Allgemeine Frage zu Schilddrüsenwerten

  • Ich suche immer noch meine letzten Werte und werde sie nachtragen, sobald ich sie wieder gefunden habe. Hab sie irgendwie verlegt -.-


    Aber mir fiel gerade ein, dass immer nur zwei Werte gemessen wurden. TSH und ft4. Den ft3 Wert konnte ich nie in den Laborergebnissen finden.


    Jetzt eine generelle Frage: Ist es möglich, dass der TSH und ft4 Wert im Normbereich liegen, aber der ft3 Wert nicht? Wenn ja, welche Auswirkungen könnte ein zu niedriger oder zu hoher ft3 Wert haben?


    Ich hab eben schon danach gegooglet, aber ich finde nur Erklärungen für ft4 und ft3 zusammen. Aber keinen Hinweis darauf, dass ein Wert unabhängig vom anderen Wert nicht in der Norm liegen kann.

  • Ja, suche mal Deine Werte oder lasse sie Dir nochmal ausdrucken.



    Aber mir fiel gerade ein, dass immer nur zwei Werte gemessen wurden. TSH und ft4. Den ft3 Wert konnte ich nie in den Laborergebnissen finden.

    Mal gucken, obs stimmt.

    Aber schon möglich, das wird öfters gemacht.

    Jetzt eine generelle Frage: Ist es möglich, dass der TSH und ft4 Wert im Normbereich liegen, aber der ft3 Wert nicht?

    Ja, alles ist möglich!


    Dabei muss man aber immer im Kopf haben, dass Normwerte nicht zwingend auch Gesundheitswerte sind.


    Das TSH ist kein Schilddrüsenhormon, sondern ein Regulationshormon, welches vom Hypophysenvorderlappen ausgesendet wird und der SD signalisiert, wieviel Hormone im Körper gebraucht werden.

    Dieses Hormon reagiert nicht nur auf zu wenig SD-Hormon, sondern auch auf alle anderen Vorgänge im Körper.


    Da Du Visanne nimmst, ist Dein TSH nicht zwingend aussagekräftig.

    Dieses Progesteronderivat bringt nämlich einiges im Hormongefüge durcheinander und das hat auch Auswirkungen auf den Regelkreis.


    Deshalb ist es wichtig, sich alles anzuschauen.

    Was da dazu gehört, habe ich hier aufgelistet:

    Vorschlag für eine umfassende Diagnose



    Wenn ja, welche Auswirkungen könnte ein zu niedriger oder zu hoher ft3 Wert haben?

    Da müsste man hier einen Roman schreiben :CrazyGrins:

    Grundsätzlich gilt folgendes:


    1. T4 ist hauptsächlich (nicht nur!!) ein Speicherhormon, aus dem andere SD Hormone gebildet werden können.


    2. T3 ist das ca. 100x aktivere Hormon, welches hauptsächlich aus T4 gebildet wird.

    a) Ein kleiner Teil direkt in der SD

    b) ziemlich viel in der Leber (u.a. deshalb ist Lebergesundheit sehr wichtig)

    c) in jeder Zelle nach Bedarf


    Im Grunde kann theoretisch jedes Symptom auch an den SD Hormonen liegen.

    Deshalb ist genaues Hinschauen notwendig, nicht nur auf die SD.

    Ich hab eben schon danach gegooglet, aber ich finde nur Erklärungen für ft4 und ft3 zusammen. Aber keinen Hinweis darauf, dass ein Wert unabhängig vom anderen Wert nicht in der Norm liegen kann.

    Da gibt es schon einiges, vielleicht mal die Begriffe ändern?

    z.B. Zusammenspiel von fT3 und fT4


    Allerdings ist die Sicht der Schulmedizin auf dieses Thema eher eingeschränkt und wird leider zu eng betrachtet.


    Das Buch von D. Kharrazian gibt einiges an Möglichkeiten über diverse Konstellationen.

    "Schilddrüse und Hashimoto anders behandeln"

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Danke für deine schnelle Antwort ^^


    Deinen Leitfaden für die Diagnose habe ich schon vor einer Weile gelesen. Leider bin ich aber komplett auf die Kasse angewiesen, kann also nichts selbst dazu bezahlen :/


    Ich habe jetzt meine Laborwerte gefunden.


