Blutwerte, weiteres Vorgehen

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  • Hallo!


    Ich habe seit 2014 immer Thyrex 75 genommen, mich aber trotzdem nie wirklich wohl gefühlt.


    Meine Werte waren unter Thyrex 75 meist:

    Tsh: 0,87 (0,47-3,5)

    Ft3:. 2,77 (1,39-4,14)

    Ft4: 1,16 (0,75-2,0)


    Im Juni 2017 habe ich dann meine Tochter zur Welt gebracht und seither geht es mir sooo schlecht, dass ich nicht mehr weiß wie ich dass alles überleben soll. Und von den Ärzten fühle ich mich im Stich gelassen.


    Hier ist der ganze Verlauf:


    Juni 2017: Geburt


    Juli 2017 Thyrex 75:

    Tsh 0,62 (0,27-4,2)

    Ft3 3,44 (2,0-4.4)

    Ft4 1,89 (0,93-1,70) *


    November 2017 Thyrex 75:

    Tsh 0,158 (0,35-4,0) *

    Ft3 2,89 (1,71-3,71)

    Ft4 1,07 (0,75-2,0)


    Jänner 2017 Thyrex 75:

    Tsh 0,009 (0,35-4,0) *

    Ft3 4,36 (1,71-3,71) *

    Ft4 1,69 (0,75-2,0)


    Danach Thyrex komplett abgesetzt,

    4 Wochen später im Februar:


    Tsh 0,054 (0,35-4,0) *

    Ft3 3,67 (1,71-3,71)

    Ft4 1,13 (0,75-2,0)


    Danach weiterhin kein Thyrex,

    Beginn 10mg Thiamazol


    (Nach 1 Woche Einnahme habe ich mich 1,5 Wochen sehr gut gefühlt)


    Unter dieser Einnahme 2 Wochen später:

    (Bei folgenden Werten, ging es mir immer noch gut, aber ich merkte bereits wieder eine Verschlechterung)


    Tsh 0,68 (0,47-3,50)

    Ft3 2,59 (1,39-4,14)

    Ft4 0,83 (0,75-2,0)


    Weiterhin 10mg Thiamazol und weitere 2 Wochen später:


    Tsh 2,32 (0,35-4,0)

    Ft3 2,48 (1,71-3,71)

    Ft4 0,79 (0,75-2,0)


    Danach Thiamazol abgesetzt, keine Medikamente mehr.


    2 Wochen später am 23.03.2018:

    Die letzten Werte die ich habe...


    Tsh 1,47 (0,35-4,0)

    Ft3 3,0 (1,71-3,71)

    Ft4 0,97 (0,7-2,0)


    Nun sagt der Arzt, es passt doch jetzt alles.


    Aber wie kann es sein, dass ich jahrlang eine Unterfunktion hatte und Tabletten einnehmen musste, und jetzt soll auf einmal ohne jegliche Tabletten wieder alles passen!?!?


    Warum sind meine ft3 ft4 werte immer prozentmässig so weit auseinander? Wie kann ich das ändern??


    Meine momentanen Symptome sind:

    Totale Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen, Herzklopfen, sehr geringe körperliche Belastbarkeit, depressive Gedanken, Gereiztheit, Vernebeltes Denken, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwitzen, Nervosität, Dauerübelkeit



    Bitte helft mir, was soll ich tun????


    Ich bin am Rande der Verzweiflung....


    Danke schon mal!

  • Danke, dass Du hier den Beitrag nochmal reingesetzt hast!


    Der Vorstellungsbereich soll möglichst ohne Diskussionen bleiben, damit man nicht den Überblick verliert.


    Nun zu Deiner Lage ein paar Gedanken meinerseits.


    Ich richte mein Augenmerk jetzt mal auf die letzten Werte:


    Tsh 1,47 (0,35-4,0)

    Ft3 3,0 (1,71-3,71)

    Ft4 0,97 (0,7-2,0)


    Es scheint so zu sein, dass Dein TSH noch gut reagiert!

    Das ist schon mal erfreulich.

    Allerdings sieht es von den Hormonen gesehen mau aus, da würde ich sagen, es fehlt einiges.

    Schon bisschen besser, aber nicht ausreichend, um kraftvoll den tag zu meistern.


    Aus meiner Sicht passt da nix! Der Doc guckt auf das TSH und sieht, dass die Werte in der Norm sind.

    aber das heißt noch lange nicht, dass es zum Wohlfühlen reicht.


    Wurden bei Dir schon mal Antikörper gemessen?

