Bitte um Hilfe da ich verzweifelt bin und jeder Tag schlimmer wird

  • Hallo zusammen,


    oben meine Werte der letzten Sono und Szintigraphie in 07/2020 sowie meine letzten Blutwerte vom Rheumatologen in 09/2020


    Nun zu mir:


    - Alter: 37 Jahre

    - Geschlecht: Weiblich

    - Ernährungsgewohnheiten: Frühstück mit Brötchen (Vollkorn oder Weizen) dazu Marmelade, Honig oder Frischkäse. Mittag meist Kartoffeln, Nudeln oder Reis/Bulgur mit Gemüse und alles sehr Fleischarm. Abendessen meistens Brot mit Vegetarischer Wurst oder Frischkäse. Ansonsten Obst und etwas Süßem (Schoko oder Kekse)

    - Lebensstil: Ich habe einen 4Jährigen Sohn der sehr viel Temperament und Power hat (er hält mich auf Trap), wir sind draußen unterwegs und nebenbei mache ich noch den Haushalt. Sport treibe ich keinen. Ich rauche ca. 5-6 Zigaretten und trinke keinen Alkohol und nehme auch keine Drogen.

    - Handy habe ich z.Z keins (bin nicht so der Handyjunkie) nutze ein Tablett mit W-Lan und zum telen ein schnurloses Telefon

    - Wurzelbehandelte Zähne habe ich und auch noch einen mit Amalgam.

    - Impfungen alle im Kindesalter und später nur die 3Fach Impfung (Tetanus, etc)

    - Tattoos habe ich 4 Stück in Bunt und alle ca. Handgroß

    - Kontrastmittel wurde mir einmal 2014 zur Untersuchung meiner Zyste im Kopf und einmal während der Szintigraphie 2020 gespritzt

    - Übergewicht: ca 16Kg

    - Medikamente z.Z keine (Vertrage ja das L-Thyroxin nicht mehr) Selen seit 4Wochen 200Mikrogr und seit gestern 100mikrogr., Vitamin D als Tropfen

    - Verhütungsmittel nehme ich keine

    - Operationen es gab eine Bauchspiegelung 2014 da ich einen Eileiterschwangerschaft hatte und dabei wurde der Eileiter entfernt, dann 2016 einen Notkaiserschnitt

    - Ausprobiert das es mir besser geht, habe ich nur Selen und das L-Thyroxin (bin ja noch Anfänger)

    - Werte Poste ich jetzt im Anschluss

    - Die Werte sind ohne Einnahme von L-Thyroxin


    So hoffe das hilft euch etwas um genauer in meinen Fall einzusteigen.

    Ich hoffe Ihr könnt mir etwas helfen, morgen habe ich einen Termin bei einem neuen Endokrinologen und bin gespannt ob er mich für voll nimmt.


    Vielen Dank an euch und das Ihr euch die Zeit nehmt euch das alles durchzulesen.


    Liebe Grüße Mutu


  • Hallo zusammen,



    ich bin 37Jahre alt, weiblich und wohne mit meiner Familie (Ehemann, 4Jähriger Sohn) in Leipzig.

    2018 habe ich noch mit meiner Familie in Bayern gelebt, dort wurde bei einer U35 zufällig ein Knoten in meiner Schidi festgestellt.

    Meine damalige Hausärztin hat mich zu einem Nuklearmediziner überwiesen, welcher eine Szintigrafie und Sonografie bei meiner Schildi gemacht hat.

    Ergebnis war das ich zu dem Knoten auch eine auffällig kleine Schildi habe was der seiner Meinung irgendwie eigenartig ist.

    Damit der Knoten nicht weiterwächst, wurde mir 50Microgr. L-Thyroxin von Henning verschrieben.

    Nach ca. 3Monaten geriet meine Periode außer Kontrolle und daraufhin bin ich erneut zu meinem Nuklearmediziner und dieser meinte dann, dass ich die Tabletten wieder absetzten könne da es anhand meiner Werte nicht mehr nötig sei.

    Werte: damals: TSH 3,17mU/l , fT3 6,1 pmol/l, fT4 13,6pmol/l

    Nach absetzten der Medikation kehrte meine Periode wieder in den Normalbereich zurück (wobei meine Periode eh immer sehr stark ist und ich sehr emotional und temperamentvoll in dieser Zeit bin).