    Werte vom 6.9.18

    TSH 2,75 mlU/l (0.270-4.20)

    FT4 1,14 ng/dl (0.730-1.95)


    Das ist alles, was ich an Schilddrüsenwerten habe. Ansonsten wurde noch ein kleines Blutbild gemacht.


    Blutsenkung 15/30 (bis 10/bis 20) der Wert ist schon das ganze Jahr etwas erhöht, da war er gerade etwas runter gegangen.


    MCH 27,3 pg (28.0-33.0)

    MCHC 32,0 g/dl (33.0-36.0)


    Das sind die einzigen Werte, die ein wenig aus der Reihe tanzen. Alle anderen sind im Normbereich. Ich weiß nicht, ob die von Bedeutung sind. Ich hab noch Kalium, Natrium usw. Aber wie gesagt alles im normalen Bereich.

  • Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich vor diesen Laborwerten, wegen der Symptome immer wieder die Dosis verändert und auch mehrere Tage ganz weg gelassen habe. Bei Reduzierung wurden die Symptome jedes Mal weniger.


    Vor der Blutabnahme habe ich L-Thyroxin 75 eingenommen, weil es mir von der Sprechstundenhilfe so gesagt wurde. Im Dezember werde ich die erst nach der Blutentnahme nehmen.

  • Das sind die einzigen Werte, die ein wenig aus der Reihe tanzen. Alle anderen sind im Normbereich. Ich weiß nicht, ob die von Bedeutung sind.

    Hallo Sammy,


    alle Werte sind von Bedeutung, also gerne einstellen. Normbereich heißt nicht Gesundheitsbereich, Normbereich ist nur ein Querschnitt.


    Wenn du die LT letztes Mal vor und dieses Mal nach der Blutabnahme nimmst, kann man die Werte nicht vergleichen. Aber aussagekräftiger sind sie vor der Einnahme, also mach es ruhig so.


    LG

    Anaelle

  • Achso. Ich dachte, man soll die auf keinen Fall vor der Entnahme nehmen :O


    Restliche Blutwerte September 2018:


    Thrombozyten 339 m1000/µl (150-400)

    Leukozyten 7,87 m1000/µl (4,00-11,2)

    Erythrozyten 5,16 m1000000/µl (4,10-5,40)

    Hämoglobin 14,1 g/dl (11,5-16,0)

    Hämatokrit 44,0 % (36,0-48,0)

    MCV 85,3 fl (80,0-96,0)

    Harnstoff-N 10 mg/dl (7-19)

    Harnstoff 21,4 mg/dl (15,0-40,0)

    Creatinin 0,60 mg/dl (0,40-0,94)

    Harnsäure 4,0 mg/dl (2,3-6,0)

    Kalium 3,9 mmol/l (Serum: 3,5-5,5)

    Natrium 140 mmol/l (135-145)


    Weitere Laborwerte vom Juli 2018:


    y-GT 13 U/l (<40)

    Alkalische Phosphatase 60 U/l (55-105)

    Lipase 32 U/l (12-53)

    Calprotectin 34,6 mg/kg (<50

  • Deinen Leitfaden für die Diagnose habe ich schon vor einer Weile gelesen. Leider bin ich aber komplett auf die Kasse angewiesen, kann also nichts selbst dazu bezahlen :/

    Vielleicht findest Du ja einen Doc oder mehrer, die Dir das eine oder andere doch mal auf Kasse messen.


    Den HPU Test musst Du sowieso in Eigenregie veranlassen.

    Bei KEAC 24h Urintest.

    Sehr wichtig, da Du diese Verschlechterungen hast, wenn Du länger LT nimmst.


    Arbeite mal den Thread durch:

    Tipps zur Unterstützung der Gesundheit im Alltag


    Dort findest Du vieles, was Dich nicht zwingend mehr Geld kostet als Du sowieso fürs Leben ausgeben musst.

    Vieles davon wird Dir helfen, mehr Wohlbefinden auf lange Sicht zu haben.


    Ansonsten überlegen, wo Du was für Deine Gesundheit abzwacken kannst.

    Vielleicht auch als Weihnachtsgeschenk?

    Werte vom 6.9.18

    TSH 2,75 mlU/l (0.270-4.20)

    FT4 1,14 ng/dl (0.730-1.95)

    Mit vorheriger Einnahme von LT???

    Ojeh, die sind aber doch ziemlich unterirdisch.

    Das fT3 wird da auch nicht viel besser sein.


    Bitte dringend mitmessen lassen!

