Das neue Euthyrox - starke Nebenwirkungen

  • Hallo!

    Ich habe ungefähr 8 Wochen das neue Euthyrox 175 genommen und mir dazu keine weiteren Gedanken gemacht. Nach ca. 4 Wochen der Tabletteneinnahme ging es mir immer schlechter. Da ich auch eine starke Erkältung hatte, die ich nicht loswurde, führte ich die Beschwerden (Herzklopfen, starkes Schwitzen) darauf zurück. Nach ungefähr 6 Wochen wusste ich gar nicht mehr, wo mir der Kopf stand. Ich hatte Schwindel, sehr starke Kopfschmerzen, Kopfdruck und große Konzentrationsschwierigkeiten. Außerdem war ich immer müde und schlapp. Nachts habe ich sehr tief und fest geschlafen, wurde aber oft von ganz fiesen Träumen wach. Morgens wachte ich immer noch müde und schlapp auf und wäre am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben. Ich hatte täglich 5 bis 6 Mal Stuhlgang, auch gelegentlich nachts. Aber am allerschlimmsten waren diese Konzentrationsschwierigkeiten. Es fiel mir schwer, selbst kleine alltägliche Dinge zu erledigen. Auch auf Gespräche konnte ich mich kaum konzentrieren.

    Als ich zum Arzt ging, kontrollierte ich, ob ich noch Medikamente brauche. Dabei fiel mir auf, dass auf der Euthyroxpackung "geänderte Hilfsstoffe" stand. Ab da hatte ich erst den Verdacht, dass Euthyrox an meinem schlechten Befinden schuld sein könnte. Ich tippte auf eine Überfunktion.


    Die Blutwerte sahen so:

    TSH basal 0,91 (0,35 - 4,94)

    fT4 1,05 (0,70 - 1,48)


    Eigentlich hatte ich mich sonst mit einem TSH um 1 immer gut gefühlt. Die Werte zeigten für mich keine Überfunktion an. Die Ärztin wollte auf Euthyrox 150 reduzieren. Da ich aber vermutete, die Hilfsstoffe wären daran schuld, konnte ich sie überreden, das Präparat zu wechseln. Ich wollte eigentlich L-Thyroxin von Henning, aber sie hat mir L-Thyrox Hexal 150 und 25 verschrieben. Ich sollte 150 und eine Halbe 25 erst einmal nehmen. Diese Tabletten habe ich nur ein paar Tage eingenommen. Das Schwitzen war so schlimm wie noch nie und das morgendliche Anfluten kaum zu ertragen. (Mir fiel auf, dass in beiden als Hilfsstoffe Mannitol ist.) Weil ich es nicht mehr aushalten konnte und wissen wollte, ob wirklich die Schilddrüsenmedikamente an meinem schlechten Befinden schuld waren, habe ich etwas gemacht, was man eigentlich nicht tun sollte. Ich nehme ich nun den zweiten Tag das alte Euthyrox 137 und 25 (also 162), das ich noch irgendwo im Schrank hatte. Schon am ersten Tag merkte ich einen Unterschied und auch heute geht es mir wieder deutlich besser.


    Nächste Woche muss ich wieder zur Ärztin und weiß nun nicht, wie es weitergehen soll, denn irgendwann geht der alte Euthyroxvorrat ja auch zur Neige.

    Nun meine Fragen an euch:


    Soll ich doch das neue Euthyrox nehmen, aber auf 150 runtergehen?

    Gibt es ein Schilddrüsenpräparat, das nicht so stark anflutet?

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um?


    Die Dosis halbieren und morgens und abends einnehmen, möchte ich nicht. Zum einen muss ich dann erst wieder die richtige Einstellung finden und zum anderen befürchte ich, dass ich abends die Einnahme vergesse und auch schlecht schlafen kann.


    Liebe Grüße

  • Hallo Ommel!


    Bitte sei so lieb und stelle Dich hier vor, damit wir dann auch sinnvolle Antworten geben können.

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    Du bekommst dann den Fragenkatolog und darfst gern antworten.


    Danach geht es hier dann weiter.



    Die Dosis halbieren und morgens und abends einnehmen, möchte ich nicht. Zum einen muss ich dann erst wieder die richtige Einstellung finden und zum anderen befürchte ich, dass ich abends die Einnahme vergesse und auch schlecht schlafen kann.

    Das Teilen schleicht man sowieso ein, nicht gleich Halbe/Halbe.

    Es ist die beste Lösung für den Körper.


    Einstellungsmäßig ist es eigentlich kein Problem.

    Gegen das Vergessen kann man sich die Schachtel auf den Nachttisch legen oder ins Zahnputzglas stecken. Es ist die letzte Tat des Tages.

    Die meisten Leute schlafen sogar besser, nicht schlechter.

    Vor allem, wenn man die Teilung einschleicht und wirklich erst auf der Bettkante nimmt.

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Ich wundere mich, dass ich hier noch nicht viel über Erfahrungen mit dem neuen Euthyrox lese, weil doch in Frankreich eine große Personenegruppe damit Probleme hatte. Bin ich denn hier die Einzige?

  • Liebe Ommel,


    beantworte doch bitte noch die Fragen in der Begrüßung, sieht so aus, als ob Deine Probleme eher nachgeordnet mit dem Präparat zusammenhängen.


    LG

    ardnowa

    „Wer nicht handelt, dem wird auch der Himmel nicht helfen.“
    - Sophokles -

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