    Also Tg-Ak und TPO-Ak?

    Da Deine Schilddrüse echoarm ist, hast Du sicherlich Hashimoto.


    Wie groß war die denn?

    Wie ardnowa schon schrieb, sagt "normal groß" leider nix aus.

    Wäre aber wichtig zu wissen?


    Gut Dass Du mal Eisen bekommen hast.

    Bei B12 allerdings hängst Du komplett im Keller!

    Die Normwerte sind veraltet und müssten 500 - 1500 sein.


    Also da ist viel Luft nach oben!

    Am Besten als Spritzen.


    Hast Du Dir mal meine Diagnosezusammenstellung angeschaut?

    Hier der Link:

    Vorschlag für eine umfassende Diagnose


    Wenn es Dir möglich ist, arbeite da mal was von ab!



    Insgesamt muss man sagen, dass eine Schwangerschaft und Geburt ein riesen hormoneller Umschwung für die Frau ist.

    Da kann auch die SD in Mitleidenschaft gezogen werden.


    Vielleicht hattest Du einen Hashimotoschub nach der Entbindung, was durchaus nicht selten vorkommt.


    Das könnte auch Deine enormen Schwankungen der freien Werte erklären.


    Jetzt gilt es allerdings, neu zu sortieren.

    Da sehe ich es als durchaus sinnvoll an, wieder mit Thyrox einzusteigen.


    Wie hast Du das damals gemacht?

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Das sind die Antikörperwerte der letzten Blutentnahme:


    TGAK 31,7 (-4,11)

    ATPO 0,64 (-5,61)


    Die Größe meiner Schilddrüse weiß ich leider nicht, auf dem Befund steht nur "normal groß".


    Bis jetzt hab ich immer die Anweisungen der Ärzte befolgt, da es mir aber nicht gut geht, versuche ich jetzt mich selbst schlau zu machen.

  • Gibt es eine Maßeinheit zu den Antikörpern?

    Und wann wurden die gemessen?


    Von wann ist die Sonographie?


    Bis jetzt hab ich immer die Anweisungen der Ärzte befolgt, da es mir aber nicht gut geht, versuche ich jetzt mich selbst schlau zu machen.

    Das ist gut!!!

    Man muss zusehen, sich selbst schlau zu machen und dafür zu sorgen, dass es einem gut geht!!!

    Das übernimmt kein anderer für uns.


    Lies Dich ein bisschen durchs Forum, da erfährst Du einiges.

    Auch die Bücherecke ist wertvoll, dort findest Du Literatur, die sich lohnt zu lesen.

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    (Sokrates)

  • Anaelle

    Hat den Titel des Themas von „Bitte um euren Rat“ zu „Blutwerte, weiteres Vorgehen“ geändert.
  • Hallo! Ich brauche bitte nochmal euren Rat!


    Für einen besseren Überblick habe ich nochmal den bisherigen Verlauf reinkopiert....


    Ich habe seit 2014 immer Thyrex 75 genommen, mich aber trotzdem nie wirklich wohl gefühlt.


    Meine Werte waren unter Thyrex 75 meist:

    Tsh: 0,87 (0,47-3,5)

    Ft3:. 2,77 (1,39-4,14)

    Ft4: 1,16 (0,75-2,0)


    Im Juni 2017 habe ich dann meine Tochter zur Welt gebracht und seither geht es mir sooo schlecht, dass ich nicht mehr weiß wie ich dass alles überleben soll. Und von den Ärzten fühle ich mich im Stich gelassen.


    Hier ist der ganze Verlauf:


    Juni 2017: Geburt


    Juli 2017 Thyrex 75:

    Tsh 0,62 (0,27-4,2)

    Ft3 3,44 (2,0-4.4)

    Ft4 1,89 (0,93-1,70) *


    November 2017 Thyrex 75:

    Tsh 0,158 (0,35-4,0) *

    Ft3 2,89 (1,71-3,71)

    Ft4 1,07 (0,75-2,0)


    Jänner 2017 Thyrex 75:

    Tsh 0,009 (0,35-4,0) *

    Ft3 4,36 (1,71-3,71) *

    Ft4 1,69 (0,75-2,0)


    Danach Thyrex komplett abgesetzt,

    4 Wochen später im Februar:


    Tsh 0,054 (0,35-4,0) *

    Ft3 3,67 (1,71-3,71)

    Ft4 1,13 (0,75-2,0)