    Das ist alles, was ich an Schilddrüsenwerten habe. Ansonsten wurde noch ein kleines Blutbild gemacht.

    Mal Ultraschall in letzter Zeit gemacht worden?

    Blutsenkung 15/30 (bis 10/bis 20) der Wert ist schon das ganze Jahr etwas erhöht, da war er gerade etwas runter gegangen.

    Könnte ein Hinweis auf Entzündungsgeschehen im Körper sein.

    Da müsste man auch mal das CRP messen.

    MCH 27,3 pg (28.0-33.0)

    MCHC 32,0 g/dl (33.0-36.0)

    Eisenmangel?!

    Ferritin messen

    Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich vor diesen Laborwerten, wegen der Symptome immer wieder die Dosis verändert und auch mehrere Tage ganz weg gelassen habe. Bei Reduzierung wurden die Symptome jedes Mal weniger.

    Ich schrieb Dir ja schon, dass Du die Bindemittel brauchst.

    Modifiziertes Citruspektin fürs Blut und Humocarb für den Darm. Alternativ Aktivkohle.

    Modifiziertes Citrus pektin (MCP) Erfahrungen / Wirkung



    Vor der Blutabnahme habe ich L-Thyroxin 75 eingenommen, weil es mir von der Sprechstundenhilfe so gesagt wurde. Im Dezember werde ich die erst nach der Blutentnahme nehmen.

    s.o.

    Ja, nimm die Tablette mit und wirf sie nach der Abnahme ein.

    Wir werden sehen, was sich ergibt. Mit Tablette ist es schwieriger, das ganze einzuordnen.


    Setze Deine Werte mal alle in Dein Profil.

    Im Körper gibt es nichts, was nicht zusammenhängt.

    Deshalb auch die große Auflistung im Diagnosethread.


    Bei Dir sehe ich das Problem auch in den Hormonen.

    Wurde mal ein Steroid-Hormonstatus gemacht?

    Was dazugehört, kannst Du ja in dem o.g. Thread nachschauen.



    Hier setze ich mal noch ein paar Zitate aus deiner Vorstellung rein und schreibe was dazu:


    Ernährung: Muss immer schnell gehen. Versuche zur Zeit die Kohlenhydrate zu reduzieren. Esse momentan viel Gemüse, ab und zu Fleisch und Fisch. Morgens Haferflocken mit Apfel und Naturjoghurt. KA, ob ihr es so genau wissen möchtet. *g*

    Naja, da sollte man doch bisschen mehr Sorgfalt walten lassen.

    In Dein Auto haust Du ja auch nix rein, was den Motor kaputt macht.


    KH reduzieren macht nicht wirklich Sinn.

    Warum willst Du das machen?

    Lieber Fett reduzieren und wirklich nur minimal nutzen.

    Viel Gemüse essen, roh und gekocht, bis zu 2kg am Tag.


    Lebensstil: Kein Sport. Seit 9 Jahren Nichtraucherin. Sehr selten Alkohol. Keine Drogen. In der Woche ca. 4-6 Std. Schlaf. Am WE auch mal 10 Std.

    Tja, der Mensch ist ein Bewegungstier:zwinkern:

    Früher mussten wir hinter unserem Essen herrennen.

    Zur körperlichen Untätigkeit sind wir nicht geschaffen.
    Sport muss ja nicht zwingend sein, aber wirklich genügend Bewegung!


    4-6 Stunden Schlaf sind zu wenig, 10 Stunden zu viel.

    Da würde ich mir eine gute Schlafhygiene angewöhnen und die auch am Wo-Ende durchziehen.



    Medikamente: L-Thyroxin 75 mg & Visanne (Gestagen gegen Endometriose), Magnesium 1 x tgl.

    Da das Gestagen nicht körperidentisch ist, wird es Dir wenig bringen, dafür aber ein Hormonchaos anrichten.

    Warum nicht mensschenkörper identisches Progesteron nutzen?


    Welches Magnesium, wieviel ist da drin?

    Nach der Erhöhung bekam ich höllische Kopfschmerzen, Depressionen, Herzstolpern, ständiges Wachsein, inneres Zittern.

    Das hört sich sehr nach Entgiftungswelle an.

    Da helfen normalerweise die Bindemittel recht gut.

