Fragen über Fragen... mir schwirrt der Kopf

  • Hallo zusammen,

    auch ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Svenja, ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Kindern (10, 7, 5).


    Das erste Mal von Hashimoto gehört habe ich im Jahr 2013, als ich wegen ständiger Antriebslosigkeit, Haarausfall, Frieren etc. beim Hausarzt war.

    Die damalige Ärztin, die kurz darauf leider die Praxis verlies, konfrontierte mich mit der Diagnose Hashimoto nach mehreren Blutabnahmen und hohen Sprüngen im Tsh (von 0,5 bis 8,7mU/l war alles dabei). Auch meine Antikörper waren sehr erhöht (Spitze 632 U/ml TAK).


    Daraufhin folgte ein Besuch beim

    1. NUK (er empfahl die Substitution von 50 LThyroxin und diagnostizierte eine latente Hypothyreose auf dem Boden einer chronischen Autoimunthyreoditis) und

    2. bei einem Endokrinologen, der mir schriftlich gab, dass ein Hashimoto auf jeden Fall ausgeschlossen ist und ich die LThyroxin Substitution ganz einstellen könne.


    Da stand ich nun mit meinem Talent und zwei komplett gegensätzlichen Aussagen.


    Ich habe mich also nie weiter mit Hashimoto beschäftigt, denn das hatte ich ja nicht…

    Die 50 LThroxin nahm ich in Absprache mit meiner Hausärtzin trotzdem weiter, da ich ja definitiv in der UF war.


    Vor und während der Schwangerschaften hatte ich immer einen TSH um 1mU/l und auch keine Probleme. Das zweite Kind lies etwas auf sich warten, das war aber auch alles.

    Ich hatte in der ersten Schwangerschaft ein Hellp Syndrom mit spontaner Geburt in der 34.SSW, in SS 2 und 3 jeweils eine Präeklampsie in der SSW 38 (Notsectio) und 37(spontan). Alle Geburten wurden auf Grund der schlechten Blutwerte eingeleitet.

    Im Nachhinein denke ich oft darüber nach, ob es alles so geendet hätte, wäre ich vernünftig/ besser eingestellt gewesen.


    Seit letztem Jahr geht es mir zunehmend schlechter, vor allem die starke Gewichtszunahme und das nicht abnehmen (egal, was ich versuche) drücken mir auf das Gemüt…

    Ich bin sehr teilweise sehr niedergeschlagen, antriebslos, habe keine Lust zu nichts.

    Das habe ich lange auf Stress (Kinder, Hund, Haus und großer Garten, Arbeiten ((ich arbeite hauptberuflich im Rettungsdienst, also Schichtdienst…)) Hobby :Imkerei etc.) geschoben und mir nichts anmerken lassen wollen.

    Die Gereiztheit, v.a. gegenüber den Kindern nahm aber immer mehr zu.


    Dazu gesellten sich mehr und mehr, nicht immer alles gleichzeitig:


    Herzrhythmusstörungen,

    Gewichtszunahme trotz normaler Ernährung, Ernährungsumstellung und Sport (3-4 mal Laufen pro Woche)

    Antriebslosigkeit, Motivationslosigkeit, Niedergeschlagenheit

    Geringe Ausdauer

    Einschlafstörungen, Müde trotz genügend Schlaf

    Heißhunger

    Kalte Hände und Füße

    Hitzeunverträglichkeit, starkes schwitzen

    Innere Unruhe

    Schlechte Erholung von Infektionen, Langsame Wundheilung

    Hautjucken (v.a.Arme und Beine)

    Starkes Kopfhautjucken

    Palpitationen, Arrhythmien (v.a. abends)

    Watte im Kopf, wie Nebel

    Reizbarkeit, Nervosität, Stimmungsschwankungen, schlechte Konzentration, Gedächtnisstörungen

    Sehr nah am Wasser gebaut

    Lärmempfindlichkeit

    Verschwommensehen, schlechtes Fokussieren

    Angespanntheit

    Blähungen

    Kloßgefühl im Hals

    Zähneknirschen

    Haarausfall

    Taubheitsgefühl und Kribbeln im linken Fuß (gr.Zeh)

    Schwere Beine, Unterschenkelödeme

    Wassereinlagerungen im Gesicht, Hände

    Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen (Hände, Beine, äußere Schultern)

    Hypermenorrhoe, Zyklusstörungen

    Häufige Kopfschmerzen, Migräne

    Rückenschmerzen

    Nächtliches Einschlafen von Händen und Armen


    Letzte Woche war ich daraufhin nochmal bei der Hausärztin um Blut abzunehmen. Sie wiederrum sprach von einem „eindeutig Hashimoto“ als sie die alten Blutwerte durchschaute. Sie war damals leider noch nicht in der Praxis.

