Senkung der Hormondosis nach mehreren Jahren ?

  • Guten Abend, :Wink:


    seit mehr als 10 Jahren weiß ich, dass ich zu den Hashis gehöre. Die Hormondosis wurde in kleinen Schritten gesteigert. Bei der Versorgung mit L-Thyroxin 200 habe ich mich eigentlich über gut 5 Jahre ganz gut gefühlt.


    Seit November bin ich bei einer Diabetologin in Behandlung, weil mein Diabetes jetzt insulinpflichtig ist.
    Meine Hausärztin, zu der ich seit über 2 Jahren gehe, fängt jetzt an, die Hormondosis immer wieder zu reduzieren, weil ich mit der bisherigen Dosis in einer Überfunktion wäre. Jetzt soll ich nur noch 150-er nehmen, weil es besser für mein Herz wäre.
    Die psychischen Belastungen durch eine endlose Scheidungsgeschichte und meine Gefühl, dass ich meinen Alltag immer weniger bewältigen kann, nimmt sie nicht ernst.


    Hier meine letzten Laborwerte:
    fT3 3,08 (2,0-4,4)
    fT4 2,23 (0,93-1,7)
    TSH 0,010 (0,27 - 4,20)


    Spinne ich oder hat sie recht?


    Altmark 58

  • Hallo Altmark 58,
    herzlich Willkommen hier! Dein TSH liegt bei -6.6 %, fT3 45% und fT4 bei 168,83%. Also T4 scheint mehr als genug da zu sein, da könnte es schon sein, dass du reduzieren kannst, oder sogar solltest. Hast du schon reduziert oder nimmst du immer noch die 200er?
    LG, Hella

  • Hallo Hella,
    bis Ende März habe ich die 200er genommen, dann hat meine Hausärztin mich auf 175 runtergesetzt. Nach der Kontrolle Ende April soll ich nun nur noch 150er nehmen. Was ich mich fragt ist, ob eine Senkung auf 3/4 der vorherigen Dosis innerhalb von nicht einmal 6 Wochen wirklich sinnvoll ist. Meine Werte bei der letzten Überprüfung vor dem März13 waren im Mai 12 folgende:
    FT 3 2,69 (Referenz 2,0 - 4,4 ng/l)
    FT 4 1,85 (Referenz 0,93 - 1,7 ng/dl)
    TSH 0,606 (Referenz 0,27 - 4,20 mU/l)


    Kannst du mir vielleicht auch einen Tipp geben, warum meine Werte nach über 5 Jahren relativer Stabilität sich plötzlich ändern?


    LG, Altmark 58

  • Hallo B.Anna,


    ich bin 54 jahre alt, bin aber schon lange mit dem Thema durch. Vor 9 Jahren musste mir die Gebärmutter entfernt werden.
    Eigentlich habe ich schon immer Probleme mit dem weiblichen Hormonhaushalt, so dass ich über Jahre (schon vor und auch nach der OP) jeden Monat eine Hormonspritze bekommen habe (Gynodian Depot). Seit Beginn des Jahres gibt es diese Präparat nicht mehr, so dass ich jetzt Tabletten nehme (und mit den Nebenwirkungen kämpfe, die aber immer noch geringer sind als die ohne Hormonersatz).
    Vielleicht ist es ja dieser Wechsel, auf den mein Schilddrüsenhaushalt reagiert ? Ich werde auf jeden Fall bei meinem nächsten Besuch beim Gynäkologen mal nachfragen.


    Vielen Dank für den Tipp.


    Liebe Grüße


    Altmark 58

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