Bitte um Rat / schwierige Siuation Krankenkasse / chronische Depressionen

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich bin Sara, habe mich schon vorgestellt ..

    Vorstellung


    .. und freue mich, wenn jemand mein Anliegen hier lesen mag.



    Wie in meinem Profil ersichtlich, habe ich seit vielen (20) Jahren schwere Depressionen, kann hierfür mittlerweile eine psychologische Ursache ausschließen und bin auf der Suche nach den körperlichen Ursachen. Auf dieses Forum stieß ich, weil die Symptome einer SD-Unterfunktion so gut zu meiner Situation passen, dass es mich umgehauen hat. Nun habe ich die SD-Werte prüfen lassen, sie sehen aber alle gut aus.


    Trotzdem bin ich in den letzten Wochen immer und immer wieder auf dieses Forum gestoßen, um weiter zu recherchieren, über das, was auch Augenstern in dem Diagnosethread beschreibt (danke dafür). Darum habe ich mich doch hier angemeldet und möchte Euch um Rat fragen, denn ich weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll - um beispielsweise eine Nebennierenschwäche und anderes (??) anzugehen.


    Erschwerend kommen zwei Dinge hinzu: Ich kann im Moment nicht arbeiten oder mich konzentrieren, erst ab 18 Uhr - und ich bin seit einem Jahr in einem Rechtsstreit mit meiner Krankenkasse, darum habe ich seit Anfang diesen Jahres nur Anspruch auf Leistungen im Notfall. (Ja, es ist total schlimm, aber ich muss noch warten, bis das Verfahren durch ist, vermutlich 3 bis 6 Monate, ich habe einen Plan und eine Anwältin, Hilfe von der Caritas und so weiter)


    Darum bin ich finanziell völlig eingeschränkt, Freunde helfen mir, den letzten Test auf SD-Hormone habe ich nun selbst bei einem Labor in Auftrag gegeben und 70 Euro dafür bezahlt.


    Ich möchte und muss trotzdem jetzt alles machen, was ich kann. So geht es gerade keinen Tag weiter.


    Kann ich hier so eine simple Frage stellen wie: Was ist jetzt das Unentbehrlichste an Tests/Behandlungen, über die ich nachdenken sollte? Was kann ich alternativ dann in ein paar Monaten, mit Krankenleistungsanspruch, ‚nachholen‘, also über die KK abrechnen oder dann selbst finanzieren? Falls jemand mag, ich habe alle meine Werte von 2018 und 2019 in mein Profil gestellt - bin für alle Fragen da und naja, was kann ich dafür anbieten? Ziemlich große Dankbarkeit. :TraurigesJa:


    Bitte seid freundlich, wenn Ihr antwortet, bitte verurteilt meine Lage nicht. Meine Situation ist schlimm genug, ich brauche alle Kraft um den Kopf hochzuhalten. Danke.


    Meine wichtigsten Fragen sind: Was kann ich ALLES dagegen tun, dass ich den ganzen Tag nur schlafen könnte und auch unter Stress/Druck keinerlei Konzentration mehr aufbringe? Und wie kann ich zumindest verstehen, dass ich 40 Kilo zugenommen habe ohne zutun? Und sollte ich mich zum Sport zwingen? Sollte ich so wenig Kortison wie möglich (Spray, Salbe seit Jahren) benutzen?


    Sara

  • Hallo Sara!

    was eine Leidensgeschichte- umso schöner zu sehen, dass du eine Kämpferin bist und nicht aufgibst!


    Du schreibst "alle gut".

    Deinen TSH sehe ich etwas als zu hoch an. Er zeigt an, dass du mehr Schildrüsenhormon bräuchtest.

    0.3-1.0 wäre wünschenswert.

    LT nimmst du noch nicht oder?


    Liebe Grüße

  • Dein Ferritin ist ein wenig zu mau- nimmst du bereits was?


    Gut, dass du Vit D nimmst- hier hattest du einen starken Mangel.

    Dort nahmst du noch kein Vit D zum Zeitpunkt der BE, oder?