    Sie hat mir auch viele Werte abgenommen und meinte ich solle mir keine Sorgen machen, das bekämen wir schon wieder hin; 2 Tage später sollte ich noch einmal zum US kommen.


    Ich war in froher Erwartung und habe mich in den nächsten Tagen viel belesen (hier im Forum und in Büchern). Umso mehr war ich enttäuscht, als es beim US hieß, der TSH und ft3 und 4 seien alle im Referenzbereich…

    Da sie aber auch meine Mutter und ihre katastrophale Schilddrüse inkl. deren schwerer Einstellung kennt, meinte sie, dass das ja nichts heißen mag.

    Sie ließ sich aber auf eine stufenweise Erhöhung auf 75 LThyroxin ein. Ich erhöhe jetzt in 6,25 er Schritten.

    Zum ft3 und 4 äußerte sie sich allerdings nicht.

    Nach dem Termin war ich enttäuscht, weil ich gemerkt habe, dass sie auf ft3/4 nichts gibt und seitdem keimt latente Panik in mir auf.


    Bei der NUK (eine andere als damals) konnte kurzfristig dazwischen rutschen.

    Der Radiologe meinte nach einem kurzen Gespräch, dass meine Symptome, vor allem die Gewichtszunahme und die Muskel/Gelenkschmerzen,sowie das Wasser in Gesicht und Händen mit Sicherheit nicht von der Schilddrüse kämen… Der TSH liege ja schließlich im Normbereich…. Na vielen Dank auch.


    Er hat mich dann nur kurz geschallt und keine Szintigraphie gemacht. Knoten sind da, waren sie ja aber immer schon, schönen Tag noch….

    (Also werde ich doch nochmal zu der anderen NUK gehen, wo ich im Jahr 2013 schon war.)


    Ich weiß nicht so recht, wie ich es beschreiben soll… ich bin irgendwie enttäuscht (wieso geht bitte niemand auf den ft3/4 ein, wieso redet niemand von Darm, Leber, Nebennieren????), ich fühle mich immer schlechter – die Wassereinlagerungen in Händen und Gesicht sind nicht angenehm und das Gewicht ist nach zwei Wochen „Diät“ wieder 2 Kilo höher. Vielleicht ist es aber auch das Wasser.



    Ich erhoffe mir hier den Austausch mit Gleichgesinnten und würde mich freuen, wenn ihr auf meine Geschichte und meine Blutwerte schaut. Ich hoffe, es klappt mit dem Hochladen.


    Wer es bis hierher geschafft hat – DANKE fürs zuhören!!! Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!


    Ich nehme jetzt LThyroxin, Dekristol 25.000 (zweimal pro Woche) und wollte mir besorgen:


    B12, D3, K2, Omega 3, Selen,

    Was könnt ihr mir sonst empfehlen?

    Darmsanierung? Colon Hydro Therapie?

    Cortisoltest? (Gehe ich danach zum Nephrologen??)

    Leberentgiftung?



    Mir schwirrt der Kopf…


    Viele Grüße, Svenja

  • Svenja :Wink: !


    Willkommen im Forum.


    Ganz kurz auf dem Weg ins Bett :Dream: möchte ich Dir ans Herz legen den Diagnose-Vorschlag (klick) von Augenstern abzuarbeiten, alle Werte die noch fehlen besonders auch Steroidhormone.


    Vit D Mangel, wenn die Packung leer ist auf eine tgl. einzunehmende Dosis umsteigen z.b. 5000IE und dazu immer viel Magnesium, als Malat, oder Bisglycinat, bei schlechter Verdauung auch Magnesium-Citrat, und B12 Mangel, welches Vit B12 nimmst Du?

    Infonen zu Vit B12 hier und hier.

    GFR2 weiß ich nicht :Versteck:.


    Bei den SD-Werten, vergiß die Prozente, nimm die blanken Zahlen zur Beurteilung, mit der Steigerung liegst Du wahrscheinlich richtig.


    Gibts ein SD-Sono? Große in ml? Struktur?


    Gruß zur Nacht

    ardnowa

    „Wer nicht handelt, dem wird auch der Himmel nicht helfen.“
    - Sophokles -

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