Geschwollene Lymphknoten bei Hashimoto

  • Hallo, nachdem ich mich jetzt auch vorgestellt habe, schildere ich hier noch einmal meine Problematik :lach:


    ich habe bereits seit ca. 7 Jahren eine bekannte Schilddrüsenunterfunktion und war eigentlich dauerhaft symptomfrei und gut mit Euthyrox 88 eingestellt. Dieses Jahr bin ich mit der Behandlung zu meiner Hausärztin gewechselt, die zum ersten Mal nach 5 Jahren einen Ultraschall durchführte. Dabei war die Schilddrüse wie erwartet klein und eher echoarm, aber meine Ärztin fand zusätzlich links basal eine ovale Struktur von ca. 1,5cm Durchmesser. Da sie nur vermuten konnte, dass es ein Lymphknoten oder eine vergrößerte Nebenschilddrüse sein könnte, hat sie mich zum Nuklearmediziner überwiesen.


    Dort wurde zunächst eine unauffällige Szintigraphie gemacht, bevor meine Schilddrüse (klein, echoarme inhomogene Struktur) im Ultraschall betrachtet wurde. Bezüglich der Struktur schloss der Arzt mir gegenüber mündlich aus, dass es eine Nebenschilddrüse sei, da er nicht nur eine, sondern diverse fand. Er interpretierte mir gegenüber, dass es geschwollene Lymphknoten seien, da aufgrund meines Hashimotos (ich war bislang auf dem Stand, dass ich keinen Hashimoto hättepasted-from-clipboard.gif) dauerhaft eine Entzündungsreaktion im Gang sei. Auf meine Nachfrage wegen der "Nebenbei-Diagnose" des Hashimoto erklärte er, dass er das wegen des Sonobefundes definitiv sagen könnte, aber sicherheitshalber nochmal die Antikörper mitbestimmen würde. Wegen der Lymphknoten seien nur ca. jährliche Ultraschallkontrollen erforderlich.


    Als ich zwei Wochen später mit meiner Hausärztin den Arztbrief besprach, war davon aber plötzlich gar keine Rede mehr und die geschwollenen Lymphknoten am Hals wurden nur im Nebensatz erwähnt. Stattdessen empfahl er eine Abklärung der Nebenschilddrüsen mittels CT oder MRT, wofür mir meine Hausärztin auch eine Überweisung geschrieben hat, obwohl mein Parathormon gar nicht erhöht ist. Außerdem war in dem von ihm abgenommenen Blutbild der TSH-Wert bei nur 0,2, weshalb ich von nun an abwechselnd Euthyrox75 und 88 nehmen sollte. Als ich sie fragte, bestätigte meine Hausärztin, dass ich wohl auch erhöhte Antikörper und entsprechend definitiv eine Autoimmunreaktion in der Schilddrüse hätte, damit ist das Thema für sie aber auch abgehakt.


    Ich änderte im Folgenden die Schilddrüsenmedikamentation wie angeordnet und kam zum ersten Mal in eine Unterfunktion mit entsprechenden Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme und Zyklusverkürzung. Da sich das diesen Monat auch im Blutbild zeigte, nehme ich nun wieder Euthyrox 88. Im Januar steht eine erneute Kontrolle der Werte an und dann habe ich auch den MRT-Termin, dessen Sinn ich immer noch nicht ganz verstehe.pasted-from-clipboard.gif

    Wie ihr auch vermutlich vorstellen könnt, bin ich momentan ziemlich verwirrt und weiß nicht so wirklich, wie ich das alles einordnen soll. Hatte jemand auch schon die Problematik mit den Lymphknoten, beziehungsweise sind die bei Hashimoto wirklich standartmäßig geschwollen? Internetrecherchen haben mich bei dieser spezifischen Fragestellung auch nicht wirklich weitergebracht, weshalb ich mich jetzt hier im Forum angemeldet habe, um mich mit Betroffenen mit größeren Erfahrungswerten austauschen zu können.


    Schon mal danke für alle Antworten, Blume

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