  • Was kann ich ALLES dagegen tun, dass ich den ganzen Tag nur schlafen könnte und auch unter Stress/Druck keinerlei Konzentration mehr aufbringe?

    Lies dich mal hier durch diesen Thread durch:

    Tipps zur Unterstützung der Gesundheit im Alltag

    bitte lies auch sorgfältig die Artikel in den Verlinkungen zum Blog von HC.

    Vieles davon kannn man umsetzen ohne sich in Geldsorgen zu stürzen.


    Allein die strenge Einhaltung der Ernährungsgrundsätze kann da schon helfen.

    Licht-und Schlafhygiene, Vermeidung von div. Stoffen, Tagesablauf, ... sind Bausteine für Wohlbefinden.


    Und wie kann ich zumindest verstehen, dass ich 40 Kilo zugenommen habe ohne zutun?

    Dazu solltest Du Dich über die Themen Ernährung, Schilddrüse, Steroidhormone, Vitamine/Vitalstoffe, und Lebensstil selbst gut informieren.

    Diese Arbeit können wir Dir leider nicht abnehmen.

    Schaue dazu auch in unsere Bücherecke, sie hat viel an Literatur aufgelistet, die sich lohnt zu lesen.


    Für Dich wäre das Buch

    "Was die Seele essen will" von Julia Ross sehr wichtig.

    Darin sind alle relevanten Themen angesprochen und kurz und bündig erklärt.


    Und sollte ich mich zum Sport zwingen?

    Nein, aus meiner Sicht nicht.

    Allerdings ist Bewegung elementar wichtig.

    Also täglich mindestens ne stunde spazieren gehen, Treppe statt Lift, Auto weiter weg parken, etc.


    Wir sind nicht dazu gebaut, uns von einem stuhl zum nächsten zu wälten, sondern dauerend in Bewegung zu sein.

    Früher mussten wir dem Essen hinterher rennen, sammeln, uns körperlich betätigen, um die Nahrung zu bekommen.

    Das mal im Hinterkopf behalten. :zwinkern:

    Sollte ich so wenig Kortison wie möglich (Spray, Salbe seit Jahren) benutzen?

    Das sind ärztliche Verordnungen, in die ich mich hier nicht einmischen will und darf.

    Mache Dich schlau, wie die Dinge zusammenhängen und triff dann Deine Entscheidung.


    Welche Messungen entbehrlich sind, kann ich Dir so nciht beantworten.

    Aber ich kann Dir sagen, welche ich für Dich als unentbehrlich halte:


    Als erstes den HPU Test von KEAC bestellen, 24h Sammelurin!

    Das muss man sowieso selber machen und bezahlen.

    Aber vom Ergebnis hängt ab, wie man an die Therapie herangehen kann bzw. muss.


    Außerdem solltest Du die Steroidhormone messen.

    Aber genau so, wie ichs im Diagnosethread aufgelistet habe, nciht anders!


    In Deinem Fall wäre auch ein Neurotransmitterprofil sehr hilfreich.

    Das gibts als

    Neuro Balance Profil von Ganzimmun

    Neurospot


    LG Augenstern

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Liebe Angie und alle,


    erstmal danke für Eure Geduld und Zeit. In den letzten Tagen hatte ich kaum Kraft und Konzentration, um antworten zu können, auch wenn ich mich so über Eure Antworten gefreut habe - wirklich danke für Eure Geduld und Zeit!


    Danke für Deine zwei Antworten, liebe Angie, ich schreibe dazu hier:

    Danke! Und einen lieben herzlichen Gruß für das Kompliment als Kämpferin. :) Oh ja, was bleibt mir sonst übrig? Einen lieben Gruß an alle Tapferen hiermit zurück in die Welt!


    Ich wusste bisher nicht, dass der TSH niedriger sein sollte!

    Ich habe auch LT tatsächlich für ein paar Tage langsam begonnen, aber keine wirkliche Besserung festgestellt, nach ein paar Tagen habe ich mich sehr unwohl und wütend gefühlt, darum langsam ausgeschlichen. Allerdings behalte ich das im Auge, wenn es um das Gesamtpaket geht - ich verstehe eben noch nicht, was insgesamt los ist.

