TSH und Studien

  • Hallo


    gibt es mittlerweile neuere Studien zum Thema supprmierten TSH und Osteoperose und Herzschädigungen?
    Kann ja sein dass ich im letzten Jahr wenig mit bekommen habe, da ich mit meiner Nebenniere genug zu tun hatte.


    Ich suchte heute einen Endo auf ausserhalb von hamburg, weil ich auch einen suche der Notfallschulungen mit Nebenniere macht.


    Der sagte zu mir das es mittlwerweile viele Studien gibt die belegen das supprimierter TSH für Knochen und Herz nicht gut sind.
    Das Herz würde sich mit der Zeit durch Bindegwebe zu nehmen?


    Mein letzter Wissenstand war, das es Studien gibt, die das belegen und andere die das widerlegen.
    Also das es bis jetzt nicht ganz klar ist.Und bis jetzt nicht weiter geforscht wird.


    Hab ich jetzt was verpasst? Oder wollte er mir wieder einem vom Pferd erzählen?

  • Zitat

    Das Herz würde sich mit der Zeit durch Bindegwebe zu nehmen?


    Den Satz verstehe ich nicht??? :Durcheinander:



    Ich habe noch keine Studie gefunden, die diese These bei Leuten belegt, die SD-Hormone nehmen!


    Vielleicht sollte man mal die Sache umgekehrt angehen:


    TSH bei Menschen mit Osteoporose messen!!!
    Da gäbe es mit Sicherheit ein gewisses böses Erwachen.
    Kenne keinen einzigen Patienten, der nix einnimmt an SD-Hormonen, Osteoporose hat und ein supprimiertes TSH dazu. ;)
    Außer es liegt eine Autonomie oder MB vor.
    Das wird aber in der Regel schnell behandelt, da sind die Ärzte fixer drauf als bei Hashi. :P:P


    Im Übrigen haben wir hier im Forum ein paar TSH-"Gespräche"
    http://www.hashimoto-forum.de/viewtopic.php?f=2&t=3957


    Den anderen Thread finde ich grad nicht, Mist.
    Vielleicht erbarmt sich jemand diesen zu suchen?


    LGA

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Hallo Phoebelein!


    Ja, die deutsche Humanmediziner und die Wissenschaftlichkeit! Die zwei sind bedauerlicherweise nicht immer miteinander kompatibel, dies hab ich schon häufiger feststellen müssen.


    Viele Studien sind schlicht und einfach nur falsch. Sei es, weil sie etwas -angeblich wissenschaftlich- beweisen wollen, was der Studienauftraggeber bzw. der Bezahler der Studie gerne als Ergebnis möchte oder weil es "Mainstream" bei manchen Mediziner-Führern gerade ist.


    Gerade beim TSH-Wert reiten viele Ärzte permanent darauf herum, obwohl man auch weiß, dass dieser Wert von vielen Faktoren - außer dem Thyroxin-Gehalt im Blut - beeinflusst wird.


    Er wurde zur Monstranz der Schilddrüsen-Endokrinologie erklärt, weil er einfach billig in den Kosten ist. Und deswegen ist dieser Wert eben nur eines: Billig.


    Das einfache logische Denken versagt hier bei den meisten Ärzten, die den TSH-Wert als Glaubensdogma darstellen. Und nichts anders ist es: Ein Dogma der Unfehlbarkeit des TSH-Wertes!


    Es gibt soviele Probleme von SD-Kranken bei der Einstellung nur mit dem TSH-Wert, sogar nur bei Mono-Präparaten, aber die allermeisten Ärzte wollen ihre SD-Patienten nur nach diesem Wert einstellen. Das ist nichts anderes als russisches Roulett, obwohl es schon Studien aus England gibt, die TSH-Wert in 46 % der Fälle, wo Thyroxin gegeben wird, nicht mit den FT4- und FT3-Werten korreliert. Diese wissenschaftliche Studie wird von den allermeisten deutschen Ärzten fast komplett ignoriert, neben den Aussagen vieler SD-Kranker, dass man sie nicht nach dem TSH-Wert einstellen kann.


    Wieso passiert dies bei vielen deutschen Ärzten, die angeblich wissenschaftlich ausgebildet sind, so häufig? Grund: Sie verwechseln bei vielen Studien in der Medizin ständig und permanent die Ursache mit der Wirkung/Symptom.


    Beispiel zu Erklärung, was ich meine:
    Ein Arzt fährt an einem Tag mit seinem Auto durch die Stadt und sieht, wie ein Haus brennt und die Feuerwehr dabei steht. An einem anderen Tag fährt er durch eine andere Stadt und sieht wiederum ein brennendes Haus, wo die Feuerwehr dabei steht.
    Nun fährt am 3. Tag durch das Land und sieht dort einen Bauernhof in Flammen, wo wiederum die Feuerwehr da ist.


