Hallo erst einmal!
Erst einmal Entschuldigung, falls mein Thread nerven sollte. Ich kann mir vorstellen, dass es viele solcher Threads gibt, aber da mir die Sache keine Ruhe lässt und ich mir Gedanken über meine Gesundheit mache (besonders wegen meiner Kinder), habe ich mich nun doch einmal hier angemeldet.
Ich bin 33 Jahre halt. Seit Jahren habe ich Symptome, die mich ein Problem mit meiner Schilddrüse vermuten lassen, doch dieser Verdacht wurde von meinem Arzt immer abgewiesen, da meine Blutwerte dahingehend immer normal aussahen.
Meine Symptome treten "schubartig" verstärkt auf. Der aktuelle Schub dauert jetzt aber schon ungewöhnlich lange an.
Ein weiteres Blutbild ergab keine Auffälligkeiten und ich frage mich, ob ich nicht trotzdem Hashimoto haben könnte.
Ich liste meine Symptome einfach einmal auf:
- Extrem verlangsamter Stoffwechsel
- Gewichtszunahme trotz normaler Kalorienzufuhr
- Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Motivationslosigkeit
- Extreme Kälteempfindlichkeit (nur phasenweise! Bis vor Kurzem habe ich jeden trotz warmer Raumtemperatur vor Kälte gezittert, inzwischen ist diese Phase wieder vorbei)
- Depressionen ohne erkennbare Ursache (auch nur phasenweise, dann nach Monaten plötzlich wieder vorbei)
- Zyklusstörungen (zwischendurch auch wieder normaler Zyklus, in diesen normalen Perioden habe ich auch meine Kinder empfangen, was vorher erfolglos war)
- Trockene Haare, Haarausfall
- Ödeme in den Beinen, Händen und im Gesicht!
- Stimme deutlich tiefer geworden
- Verspannungen/Schmerzen am Hals/den Muskeln
- Dauerhaft geschwollene Lymphknoten am Hals
- Teilweise Schwindel/Schwummrigkeit, Blutdruck ist sehr schwankend normal, erhöht oder erniedrigt
- Extrem schlechte Wundheilung (Diabetes ausgeschlossen, wird jährlich schlimmer, inzwischen hinterlässt jede winzige Wunde Narben und braucht sehr lange zum Abheilen)
- Infektanfälligkeit
- Neuerdings auch vermehrt Abszesse
Mein Blutbild zeigt "grenzwertige" Leberwerte (ich rauche nicht, trinke nicht, nehme keine Medikamente).
Hohe Cholesterinwerte, Blutfettwerte (allerdings liegt das bei uns in der Familie)
Meine Schilddrüse ist vergrößert (laut Arzt beim Abtasten).
Was aber gegen Hashimoto spricht:
Mein TSH liegt aktuell "nur" bei 1,83. Erwähnenswert ist aber, dass er in den letzten Jahren von 0,7 auf 1,2 auf eben jetzt 1,8 gestiegen ist.
Ich habe nie Symptome von Schilddrüsenüberfunktion an mir bemerken können.
Ich weiß, ihr könnt mir per Ferndiagnose nicht sagen, ob ich Hashimoto habe. Aber vielleicht kann mir ja irgendjemand trotzdem die Frage beantworten, wie wahrscheinlich es ist, dass meine Probleme mit der Schilddrüse zusammenhängen. Und was ich tun kann.
Ich fühle mich von meinem Arzt da relativ im Stich gelassen und ich traue mich auch nicht, dort öfter aufzukreuzen, weil ich mir dann vorkomme, als wäre ich hysterisch. ![]()