    Dein Ferritin ist ein wenig zu mau- nimmst du bereits was?


    Gut, dass du Vit D nimmst- hier hattest du einen starken Mangel.

    Dort nahmst du noch kein Vit D zum Zeitpunkt der BE, oder?

    Für das Ferritin habe ich mir jetzt Eisenblut geholt, da ist auch Vitamin C und mehr drin. Ich nehme es sehr sehr gerne, auch früher schon, am liebsten würde ich die halbe Flasche trinken - hehe - aber es macht insgesamt nichts gegen meine umfassende Erschöpfung. Ich hatte auch Mal Eisen-Tabletten verschrieben bekommen, aber die hat meine Verdauung gar nicht vertragen. Ich hab das aber jetzt wieder im Blick, danke.


    Und ja, die Werte waren noch ohne Dekristol als Vitamin D Beigabe. Ende Sommer! So ein shit. Dazu muss ich sagen, dass ich im letzten Herbst eine leichte Verbesserung mit dem Dekristol gemerkt habe - etwas wacher trotz kürzerer Tage.. aber das hielt nicht lange genug an. Bin aber total froh, dass endlich zu 'behandeln'.


    Ich berichte noch mehr, gleich kommt der Beitrag von Augenstern dran!


    Allerliebste Grüße soweit!


    Sara

  • Lieber Augenstern,


    danke für Deine Antwort und die Zeit, die Du da rein gesteckt hast. Ich möchte mich fast bei Euch und Dir entschuldigen, denn ‚sonst‘ bin ich immer so schnell im antworten.. aber ich habe jetzt gerade pro Tag nur ein bis drei Stunden Konzentration.


    Darum versuche ich jetzt erst (ja, es ist nach Mitternacht, da sollte ich längst im Bett sein!) auf alles zu antworten. Ich freu mich echt darüber, hier im Forum sein zu können!


    Also! Ich habe hier am Anfang wichtige Punkte aus Deinem Beitrag zitiert und antworte hier darauf. Nacheinander. Sorry for the long read!


    Ich habe so viel gelesen! Mein Tag sieht jetzt auch anders aus.


    Erstmal, seit ein paar Wochen sage ich mir: Ich darf erschöpft sein. Ich bin nicht depressiv (abgesehen davon, dass dieser Zustand mich depressiv macht, aber okay, wichtiger Unterschied). Und ich bin nicht schuld, nicht faul. Das war eine unglaublich wichtige Erkenntnis für mich.

    Jeden Tag mache ich dazu neue und gute Erfahrungen. (und das ist leicht dahin gesagt, nein, das ist schwer, aber die Angst vergeht nach einer Weile)


    Ich gehe früher ins Bett, seitdem ich weiß, dass die Nebennieren nochmal Höchstleistung machen müssen vor Mitternacht. Ich trinke morgens Salzwasser, und dann mache ich mir ein Eibrot, weil ich gelesen habe, dass Proteine morgens wichtig sind für die Nierchen.


    In den ersten Tagen habe ich ganz viele kleine Mahlzeiten über den Tag hinweg gegessen - das fühlte sich richtig an. Und Kaffee ganz weg gelassen, denn ich habe gemerkt dass die Gastritis C in meinem Magen ganz schön viel ausmacht. Seitdem ist mein Magen gut, keine Schmerzen mehr, und es gibt weniger ‚Löcher‘ zwischen den Mahlzeiten, das ist alles gut geworden. Dank der vielen Links hier und allem, was ich zu lese kriege.


    Meine Koch-Lösung sieht - in Anbetracht der Erschöpfung - so aus, dass ich abends was in den Ofen schmeisse auf Backpapier (kein Abwasch), einen Kürbis oder ein paar Süßkartoffeln in Olivenöl eingerieben.

    Die stehen mir dann am nächsten Tag tagsüber fertig zur Verfügung wenn ich eben nicht kochen kann, weil die Kraft fehlt, aber Nahrung brauche. (einfach putzen, Schale dran lassen, in Ofen, nächsten Tag warm machen, auslöffeln - probiert das Mal aus, ich liebe es)


    Zu dem Buch „Was die Seele essen will“.