    Im Dezember 2019 sind wir wieder zurück nach Leipzig gezogen.


    Am 17.03.2020 hatte ich dann einen Hautarzttermin wegen Juckreiz.

    Die Ärztin hat mehrere Blutwerte genommen und alles in allem waren keine Werte auffällig.

    Nur der TSH Wert (keine Ahnung warum Sie den damals genommen hat) war über dem Maximum.: 4,41Microgr.U/UL.

    Daraufhin bin ich wieder zu einer Endokrinologin in Leipzig.

    Ohne erneut Blut zu nehmen, kam Sie zu der Diagnose Struma nodosa mit V.a begleitende seronegative Autoimmunthyreoiditis und 2 echoarme neue Knoten 4 und 5mm Groß.

    Da ich schon ewig vermehrte Müdigkeit, immer wieder Gewichts zu- und abnahme (12Kg in wenigen Monaten), Haarausfall, Libridoverlust, Aggressivität, unreine Haut, Herzrasen/stolpern, Verstopfung, immer feucht/nasse Hände/Füße, Wassereinlagerungen in den Händen und Beinen, Heißhunger und Kälteintoleranz hatte (und es endlich mal jemand mit der Schildi in Verbindung gebracht hat) kam die Ärztin zu dem Entschluss mich erneut auf 25Microgr. L-Thyroxin einzustellen (als kurze Kur).

    Daraufhin habe ich wieder mit L-Thyroxin genommen (begonnen mit 12,5Microgr. Nebenwirkung starke Kopfschmerzen und Übelkeit) es ging mir auch langsam besser (im Bezug auf die oben genannten Symptome Haarausfall, Herzrasen...).

    Nach 3 Monaten bin ich zu meiner Hausärztin, welche auch Spezialisiert im Bezug auf die Schildi ist (Ihrer Meinung nach) um checken zu lassen wie sich mein TSH Wert verändert hat.

    Nach Blutabnahme waren die Werte: TSH 1,33mlU/l, fT3 3.1pg/ml, fT4 12,4pg/ml. also alles im Normbereich.



    Auf Anraten meiner HA bin ich erneut zu einem Nuklearmediziner um erneut eine Sonographie und anschließend eine Szintigraphie machen zu lassen.



    Befund der Sonographie: Kleine Schildi, sonographisch regressive Veränderungen. Vorbekannte Knoten im linken Lappen, weist suspekte Merkmale auf und ist leicht größenprogredient.

    Der Endokrinologe meinte dann, ich solle eine 4Wöchige Pause der Medikation einlegen, um den tatsächlichen Wert der Schildi vor der Szintigraphie zu haben.



    Befund de Szintigraphie:Der leicht größenprogrediente Schildiknoten links stellt sich szintigraphisch normal funktionell dar. Es ergibt sich somit kein Anhalt für eine Schilddrüsenautonnomie und sogenannte kalte Knoten können ausgeschlossen werden. Die Schilddrüse weist re+li postenzündliche Parenchymveränderungen auf, diesbezügliche Antikörper sind aber nicht nachweisbar. Das minimal erhöhte Thyreoglobulin ist in der Größenordnung unspezifisch und ohne pathologische Relevanz.

    Zusammenfassend raten wir zu einer Anhebung der Medikation auf 50microgr.

    TSH4,36 mU/l, fT3 5,9pmol/l, fT413,45pmol/l, Thyreoperoxidase-Antikörper 32U/ml, Thyreoglobulin 80,3ng/ml, Calcitomin 3pg/ml.



    Wichtig zu sagen, bei dem ersten Termin zur Sonographie hat er ohne Untersuchung gleich meine Symptome als Psychosomatisch hingestellt (2010 begannen meine Panikattacken und ich habe bis 2015 beginn meiner Schwangerschaft Citalopram genommen. Fazit ich weiß wie es ist mit der Psyche zu tun zu haben).

    Dann begann er mit der Sonographie und stellte fest das meine Schildi wie im Befund erwähnt rechts einen Entzündungsprozess hinter sich hat und Mottenartig ausschaut.