    Danach weiterhin kein Thyrex,

    Beginn 10mg Thiamazol


    (Nach 1 Woche Einnahme habe ich mich 1,5 Wochen sehr gut gefühlt)


    Unter dieser Einnahme 2 Wochen später:

    (Bei folgenden Werten, ging es mir immer noch gut, aber ich merkte bereits wieder eine Verschlechterung)


    Tsh 0,68 (0,47-3,50)

    Ft3 2,59 (1,39-4,14)

    Ft4 0,83 (0,75-2,0)


    Weiterhin 10mg Thiamazol und weitere 2 Wochen später:


    Tsh 2,32 (0,35-4,0)

    Ft3 2,48 (1,71-3,71)

    Ft4 0,79 (0,75-2,0)


    Danach (18.03.2018) Thiamazol abgesetzt, keine Medikamente mehr.


    Jetzt hab ich noch einen Befund vom 23.03.2018 und vom 23.04.2018.


    23.03.:

    Tsh 1,47 (0,35-4,0)

    Ft3 3,0 ( 1,71-3,71)

    Ft4 0,97 (0,7-2,0)

    Tgak 31,7 (-4,11)

    Atpo 0,64 (-5,61)


    23.04.:

    Tsh 1,67 (0,47-3,5)

    Ft3 3,10 (1,39-4,14)

    Ft4 0,95 (0,7-2,0)

    Tgak 24,69 (-4,11)

    Atpo und Trak: negativ


    Anscheinend ist jetzt die Überfunktionsphase überstanden. Ich habe aber jetzt meiner Meinung nach massive Unterfunktionssymptome.


    Beide Ärzte haben mir aber gesagt, dass mit der Schilddrüse jetzt alles in Ordnung ist und meine Symptome nicht daher kommen können.


    Da es mir aber wirklich recht schlecht geht, habe ich nun seit 3 Tagen eigenmächtig mit 12,5 mcg Thyrex angefangen, und habe jetzt Zweifel ob es die richtige Entscheidung ist, sich über die Empfehlung der Ärzte hinweg zu setzen.


    Was sagt ihr dazu???

  • Bettina :Wink:


    wie sind Deine Symptome denn?


    Lies Dir nochmal Augensterns Post durch

    Blutwerte, weiteres Vorgehen

    da hat sie einiges skizziert und beantwortet.

    Es ist falsch, naja vllt nicht ganz falsch, aber nicht systematisch genug, sich nur an den SD-Werten zu orientieren und die zu organisieren und optimieren.

    Es scheint schon so, als ob du jetzt wieder mit LT einsteigen solltest, bleib aber nicht bei 12,5µg.


    Eine breitere Diagnose wäre auch nicht falsch, ebenfalls in Augensterns Post verlinkt.

    Beide Ärzte haben mir aber gesagt, dass mit der Schilddrüse jetzt alles in Ordnung ist und meine Symptome nicht daher kommen können.

    Das kann so nicht stimmen, sonst ginge es Dir nicht so schlecht, das wissen die Herren anscheinend nicht.


    Beste Grüße :Wink:

    ardnowa

    „Wer nicht handelt, dem wird auch der Himmel nicht helfen.“
    - Sophokles -

  • Hallo!


    Momentan nehme ich 62,5 Euthyrox von Merck. Ich fühle mich aber weiterhin sehr schlecht... depressiv, Kraftlosigkeit, Konzentrationsprobleme, schnelle Ermüdung....


    Habe einen Blutbefund von heute:

    TSH 0,4

    Ft4 1,17 (0,7-2,0)

    Ft3 wurde leider nicht untersucht


    Alle Ärzte wollen mir einreden, dass meine Beschwerden nichts mit der Schilddrüse zu tun haben können.


    Langsam weiß ich selber nicht mehr was ich denken soll.


    Könnt ihr mir bitte eure Meinung sagen, ob man mit diesen Werten wirklich so massive Beschwerden haben kann?


    Von den Vitaminen hab ich Mängel bei allen B-Vitaminen, aber nach mittlerweile 20 verschiedenen Ärzten hab ich immer noch keinen gefunden der mir Infusionen verabreicht, da sich ja angeblich der Körper schon holt was er braucht.


    Bitte teilt mir eure Meinung mit!

    Danke euch!

  • Hi Bettina!


    Dein doch recht niedriges TSH passt nicht zu dem ebenfalls niedrigen fT4


    Was genau nimmst Du sonst noch ein?


    Glaube nicht, dass Deine Beschwerden eingebildet sind.

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

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