    Durch die Gluten/Laktose-unverträglichkeit und alle anderen Allergien koche ich schon seit einer ganzen Weile so wie es das Buch beschreibt, langsam könnte ich selbst eins schreiben (ich denke im Moment nach über ein kleines Kochbuch für Erschöpfte, hehe! Ohne Abwasch! Brauche nur noch Konzentration!).


    Meine Biokiste (nur Gemüse, in der Größe: „Familie“) ist das Grundding für alles in der Woche, dazu gibt es ausschließlich Bio-Proteine als Eier und dazu Fleisch und Fisch, wenn ich den frisch kriege. Ich kann echt nix Anderes mehr als Bio kaufen. Nüsschen, immer gutes und viel Olivenöl.. ich muss eh so doll auf meine Verdauung achten seit Jahren. Fertiggerichte und essen gehen - geht bei mir eh nicht, aber das ist schon eine Weile so.


    Und ich möchte unbedingt dazu sagen, dass es zu viele Artikel gibt über ‚Happy-Food‘ und Bananen, die man essen soll, um glücklich zu sein. Das stresst total, gerade wenn man zu den vermeintlichen Depressiven gehört.


    Fazit: Gutes Essen ist extrem wichtig und absolut nicht einfach - als es bei mir mit der Glutenunverträglichkeit losging, bin ich fast verrückt geworden. Aber es geht, gut vor allem. Ich würde und werde nicht mehr tauschen. Es braucht echt Arbeit, aber es lohnt sich. Ich habe gerne Tipps übrig, wenn Ihr die braucht!


    Und zu den Tests, ich werde mich darüber informieren - lieben Dank! Im Moment geht es finanziell nicht, aber wenn das besser ist, dann. Alles notiert und gespeichert.


    Und ich schreibe gleich noch einen Beitrag zu den verrückten Sachen, die ich mir über das Internet bestellt habe. Denn ich muss die Müdigkeit in den Griff kriegen. Sonst sind mir weiterhin und bis jetzt alle Hände gebunden.


    Alles Liebe

    Sara

  • Soweit.


    Noch Mal kurz als Ausgangspunkt. Meine Ärzte sahen für viele Jahre bei mir Depressionen, das wurde jahrelang mit Antidepressiva behandelt, ohne Erfolg. Nun sitze ich hier mit einem Schema, das viele kennen: tagsüber nur schlafen müssen, extrem erschöpft, keine Konzentration, gegen 18 Uhr alles normal im Kopf, und dann lange wach sein. Und dazu das Gefühl, endlich abends was machen zu können - umso schwerer kommt man ins Bett oder in den Schlaf. Keine Chance für Arbeit, Rhythmus, oder Ruhe. Oder einfach nur sich selbst spüren können.


    Nun habe ich mit dem Ausgangspunkt von diesem tollen Forum so viel gelesen - da scheinen also die Cortisol-Level im Tagesprofil nicht in Ordnung zu sein. Also Adrenal Fatigue? Denn bei mir wurden keine Antikörper für Hashimoto gefunden. Aber es heißt auch im Internet: so etwas wie Adrenal Fatigue gibt es nicht, blablabla.


    Aber eine Dysbalance in der HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophyse-Nebenniere) soll es doch geben. Vor allem scheint da ein Kreislauf eine Rolle zu spielen, weil das Cortisol an das Gehirn etwas zurückmeldet (wenn es bei Stress zu hoch ist) so dass andere Sachen nicht genug gebildet werden. Und das sage ich alles ohne Gewähr, bitte helft mir beim Verstehen mit Eurem Wissen und mit Euren Erfahrungen! Es gibt zu viele bescheuerte Ratgeber im Internet.


    Ich habe schließlich absolut keine Ahnung. Alles, was ich weiß, ist verrückt: nur schlafen, und dann ist abends alles okay.


    Mir ist das überhaupt erst klar geworden durch das Lesen im Internet (und ich meine keine der vielen Seiten, die ihr Zeug verkaufen wollen), dass ich mit diesem Schema nicht allein bin, sondern, dass Andere genau das auch so erleben.