    Langsam bekomme ich auch Zweifel, ob es an der Schilddrüse bzw. dem L-Thyroxin liegt. mit 50 mg hatte ich nie solche Probleme und plötzlich ist alles aus dem Gleichgewicht geraten.

    Es ist nie nur die SD, kenne niemanden, bei dem es darauf reduziert werden kann.


    Bei 50µg konnte der Organismus anscheinend noch mit der Entmüllung umgehen.

    Bei 75µg ist es zu viel.

    Ich wurde das ganze Jahr schon beim Arzt durchgecheckt. Immer wieder Labor, Ultraschall etc. Bis auf leicht erhöhte Entzündungswerte und eine evtl. Doppelniere wurde nichts gefunden. Im Dezember habe ich wieder einen Termin.

    Wo sind die Werte und Untersuchungsbericihte?

    Hast Du die?

    Wenn nicht sammle Dir alles zusammen, damit Du das für Deine Akten auch hast.


    LG Augenstern

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Danke für die Tips, ich werde mich mit allen nach und nach auseinandersetzen. Ist nur momentan viel auf einmal, deshalb brauch ich etwas Zeit. Aber ich nehme sie mir zu Herzen.


    Steroid-Hormonstatus wurde nie gemacht.


    Die Visanne muss ich von der Kasse aus nehmen -.- Am liebsten würde ich gar keine Pille nehmen, aber geht ja nicht, dann wächst die Endometriose.


    Eisenmangel hatte ich in jungen Jahren mal, als ich noch meine Periode hatte, aber jetzt habe ich die ja nicht mehr. Weshalb ich eher weniger davon ausgehe. Der Hämoglobinwert ist ja auch gut. Aber wissen kann ich es natürlich nicht, bin ja nur Laie. Mein Ärztin hat mich nicht mal auf die leicht erniedrigten Werte hingewiesen.


    Ultraschall ist das letzte Mal vor 1,5 Jahren ca. gemacht worden. Da wurden wohl Knoten gefunden, aber in unbedenklichem Zustand. Ich habe für Dezember auch um einen Ultraschalltermin gebeten, also ich hoffe, dass meine Ärztin sich die Schilddrüse dann noch mal ansieht. Wenn nicht, werde ich wohl einen anderen Arzt aufsuchen.


    Ja, das mit der Ernährung und der Bewegung ist leichter gesagt als getan. Die Kohlenhydrate habe ich reduziert, weil ich generell Übergewicht habe und schon ewig versuche das loszuwerden. Ich halte eigentlich wenig von Diäten und versuche eher eine Dauerhafte Umstellung hin zu bekommen. Ich halte es auch mehrere Monate relativ problemlos durch, aber dann passiert halt einfach nicht viel und ich bin total entmutigt und falle dann immer wieder zurück in meine faule Lebensweise, weils ja eh alles nix bringt. Und letztens erst erzählte mir ein Vertretungsarzt, ich solle unbedingt Low Carb machen und viiiiiel weniger essen. Er hat nicht gefragt was ich esse und wieviel, aber ich bin halt übergewichtig, also muss ich weniger essen -.-

    Ich mache kein strenges Low Carb, ich reduziere nur etwas, was eigentlich auch ganz gut geht. Nur viel Erfolg in Sachen Gewicht habe ich da nicht.


    Und momentan, wenn es mir so extrem schlecht geht, dass ich mich abends schon zum Duschen quälen muss, dann habe ich auch nicht gerade die Motivation frisch einzukaufen und zu kochen. Ich bin einfach jeden Abend froh, wenn ich zu Hause angekommen bin, weil ich so fertig bin. Also körperlich so erschöpft. Gestern hatte ich dann richtig das Bedürfnis etwas Süßes zu essen. meistens kann ich mich da zusammenreißen (hab eher Probleme mit Fertiggerichten und Faulheit als mit Süßkram), aber gestern wollte ich nicht mehr. Die ganzen Wochen quäle ich mich eh schon und dann soll ich mir das auch noch verwehren. Eigentlich erlaube ich mir sonst nur am WE etwas Süßes und das klappte auch ganz gut. Bis auf gestern. Ich fühlte mich danach auch kurzzeitig besser, aber eben nur kurz.