    Nun hat unser deutscher viel fahrender Mediziner folgende "medizinische" Hypothese und Theorie daraus entwickelt:


    "Immer wenn es brennt, ist die Feuerwehr da. Ergo ist die Feuerwehr die Ursache für den Brand."


    Diese ungeheuer wichtige Aussage wird nun in den medizinischen Käseblättern publiziert, so dass zum Schluss viele andere Mediziner glauben, das die Feuerwehr die Brände verursacht und warnen ihre Patienten vor der Feuerwehr.


    Grund: Sie verwechseln die Ursache mit Wirkung/Symptom.


    Dass die Feuerwehr erscheint, ist nicht die Ursache für den Brand, sondern ein Symptom des Brandes, denn sie wird ja nur bei Bränden gerufen, wenn es schon brennt.
    Nur das alles weiß der sub-wissenschaftlich ausgebildete Arzt nicht.


    Zurück zum Thema: Man kann allerdings schnell herausbekommen, ob ein Arzt Ahnung hat oder nicht, indem man ihn frägt:
    Wie funktioniert dieser Knochenabbau oder die Herzprobleme genau mit dem supprimierten TSH-Wert? Wie kann ein Wert, der Gesunden niedrig im Blut nur vorhanden ist und dann nur noch niedriger oder gar nicht bei SD-Kranken mit suppr. TSH-Wert im Blut ist, solche Herz- oder Osteoporose-Problem verursachen?
    Wie wurden die anderen Ursachen für Herz- und Osteoporose-Probleme bei diesen Studie denn ausgeschlossen und herausgefiltert?


    Dann werden wohl die meisten Ärzte scheitern beim Erklärungsversuch oder sich etwas aus den Fingern saugen müssen


    Und dann, wenn es Ärzte tatsächlich irgendwie versuchen es zu klären, meist mit medizinischen Fremdausdrücken, so dass es möglichst kein Patient versteht, kann man dieses fragen:


    Ja, wenn ein suppr. TSH-wert so gefährlich ist, dann müsste man mit einem hohen TSH-Wert überhaupt keine Herz- und Osteoporose-Probleme haben, wenn diese Theorie richtig wäre, oder?
    Dann müssten alle Patienten mit einer SD-Unterfunktion ein gesundes Herz wie ein Ochse haben und Knochen aus Stahl, oder?


    Dann wird wohl die ärztliche Stammelei noch schlimmer!


    Und dann mein Lieblingssatz, denn ich vielen Ärzten schon an den Kopf geworfen habe: "Ich bin doch keine embryonale Stammzelle einer Maus!"


    Die einzige Studie, die bisher einen Zusammenhang zwischen TSH-Wert und Osteoporose gefunden will, wurde an Mäuse-Embryonen und deren Stammzellen gemacht.
    Eine Minderheiten-Meinung eines Forschers aus dieser Studie sagt, dass er nicht sagen kann, ob diese Studien-Ergebnisse nun auf erwachsene Menschen übertragen werden kann.
    Leider tun dies viele unserer deutschen Ärzte, weil dies nur meist den Abstract (Kurzfassung) gelesen haben und wissen nicht mal, was das Untersuchungsobjekt dieser Studie war.


    Liebe Grüße


    Michael D'Angelo

  • Es geht mir alles so auf den keks....dieser TSH versaut mein ganzen Arzt Beziehungen, in näherer Umgebung.
    Es kann doch nicht sein, dass ich quer durch deutschland fahren muss, damit ein Arzt mich mit der Schilddrüse behandelt.
    Ich kann nix dafür das TSH weg ist....
    Zumal ich bekomme die ganzen Fahrtkosten nicht erstattet.


    Wenn die Literatur besagt das ein supprimierter TSH die Osteoblasten reduzieren soll. ...
    Osteocalcin wir ausschließlich von den Osteoblasten hergestellt.
    Warum war dann mein Osteocalcin ende mai, nach 2 Jahren supprmierter TSH erhöht?
    Meiner war 29,6.(4,0 - 12,0)
    Das bedeutet doch dass ich einen grossen Knochaufbau habe?


    das mit dem herzen hab ich auch nicht verstanden, er meinte das der herzmuskeln sich vermehrt durch Bindegwebe ersetzt und es somit zu einer herzinsuffiziens kommen könnte :Skeptisch: .
    Der wollte mich doch für dumm verkaufen oder?

  • Danke euch.
    Das von Führer hab ich jetzt durch gelesen, wow klingt echt plausibel.
    Und ja ich finde er hat recht und hoffe das es in meinem Leben noch durch dringt bei den Ärzten.
    denn dieser TSH passt bei mir definitiv nicht.


    Den Blog lese ich mir noch durch.


    Weiß jemand was es mit dem Osteocalcin auf sich hat.?Ist das jetzt besorgnis erregend oder eher ein gutes Zeichen?

  • Hallo Jona


    danke.


    Ist das Osteocalcin jetzt bei mir ein Osteoperose marker ?
    Aber ich hab keine erhöhten freien Werte.

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