    Gerne würde ich hier auch etwas schreiben, was anderen Leuten weiterhilft, so wie mir. Aber soweit bin ich noch nicht.


    Ich habe bis jetzt probiert:


    Rhodiola Rosea (RR)

    5-HTP

    L-Theaninne (LT)

    Pregnenolone


    Dazu würde ich einfach kurz berichten - bitte schreibt auch etwas dazu, mir würde das sehr helfen. Lieben Dank!


    Alles, was ich hier schreibe, gilt für die letzten zwei Wochen:


    Ich habe RR auf leeren Magen mit 300mg angefangen, bis zu 600mg, immer morgens, mit dem Aufstehen (im Bett liegend einnehmend). Für drei Tage konnte ich ein leichtes Gefühl spüren, eher sanft, im Herzbereich, total angenehm, nach einer halben Stunde.

    Als ich es einen Tag nicht genommen habe, ist meine Stimmung total runter gegangen, dann gleich genommen, hat geholfen, das ist schön. Ich finde es sanft, keine Nebenwirkungen, ich werde weiter auf die Stimmung achten. Aber keinerlei Änderung für die Erschöpfung und Müdigkeit.


    5-HTP. Hat was mit Serotonin zu tun, sagt das Internet. Vorsicht bei längerer Einnahme, wenn dann mit Grünteeextrakt. Meine Erfahrung: 100mg zu viel, lieber 50mg. Zwei Tage toll, dann nix mehr. Schade.


    LT. Bei 50mg habe ich etwas gemerkt, aber auch nicht über mehrere Tage. Toll mit Kaffee, es geht gut zusammen, wenn man gesund ist, denke ich. Aber mir hilft es nicht gegen die Erschöpfung. Ich hebe mir das für später auf.


    Mit Pregnolone habe ich heute angefangen. Umstritten? Total. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Nach meinen Leseerfahrungen soll man ganz niedrige Dosen einnehmen und unbedingt sublingual.



    Leute, ich möchte alles probieren. Ich bin total vorsichtig und achte auf die Rückmeldung von meinem Körper bei jeder Zugabe, notiere alles.

    Aber, vor allem: Etwas fehlt in meinem Körper. Und ich muss wieder denken können tagsüber. Sei es, um einfach Ruhe zu haben, oder an einem Kochbuch für Erschöpfte arbeiten zu können. :)


    Bitte meldet Euch dazu! Ich wünschte ich könnte selbst schon mehr berichten.


    Danke.

    Sara

  • Moin Sara!

    Durch die Gluten/Laktose-unverträglichkeit und alle anderen Allergien koche ich schon seit einer ganzen Weile so wie es das Buch beschreibt,

    Das Buch handelt aber nicht nur von Nahrung über Ernährung, sondern auch sehr über die Zusammenhänge verschiedener Botenstoffe im Körper und deren Auswirkungen.


    Es geht intensiv auf die einzelnen Stresstypen ein, sogar mit Test, und gibt gute Vorschläge über Behandlungsmöglichkeiten.


    Auch die Zusammenhänge der verschiedenen Hormone wird sehr leserfreundlich und gut verständlich beschrieben.


    Wer das Buch wirklich durcharbeitet, wird sich dann ein Bild der eigenen Probleme machen können.
    Ernährung ist nur ein Aspekt im Geschehen.

    Und zu den Tests, ich werde mich darüber informieren - lieben Dank! Im Moment geht es finanziell nicht, aber wenn das besser ist, dann. Alles notiert und gespeichert.

    So lange Du nicht weißt, wo Du stehst, ist es schwierig, Dir sinnvolle Ratschläge zu geben.

    Auch die Eigenmedikationen/Maßnahmen sind dann eher Versuch und Irrtum.

    Das kann ebenfalls ziemlich ins Geld gehen.


    Da würde ich lieber diese Ausgaben sparen und die Tests abarbeiten.

    So gibt es dann ein Fundament, auf das Du aufbauen kannst.

    da scheinen also die Cortisol-Level im Tagesprofil nicht in Ordnung zu sein. Also Adrenal Fatigue?


