Systematisches Vorgehen bei Hashimoto, ein Leitfaden

  • Liebe Mitglieder dieses Forums!


    Aus Beobachtungen der letzten Jahre, habe ich mich entschlossen, diesen Artikel zu schreiben.

    Wer hier im Forum „landet“, hat ja meistens schon eine lange Leidensreise hinter sich und sucht nach Möglichkeiten, jetzt selbst tätig zu werden.


    Leider ist dabei oft immer noch die Vorstellung, irgend eine Fachkraft wird es regeln.

    Nein, dem ist nicht so, das zeigt jahrzehntelange Erfahrung.

    Irgend ein Medikament löst das Problem nie, es zieht aber extrem oft neue Probleme nach sich. Das sollte man durchschauen und auf Eigenverantwortung setzen.


    Da leider wenige Menschen heute noch lernen, sich selbst zu trauen und sich selbst zu helfen, ist der Weg zur Gesundheit etwas steinig.

    Mit einer Auflistung möchte ich Euch dabei etwas helfen, Struktur in Euer Vorgehen zu bringen.


    Die erste Tat, die nichts mit einem Arzt oder sonstigen Therapeuten zu tun hat, ist, sich ernsthafte Gedanken über den eigenen Lebensstil zu machen.

    Dazu habe ich im folgenden Beitrag mal einiges zusammengefasst:

    Tipps (Ges.)

    Nicht immer einfach, von den gewohnten Pfaden abzuweichen, aber es lohnt sich!


    Außerdem ist es wichtig, sich die Tabelle aus dem folgenden Artikel heraus zu kopieren oder eine eigene Tabelle zu erstellen.

    Ernährungs- & Symptombogen => Verlaufskontrolle + Ursachen & Muster finden! - H.C.'s Blog


    Mit dem Ausfüllen sofort beginnen!!! In zwei Wochen wisst Ihr nicht mehr genau, wie es Euch heute geht. Ohne diese Verlaufskontrolle findet man kaum den „roten Faden“, was vorliegen könnte und welche Zusammenhänge individuell bestehen.

    Das Ausfüllen der Tabelle muss handschriftlich sein, täglich um eine ähnliche Zeit!

    Konzentriert Euch darauf und lasst den vergangene Tag innerlich an Euch vorüberziehen. Das schafft ein besseres Bewußtsein für Euren Körper und fördert die Verknüpfung der Synapsen. Das funktioniert nicht, wenn man das am PC oder gar am Handy macht.


    Der nächste Schritt ist, alle Blutwerte, die im Diagnosebeitrag stehen, in einer Blutabnahme zu machen.

    Warum?

    Weil Du vom Start der Eigeninitiative an wissen musst, wo Du biochemisch stehst.

    Wenn Du keinen Arzt dafür findest, gehe in ein freies Labor!!!

    Alles, was man an Zeit verschleppt, rächt sich in unnötiger schlechter Befindlichkeit. Oft entstehen dadurch weitere „Baustellen“, die man sich hätte sparen können.

    Letztendlich wird alles teurer und langwieriger.

    Vorschlag (Diag.)


    Hier nun nochmal die Auflistung der Schritte:

    1. Sämtliche Blutwerte, die im Diagnosethread aufgeführt sind, messen, in einer Blutentnahme, nicht gestückelt! + HPU Test + Ultraschall der SD

    2. Auswerten , dabei sind wir hier gern behilflich, und erst mal das Organische, vor allem die Entgiftungsorgane, sinnvoll unterstützen. Leber, Niere, Galle, Darm, da gibt es einiges, was man machen kann.

    3. Bindemittel sofort besorgen und einsetzen

    4. Die fehlenden Vitalstoffe und Spurenelemente auffüllen

    5. Über die Hormone nachdenken und entsprechend langsam und physiologisch sinnvoll einnehmen/cremen und steigern.

    Das betrifft auch die Steroidhormone!!!

    6. Anfangs in etwa 3-monatigen Abständen die Lage überprüfen, SD in 4-6 Wochen-Abständen. Keine Dosisveränderung ohne Kontrollmessung!

    Wer das nicht macht, riskiert eine Endlosgeschichte und die wird zum Schluß teurer und gesundheitlich u.U. ziemlich ungemütlich.

    7. Die "Tipps für den Alltag" durcharbeiten und konsequent ALLES optimieren.

    Diese Liste hat sich über Jahrzehnte bewährt, das sind keine Eintagsfliegen.

    8. Infos grundsätzlich ausschließlich von Quellen holen, die absolut nichts verkaufen. Weder Produkte, noch Zeit, Kongresse oder Seminare.

    Solche Quellen können nicht bei neuen Erkenntnissen einfach was anderes Schreiben oder sagen. Dann bricht ihnen ihr finanzielles Standbein zusammen. Freies Denken und Korrigieren ist nicht möglich. Auch wird man dort nie erfahren, wo etwas schief gelaufen ist.



    In folgendem Beitrag habe ich themenbezogen Beiträge aus dem Forum und dem Blog geordnet, die Euch einen Überblick geben, was man alles machen kann.

    An unsere Neuzugänge und für die alten Hasen zur Erinnerung - Wichtige Informationen und Gesundheitsthemen – Hashimoto-Forum



    Bitte macht Euch die Mühe, diese Infos ernsthaft durchzuarbeiten. Es ist Teil Eurer Eigenverantwortung, das Wissen für Euch zu sammeln und es zu verinnerlichen.

    Bei Details helfen wir natürlich gern und Verständnisfragen sind wichtig und werden ebenfalls gern diskutiert. Wir bemühen uns, diese gut zu beantworten.

    Wir wissen auch, dass die Artikel im Blog nicht einfach sind. Deshalb am besten Ausdrucken und mit Marker lesen. So bleibt alles besser im Hirn haften.


    Liebe Grüße an alle und gutes Gelingen bei Eurer Gesundung!

    Augenstern

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)