    Was die Bewegung angeht, ich bin da leider auch etwas eingeschränkt, da ich körperlich behindert bin. Das macht Sport jetzt nicht unmöglich, aber die ganzen Sportarten, die mir gefallen würden, kann ich nicht machen. Schwimmen bedeutet für einen ungeheuren Aufwand, den ich im Alltag nach der Arbeit nicht aufbringen kann. Eine zeitlang bin ich wenigstens so 3 mal die Woche nach der Arbeit spazieren gegangen. Das tat mir auch gut, auch wenn ich dadurch kein Gewicht verloren habe. Aber dann musste ich das aus gesundheitlichen Gründen mehrere Monate aussetzen und dann war wieder alles beim alten. Ich muss ständig neu anfangen und normaler Weise tue ich das auch, aber zur Zeit habe ich da keine Energie für. Schleppe mich ja so schon nur noch durch den Tag.


    Gestern bin ich auf der Arbeit eingeschlafen oO ich war zum Glück allein, aber das geht doch nicht.


    Bei der Schlafhygiene gebe ich dir Recht. ich Versuche auch jeden Abend früher ins Bett zu gehen. Aber ich bin Abends immer am aktivsten -.- das war einfach schon immer so. ich bin absolut kein Morgenmensch. Aber ich arbeite daran. letzten Samstag habe ich 8 Std. geschlafen und fühlte mich total miserabel -.-


    Magnesium 300 nehme ich. Von Verla


    Die Berichte vom Ultraschall habe ich nicht. Da sollte auch evtl. noch weiteres abgeklärt werden. Wegen der Doppelniere. Aber ich habe da nichts weiter vom Arzt gehört. Beim nächsten Termin werde ich noch mal nachfragen. Auch beim Frauenarzt habe ich mir jetzt einen Kontrolltermin geben lassen, die Blutwerte sind da auch schon eine Weile her. Das letzte Labor ist von dem Tag, wo auch der Ultraschall gemacht wurde.


    Ich hab jetzt extra nicht zitiert, damit der Beitrag nicht noch länger wird. Ich hoffe, ich habe alles beantwortet. Danke noch mal

  • Danke für die Tips, ich werde mich mit allen nach und nach auseinandersetzen. Ist nur momentan viel auf einmal, deshalb brauch ich etwas Zeit. Aber ich nehme sie mir zu Herzen.

    Ja, das wissen wir.

    Anfangs ist es ein riesen Berg, der erst mal abgetragen werden muss.

    Leider hat sich ja bei den meisten Usern, die sich hier melden einfach zu lange zu viel aufgestaut.


    Bitte nicht den Mut verlieren und die Dinge ernsthaft angehen.

    Dadurch wird sich einiges ändern, auch wenn es dauert.


    An erster stelle steht:

    Nimm Dich ernst und tue alles, wieder mensschengerecht zu leben!

    Steroid-Hormonstatus wurde nie gemacht.

    Dann wird es allerhöchste Zeit dafür!

    Einige der Probleme werden wohl daran liegen!


    Die Visanne muss ich von der Kasse aus nehmen -.- Am liebsten würde ich gar keine Pille nehmen, aber geht ja nicht, dann wächst die Endometriose.

    Müssen???

    Die können Dich doch nicht zwingen, etwas einzunehmen, was Dir letztendlich mehr schadet als nützt.


    Suche Dir einen Doc, der sich mit körperidentischen Hormonen auskennt.

    Muss kein Gyn sein, da gibts auch andere.


    Aus welchem PLZ bereich kommst Du?

    Vielleicht fällt uns was ein.

    Eisenmangel hatte ich in jungen Jahren mal, als ich noch meine Periode hatte, aber jetzt habe ich die ja nicht mehr. Weshalb ich eher weniger davon ausgehe. Der Hämoglobinwert ist ja auch gut. Aber wissen kann ich es natürlich nicht, bin ja nur Laie. Mein Ärztin hat mich nicht mal auf die leicht erniedrigten Werte hingewiesen.

    Eisenmangel hat nciht nur mit der Periode zu tun.

    Da gibts noch andere Ursachen.

    Lasse mal Ferritin (Eisenspeicher)+ Transferinsättigung + CRP messen!!!

    Ultraschall ist das letzte Mal vor 1,5 Jahren ca. gemacht worden. Da wurden wohl Knoten gefunden, aber in unbedenklichem Zustand. Ich habe für Dezember auch um einen Ultraschalltermin gebeten, also ich hoffe, dass meine Ärztin sich die Schilddrüse dann noch mal ansieht. Wenn nicht, werde ich wohl einen anderen Arzt aufsuchen.

    Hole Dir den bericht!!!