    Denn bei mir wurden keine Antikörper für Hashimoto gefunden. Aber es heißt auch im Internet: so etwas wie Adrenal Fatigue gibt es nicht, blablabla.

    Gut möglich, dass mit dem System was nicht stimmt.

    In der Schulmedizin gibts nur Hopp oder Topp,

    also Morbus Cushing oder Morbus Addison.


    Geschundene Nebenniere kommt da nicht vor.

    Keine Ahnung warum.

    Leberschwäche, Herzschwäche oder Magenschwäche ist möglich. Warum nicht auch NN-Schwäche???

    Der heutige Lebensstil ist doch prädestiniert dafür!



    Aber eine Dysbalance in der HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophyse-Nebenniere) soll es doch geben. Vor allem scheint da ein Kreislauf eine Rolle zu spielen, weil das Cortisol an das Gehirn etwas zurückmeldet (wenn es bei Stress zu hoch ist) so dass andere Sachen nicht genug gebildet werden. Und das sage ich alles ohne Gewähr, bitte helft mir beim Verstehen mit Eurem Wissen und mit Euren Erfahrungen! Es gibt zu viele bescheuerte Ratgeber im Internet.

    Ja, es gibt nichts im Körper, was nicht zusammenhängt.

    Aber das passt leider auch nicht mehr in das heutige medizinische Weltbild.


    Mir ist das überhaupt erst klar geworden durch das Lesen im Internet (und ich meine keine der vielen Seiten, die ihr Zeug verkaufen wollen), dass ich mit diesem Schema nicht allein bin, sondern, dass Andere genau das auch so erleben.

    Gerne würde ich hier auch etwas schreiben, was anderen Leuten weiterhilft, so wie mir. Aber soweit bin ich noch nicht.

    Seiten, die was verkaufen wollen, haben oft gute Infos, da würde ich nicht drüber hinweg lesen.

    Abern dann kann man ja weiter forschen, ob die Aussagen auch Hand und Fuss haben.


    5-HTP. Hat was mit Serotonin zu tun, sagt das Internet. Vorsicht bei längerer Einnahme, wenn dann mit Grünteeextrakt. Meine Erfahrung: 100mg zu viel, lieber 50mg. Zwei Tage toll, dann nix mehr. Schade.

    Jo, ist die Zwischenstufe zwischen Tryptophan und Serotonin.


    Hier kommt es darauf an, ob man überhaupt Serotoninmangel hat.

    Ist ja nicht bei jedem so.

    Da kann nur ein Neurotransmitter Profil Auskunft drüber geben.

    Neurobalance von Ganzimmun oder Neurospot.

    Mit Pregnolone habe ich heute angefangen. Umstritten? Total. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Nach meinen Leseerfahrungen soll man ganz niedrige Dosen einnehmen und unbedingt sublingual.

    Pregnenolon ist die Großmutter aller Hormone.

    Wenn die Mitochondrien nicht rund arbeiten, wird weniger gebildet als man braucht.

    Das hat weitgreifende und elementare Folgen auf sämtliche Steroidhormone.


    Pregnenolon baut sich auf, deshalb laut Literatur entweder 50mg täglich oder, wenn mehr, dann 1-2 Tage pro Woche Pause machen.

    Aber, vor allem: Etwas fehlt in meinem Körper. Und ich muss wieder denken können tagsüber. Sei es, um einfach Ruhe zu haben, oder an einem Kochbuch für Erschöpfte arbeiten zu können. :)

    Tja, das bekommst Du nur mit Tests heraus.

    Alles andere wird Dir nicht umfassend weiter helfen, abgesehn mal von der Verlängerung der Leidenszeit.


    LGA

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Hey , Augenstern hat dir ja bereits super Ratschläge gegeben. Nimm dir das Geschriebene zu Herzen. Sie weiß, wovon sie redet, das versicher ich dir :)


    Ansonsten gib niemals auf, du schaffst das. Bin auch noch nicht am Ziel angelangt. Dranbleiben klingt jetzt einfacher gesagt als getan, aber es ist einfach der allerwichtigste Punkt, den du auf deinem Weg stets beachten musst.


    Viel Glück weiterhin.

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