0,5x0,5cm, glattbegrenzt mit Halo)

    rechts mäßig echoinhomogenes Gewebe

    16 ml wären okay, allein inhomogene Gewebe ..... auch wenn einschränkend, im Spezial-Jargon als "mäßig" bezeichnet ...... kann schon auf Hashimoto deuten.

    Das TSH ist verdächtig hoch, nicht unmäßig, aber zu hoch um bei Symptomen nicht genauer hinzuschauen.

    MAK sind TPO-AK die sind ganz leicht erhöht, er gibt noch andere Antikörper, TG-AK, die könntest Du noch checken lassen, oder vlt sind die ja schon dabei.

    Hier hat Augenstern eine Diagnose-Zusammenstellung gebastelt, die das ganze System beleuchtet. Lies auch die Einleitung um Zusammenhänge zu verstehen.

    Vorschlag für eine umfassende Diagnose

    Auch wenn es Dir nichts sagen mag, möchte ich Dir auch den HPU-Test empfehlen, Deine Histamin-Problematik deutet in die Richtung.


    Zudem gibts hier noch eine lange Liste, wie Alltägliches zu verbessern wäre.

    Tipps zur Unterstützung der Gesundheit im Alltag


    Und zu guter Letzt möchte ich noch auf das hier hinweisen:

    Leberunterstützung und Bindemittel, Zweck und Choreografie (akt. 21.März 2021)


    Falls ich etwas vergessen haben sollte, gerne nachfragen, sonst auch.


    LG

    ardnowa

    „Wer nicht handelt, dem wird auch der Himmel nicht helfen.“
    - Sophokles -

  • Danke, ardnowa, für deinen Input!


    Ein Kontrastmittel habe ich nicht bekommen.


    HPU hatte einer meiner Ärzte (Komplementärmediziner) mich auch drauf hingewiesen, aber ich hatte in diesem online-Fragebogen nur 4 oder 5 Punkte, deswegen haben wir das nicht weiter verfolgt.


    Mit dem Histamin komme ich tatsächlich ganz gut klar, ich merke da wirklich ganz selten was und dann eher sowas wie Jucken, Gesichtsrötung. Der DAO war bisher immer zu niedrig, Histamingehalt aber ok, also irgendwie kommt mein Körper damit wohl klar ;-)


    Tg-Ak waren dabei, die hatte ich vergessen, abzutippen: 74 U/ml (<115)


    Super finde ich die Tipps für Gesundheit im Alltag, da beachte ich schon ganz viel, aber an einigen Schrauben kann noch gedreht werden (WLAN, Weizen z.B.)


    Ich denke, ich werde einfach alles, was ich hier an Befunden habe, kopieren und bei einem Arzt vorstellig werden, der mehr Erfahrung mit Schilddrüse hat, bzw. ein bisschen auch ein "Detektiv" ist.


    Ich bin mir nur nicht sicher, ob das der richtige Weg ist, oder ob ich die ganzen Unterlagen nicht mitnehme?


    Liebe Grüße

    LaPerla

  • Achso... was ich nicht ganz verstehe, sind diese Prozentrechner für fT3 und fT4. Wenn ich meine Werte da eingebe, kommt für fT3 etwas um die 54% und fürs fT4 27% raus. Ich verstehe aber nicht, was das nun aussagt.

    Und kann ein "normaler" Hausarzt/Internist damit überhaupt etwas anfangen?


    Könnt ihr mir das erklären, bzw. einordnen?


    Vielen lieben Dank

    LaPerla

  • LaPerla,

    Ein Kontrastmittel habe ich nicht bekommen.

    Das ist schonmal gut.

    HPU hatte einer meiner Ärzte (Komplementärmediziner) mich auch drauf hingewiesen, aber ich hatte in diesem online-Fragebogen nur 4 oder 5 Punkte, deswegen haben wir das nicht weiter verfolgt.

    Wenn Du eine finanzielle Kapazität hast, dann wäre es dennoch sinnvoll, den KEAC 24-Std-Urintest zu machen.

    Ich denke, ich werde einfach alles, was ich hier an Befunden habe, kopieren und bei einem Arzt vorstellig werden, der mehr Erfahrung mit Schilddrüse hat, bzw. ein bisschen auch ein "Detektiv" ist.

    Man kann Glück haben, und es interessiert sich einer für Dich, aber eher trifft man den Detektiv nicht.

    Ich bin mir nur nicht sicher, ob das der richtige Weg ist, oder ob ich die ganzen Unterlagen nicht mitnehme?

    An dem Punkt bin ich auch gespalten. Natürlich ist es schlanker, vorliegende Befunde vorzulegen, weil ein neuer Arzt nicht alle Daten neu erheben muß. Aber manchmal gibt er sich dann auch überhaupt keine Mühe und macht auf totales 08/15 und folgt einfach den Einlassungen der Vorredner, sprich, eine Krähe und so weiter ......

    Achso... was ich nicht ganz verstehe, sind diese Prozentrechner für fT3 und fT4. Wenn ich meine Werte da eingebe, kommt für fT3 etwas um die 54% und fürs fT4 27% raus. Ich verstehe aber nicht, was das nun aussagt.

    Und kann ein "normaler" Hausarzt/Internist damit überhaupt etwas anfangen?

    Das muß man auch nicht verstehen, die Prozentrechnungen führen in die Irre, weil die Prozentangaben sich immer auf den jeweiligen Referenzbereich beziehen, der ändert sich aber öfter, als man glaubt und dann ergibt ein erhobener Wert plötzlich eine ganz andere Prozentzahl.


    LG

    ardnowa

    „Wer nicht handelt, dem wird auch der Himmel nicht helfen.“
    - Sophokles -

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