    Da muss man genau hinschauen: Größe, Gewebebeschaffenheit, Knoten oder Zysten,..


    Lasse Dich nicht abwimmeln und fordere den Bericht ein!

    Den brauchst Du für Dich zur Verlaufskontrolle, damit Du nicht nur auf die Aussage eines Docs angewiesen bist.


    Die Kohlenhydrate habe ich reduziert, weil ich generell Übergewicht habe und schon ewig versuche das loszuwerden.

    Ich halte es auch mehrere Monate relativ problemlos durch, aber dann passiert halt einfach nicht viel und ich bin total entmutigt und falle dann immer wieder zurück in meine faule Lebensweise, weils ja eh alles nix bringt.

    Und letztens erst erzählte mir ein Vertretungsarzt, ich solle unbedingt Low Carb machen und viiiiiel weniger essen.

    Ich mache kein strenges Low Carb, ich reduziere nur etwas, was eigentlich auch ganz gut geht. Nur viel Erfolg in Sachen Gewicht habe ich da nicht.

    Die ganzen Wochen quäle ich mich eh schon und dann soll ich mir das auch noch verwehren. Eigentlich erlaube ich mir sonst nur am WE etwas Süßes und das klappte auch ganz gut. Bis auf gestern. Ich fühlte mich danach auch kurzzeitig besser, aber eben nur kurz.

    Diese Art der Nahrungsaufnahme ist völlig spaßbefreit und aus meiner Sicht nutzlos.


    1. Es ist nicht bewiesen, das KH dick machen. Es kommt auf die Kombi an.

    KH ohne zusätzliche Fettaufnahme machen nicht dick.

    Außerdem kommt es auf die KH an.


    2. Auch die Menge der Nahrung ist ausschlaggebend


    3. Prinzipiell darauf achten, dass Du

    hervorragende Qualität der Nahrung wählst

    Lebensmittel nutzt, die diese Bezeichnung verdienen

    keine Fertiggerichte!!!, lieber Tiefkühlgemüse (nicht zubereitet z.B. Rahmspinat)

    Brot reduzieren

    wenig Milchprodukte nutzen

    keinen Haushaltszucker

    nur wenig Fett


    Näheres steht ja im verlinkten Thread zu Tipps....

    und hier:

    https://hcfricke.com/2018/11/2…-und-kochkiste/#more-7185

    Aber allein mit der Ernährung wirst Du gewichtsmäßig nicht viel erreichen können.

    Deine SD-Werte sind nicht toll und die anderen Hormone wahrscheinlich auch im Keller.

    Ob Deine Nährstoffe ausreichend sind, weiß man ohne Messung auch nicht.

    Da mangelt es sicherlich an einigen wichtigen Stoffen (Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen.

    Dies alles ist nämlich in Fertig-und Schnellprodukten kaum enthalten. Da wird man extern zuführen müssen, um die tanks zu füllen.


    Was die Bewegung angeht, ich bin da leider auch etwas eingeschränkt, da ich körperlich behindert bin. Das macht Sport jetzt nicht unmöglich, aber die ganzen Sportarten, die mir gefallen würden, kann ich nicht machen.

    Dann solltest Du Dir dringend das suchen was geht.

    Was geht denn warum nicht? Vielleicht fällt uns was dazu ein.

    Was würde Dir gefallen?

    Eine zeitlang bin ich wenigstens so 3 mal die Woche nach der Arbeit spazieren gegangen. Das tat mir auch gut, auch wenn ich dadurch kein Gewicht verloren habe. Aber dann musste ich das aus gesundheitlichen Gründen mehrere Monate aussetzen und dann war wieder alles beim alten. Ich muss ständig neu anfangen und normaler Weise tue ich das auch, aber zur Zeit habe ich da keine Energie für. Schleppe mich ja so schon nur noch durch den Tag.

    Dein Energielevel scheint unterste Kante zu sein.

    Bitte gucke genau hin, allein an der SD herumschrauben wird nciht klappen!

    Gestern bin ich auf der Arbeit eingeschlafen oO ich war zum Glück allein, aber das geht doch nicht.


    B

    Ojeh, nee, dass ist kein Zustand.

    Gucke den Diagnosethread durch und mache die fehlenden Werte.

    Danach kannst Du vieles auch ohne Arzt erledigen.