    Daraufhin meint ich, (habe mich zu dem Zeitpunkt selbst mit der Schildi im Internet befasst und als ich alles in allem zusammengefasst habe, erschien mir alles Richtung Hashimoto zu tendieren) dass es doch sehr wahrscheinlich Hachimoto sein könne, aber der Arzt wollte sich patu nicht auf eine Diagnose einlassen und verwies mich auf die Szintigrafie.

    Einen Monat später mit abgesetzter Medikation (der Monat war sehr anstrengend für mich da es mir vorher mit der Medikation von 25microgramm von Hexal besser ging) war es nun soweit und ich stand vor meiner Szintigraphie.

    Befund siehe oben.


    Da ich keine Antikörper hatte aber mein TSH Wert hoch war, meine Schildi entzündet und meiner Meinung die typischen Symptohme einer Hashimoto aufwies, sprach ich Ihn nun wieder auf Hashimoto an und erhielt wieder eine Abfuhr mit den Worten „Sie werden schon nicht sterben und was wollen Sie eigentlich immer mit Ihrem Hashimoto“.



    Ich habe dann die Praxis verlassen und erneut mit der Medikation begonnen.

    Angefangen habe ich mit 12,5Microgr, welche ich plötzlich nicht mehr vertragen habe.

    Nach einer Woche war ich dann so fertig (ständig Panikattacken, kaum noch Schlaf, ständiger Schwindel ohne Schwindel und immer enorme Angst kranker zu werden als ich bin), dass ich die Dosis auf 25microgramm erhöht habe und es mir noch viel schlimmer ging.

    Nach einem Gespräch mit meiner Apothekerin hat diese mir zu einer Selenteraphie geraten 200Microgramm täglich und danach einen erneuten Versuch L-THYROXIN zu nehmen.

    Also habe ich die L-THYROXIN abgesetzt und mit Selen begonnen.

    Drei Wochen habe ich nur Selen genommen und dann im Anschluss habe ich erneut einen Versuch gestartet mit 6,25Microgr. L-Thyroxin.

    Ich hatte von Anfang an (trotz der niedrigen Dosis) verstärkte Symptomatik.

    Nach drei Tagen habe ich die Einnahme auf abends verschoben (2Std. Nach der letzten Mahlzeit), was aber auch keine Besserung mit sich brachte.

    Nach gut 10Tagen habe ich dann resigniert und die L-Thyroxin wieder abgesetzt.



    In der Zeit meiner Seleneinnahme war ich auch auf Anraten meiner Orthopädin (hatte plötzlich eine Bakerzyste in der rechten Kniekehle), bei einem Rheumatologen welcher einen großen Gentest gemacht hat.

    Das Ergebnis habe ich vor einer Woche erhalten.



    TSH2,14mlU/l, fT37,56pmol/l und fT4 12,8pmol/l



    Wenn ich nun mein Befinden welches verstärkt helles Glaskugelsehen, Bauchschmerzen,Verwirrtheit (als wäre ich Dement), Benommenheit, Abgeschlagenheit, Gefühl als wäre ich nicht von dieser Welt (alles unreal), totale Überforderung (schon beim über die Straße gehen, da zu viele Einflüsse), Vergesslichkeit, Angst vor Krankheit und zu sterben, Heißhunger auf süßes und Gewichtszunahme, mein Geruchs- und Geschmackssinn haben sich verändert, meine Schildi Werte und die Tatsache, dass ich das L-Thyroxin nicht vertragen habe berücksichtige, dann komm ich zu dem Entschluss, dass ich mich in einem Hashimotoschub befinde welcher übermäßig L-Thyroxin in meinem Körper frei setzt und ich deshalb auch so empfindlich auf die Einnahme von zusätzlichem L-Thyroxin reagiere.



    Leider finde ich keinen Arzt welcher mich ernst nimmt.

    Ich bin seit Wochen neben der Spur, nicht mehr Ich und verzweifel an allem.

    Was meint Ihr dazu?

    Was kann ich machen um meinem Schub (falls Ihr das auch so seht) zu mildern?


    Hat vielleicht jemand die selbe Odyssee hinter sich?


    Vielen Dank im Voraus und viele liebe Grüße

    Mutu

  • Hallo Mutu,


    ich hab das mal hier ins Hauptforum verschoben, bitte alles weitere hier weiter schreiben.


    LG Venice

    Dein Körper kann fast alles schaffen. Es ist dein Geist, den du überzeugen musst.

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