Einschätzung der Blutwerte & LHrH-Test

  • Liebe Community,


    in dem Vorstellungsbereich habe ich schon über mich berichtet und hoffe mit dem Hinweis "einen neuen Thread" aufmachen, ist das hier gemeint :freu:

    Anbei meine Blutwerte und die Ergebnisse vom LHrH-Test. Mein Arzttermin dauert noch ewig, daher hoffe ich, dass ihr mir weiterhelfen könnt.


    Meine Fragen an euch:

    Wie aussagekräftig sind meine Blutwerte ?

    Medikamente ja/ nein ?

    Habe ich überhaupt Hashimoto ???


    Ganz liebe Grüße :Loveeyes:


    naninanu

  • Liebe naninanu :Wink: !

    Habe ich überhaupt Hashimoto ??

    Ja, TPO-AK positiv = Hashimoto. Gibts einen Ultraschall-Befundbericht? Größe der SD in ml? Struktur?

    fT4 niedrig, in der Folge wahrscheinlich kompensatorisch erhöht. Das bedeutet, das zur Verfügung stehende T4 wird schnell in das stoffwechselaktive T3 umgewandelt, um das System einigermaßen am laufen zu halten.

    Ein Versuch mit SD-Hormonen könnte erwogen werden, frag die Gyn.


    Ich gestehe, nicht die allergrößte Expertin für Steroidhormone zu sein und von dem Test habe ich gar keine Ahnung, ist aber eventuell eine Ohnmachtstat der konventionellen Medizin.


    Wie der Hauarzt, sehe ich das Nichtvorhandensein von Progesteron und Östradiol, sehr hohes DHT, dabei hätte gerne auch noch das freie Testo gemessen, oder auch berechnet werden dürfen.

    Darüber hinaus sehe ich auch sehr tiefes Cortisol (um wieviel Uhr war die Blutabnahme?), relativ niedriges DHEA-S, wenig Ferritin, Vit D ist einigermaßen okay.

    Soviel erstmal eine ungefähre Erklärung und Einschätzung der erhobenen Daten, ich möchte aber nicht darauf verzichten, Deine persönlichen Einflußmöglichkeiten anzusprechen:

    - Raucherin (seit 11 Jahren) .......

    - September 2018: 62kg/ 168cm September 2019: 74kg/ 168cm -> Übergewicht

    - Asthma bronchiale, zahlreiche Lebensmittelallergien, mit 14 Jahren Epstein-Barr Virus, Magen-Darm Entzündungen

    Echt?

    Du hast mit 15 J. begonnen zu rauchen und seither nicht aufgehört??

    Wobei Du Asthma hast?

    Und Magen-Darm-Entzündungen?

    Denkst Du nicht, da könntest Du selber einige größere Verbesserungen einleiten?

    - ausgewogene Ernährung nur nicht zu regelmäßigen Zeiten

    - Lebensstil ziemlich stressig (4 Jobs, Studentin, irgendwie über Wasser halten)

    Was ist für Dich ausgewogen?

    Zum Lebensstil könntest Du Augensterns Gesundheitstips durcharbeiten.


    Beste Grüße

    ardnowa

    „Wer nicht handelt, dem wird auch der Himmel nicht helfen.“
    - Sophokles -

  • Liebe ardnowa,


    vielen Dank für deine Einschätzung!! Daraufhin hätte ich noch eine Frage...passen meine Blutwerte zu meinen beschriebenen Beschwerden?


    Ja, genau das stimmt. Meine Familie und Freunde reden auch schon seit Jahren auf mich ein, mir ist durchaus bewusst, dass ich mir nichts Gutes damit tue und ich hoffe, dass es in meinem Kopf bald "Klick" macht und mein Wille aufzuhören stark genug ist.

    Ich hatte nach einem Krankenhausaufenthalt eine Magen und eine Darmspiegelung, da ist alles in Ordnung. Laut den Ärzten ist die Ursache für die Entzündungen immer "Stress"... aber auch diesem Teil meines Körpers würde es besser gehen wenn ich nicht mehr rauche, i know ;-)


    Ausgewogen bzw. meine Ernährung:

    viel Gemüse, Obst, Fisch & Fleisch, wenig Weizen eher Dinkel etc., selten Milchprodukte, keine Süßigkeiten, trinke viel Wasser und Tee.


    Vielen Dank für den Tipp!


    Liebe Grüße

    naninanu

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