    Bei der Schlafhygiene gebe ich dir Recht. ich Versuche auch jeden Abend früher ins Bett zu gehen. Aber ich bin Abends immer am aktivsten -.- das war einfach schon immer so. ich bin absolut kein Morgenmensch. Aber ich arbeite daran. letzten Samstag habe ich 8 Std. geschlafen und fühlte mich total miserabel -.-

    Lies mal hier, was man machen sollte:

    https://hcfricke.com/licht/

    https://hcfricke.com/2017/10/1…melatonin-ein-nachschlag/



    Magnesium 300 nehme ich. Von Verla

    Davon eine Kapsel ist etwas wenig :zwinkern:

    Die Berichte vom Ultraschall habe ich nicht. Da sollte auch evtl. noch weiteres abgeklärt werden. Wegen der Doppelniere. Aber ich habe da nichts weiter vom Arzt gehört. Beim nächsten Termin werde ich noch mal nachfragen.

    Selber hinterher sein.

    Die Docs sind nicht erpicht darauf, ihre Unterlagen heraus zu rücken.

    Also selbst nachhaken.

    Auch beim Frauenarzt habe ich mir jetzt einen Kontrolltermin geben lassen, die Blutwerte sind da auch schon eine Weile her. Das letzte Labor ist von dem Tag, wo auch der Ultraschall gemacht wurde.

    OK, dann auch von dort alles schriftlich abholen!

    Ich hab jetzt extra nicht zitiert, damit der Beitrag nicht noch länger wird. Ich hoffe, ich habe alles beantwortet. Danke noch mal

    Super, alles klar, hast Du gut gemacht!


    Für uns ist es leichter, wenn wir mit Zitaten antworten.

    Du brauchst es nicht zu machen, kennst Dich ja ausführlich.:zwinkern:


    LGA

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Ich werde mich jetzt mal mit allem in Ruhe auseinandersetzen und mich schlau lesen.


    Warum ist denn Magnesium 300 zu wenig? Ich bin generell nicht dafür mir unnötig hohe Dosen Nahrungsergänzungsmittel einzuwerfen. Ich hatte vor einer Weile noch versucht mit Eisen, Vitamin D3 + Vitamin K2 und Selen nachzuhelfen. Das hat aber alles keine spürbaren Unterschiede gebracht. Calcium und Magenesium hat mir mein Hausarzt mal vor Jahren wegen meinem Herzen empfohlen. Aber das Calcium schmeckt so widerlich, dass ich es selten regelmäßig nehme. Ich versuche möglichst alles durch die Nahrung zu mir zu nehmen und da gebrauche ich seit Monaten übrigens auch TK Gemüse. Das frische Gemüse verdirbt bei mir leider immer nur, weil ich nur für mich koche und es für eine Person immer zu viel ist und dann nicht verbraucht wird. Und mit dem TK Gemüse habe ich für mich eine relativ stressfreie Variante zu kochen.


    Ich versuche sowohl auf KH und Fette und Zucker zu achten. Ich trinke nur Wasser und am Tag ca. 2 Tassen Kaffee (auf den will ich auch nicht verzichten :O). Morgens esse ich, wie erwähnt, Haferflocken mit Apfel und Naturjoghurt (ungesüßt). Mittags komm ich auch ganz gut zurecht, wenn ich mir nur so Pfannengemüse vom Vorabend mitnehme und abends mache ich mir dann meist noch mal Gemüse mit etwas Fleisch oder Fisch, je nachdem. Brot esse ich derzeit fast gar nicht. Vielleicht alle zwei Wochen mal Brötchen... Ich vertrage Getreide auch nicht so gut, habe aber nachweislich keine Unverträglichkeit dagegen. Vollkorn vertrage ich noch schlechter. Meine Verdauung kommt da nicht so klar mit. Hafer geht am Besten. Die besten Lebensmittel sind da leider nicht drin. Bin da finanziell zu stark eingeschränkt, trotz Arbeit -.-


    Was die Ernährung und die Bewegung angeht, da fällt es mir einfach am schwersten, mit diesem Zeitstress umzugehen. Ich habe es mal ein halbes Jahr mit dem Fitnessstudio versucht. Ich bin 2-3 die Woche nach der Arbeit hin und habe zusätzlich auch mit Kohlenhydratarmer Ernährung gelebt. Aber ich komm absolut nicht damit klar, mich zeitlich ständig zu stressen. Nach der Arbeit schnell dahin, dann schnell umziehen, dann die vorgenommene Zeit trainieren, schnell nach Hause, schnell duschen, schnell kochen, schnell ins Bett und möglichst schnell einschlafen, weil sonst kriegt man nicht genug Schlaf. Ich hab echt keine Ahnung, wie andere das jeden Tag so machen können, mir tut das absolut nicht gut. Mal abgesehen davon, dass mir das Fitnessstudio Gewichtstechnisch auch nichts brachte, aber die Muskeln fühlten sich schon etwas belastbarer an.

    Am ende des Tages bleibt irgendwie immer zu wenig Zeit und ich brauch immer relativ lange, um runter zu kommen. Wenn ich dann bis zur letzten Minute an die Zeit denken muss, dann komm ich nicht runter. Ich brauch so Gammelzeit am Abend -.-

    Also da hab ich noch nicht das richtige Gleichgewicht gefunden. Daher habe ich vor ca. einem Monat wenigsten erstmal wieder mit der Ernährungsumstellung angefangen. Davor hatte ich wirklich nur noch Fertiggerichte. Das gefiel mir auch nicht.


    Sporttechnisch bin ich eingeschränkt, weil ich eine Beinprothese habe. Das ist an sich jetzt keine so große Sache, aber viele Bewegungsabläufe sind mit Schmerzen verbunden. Z.B. Fahrradfahren. Technisch würde das gehen, aber eben nur unter Schmerzen. Langes Laufen ebenso. Dazu das Übergewicht, was sowohl den Stumpf als auch das noch vorhandene Bein zusätzlich belastet. Schwimmen wäre da perfekt, aber ist halt mit dem ganzen Aufwand und der zusätzlichen Prothese, die ich da mitschleppen muss, unpraktisch im Alltag.

    Wirklich gern wollte ich immer, schon als Kind, Kampfsportarten machen, aber durfte ich nicht. Vor ein paar Jahren wollte ich mal Zumba machen, aber der Kurs nahm mich nicht auf, weil ich ja fallen könnte -.- sowas bescheuertes. Basketball fand ich auch schon immer toll, aber ich kann seit meinem 12. Lebensjahr nicht mehr rennen, also... Inlinerskating hab ich als Kind versucht, ohne Gefühl im rechten Bein ist das aber eher problematisch, mal abgesehen davon, dass ich das Knie nicht allzu gut anwinkeln kann. Ich werde mich zwingend mit einer Sportart abfinden müssen, dir mir eigentlich nicht so zusagt.


    Die Berichte werde ich alle einholen.

    Ich habe mit meinem Frauenarzt nie darüber gesprochen, ob es andere Möglichkeiten wegen der Endometriose gibt (außer eine OP natürlich), aber er hatte damals extra Verhandlungen mit meiner Krankenkasse führen müssen, damit die überhaupt die Pille gegen die Endometriose bezahlen. Anfangs bekam ich eine andere Pille (aber ich denke mit dem gleichen Wirkstoff), aber dann hat die Kasse die nicht mehr bezahlt und er musste die Visanne aufschreiben.

    Ich weiß nicht, wie das mit körperidentischen Hormonen ist. Da werde ich mich auf jeden Fall informieren.


    Ja, die Docs sind heute auch nicht erpicht dadrauf irgendwas zu testen. Wenn ich mich an meine Kindheit und Jugend erinner, wo ich von den Ärzten ständig genervt wurde, dass dies und jenes noch gecheckt werden musste... Heute muss man die Ärzte ja regelrecht zu zwingen, so etwas wie Laborwerte zu prüfen. Wobei ich sagen muss, dass ich Arztpraxis, in der ich jetzt bin, eigentlich ziemlich gründlich ist. Die hören einem auch immer zu und nehmen sich Zeit. Sie erklären auch viel, das find ich sehr gut. Nur leider ist die Praxis völlig überlastet, so dass ich durchaus verstehen kann, wenn da mal was untergeht. Ich möchte auch bei meiner jetzigen Ärztin bleiben. Ich werde im Dezember noch mal ausführlich mit ihr sprechen und ihr berichten, wie es mir ergangen ist und dann mal sehen, was sie sagt. Ob ich dann evtl. noch einen Endokrinologen und Urologen, wegen der Nieren, zu Rate ziehe. Wobei ich der Meinung bin, meine HA ist auch Endokrinologin, ich muss da noch mal genau auf das Schild gucken :O

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