HASHIMOTO-FORUM.DE

L-Thyroxin und die Hormone LT4 und LT3

Hier könnt ihr über Erkrankungen diskutieren, die häufig zusammen mit Hashimoto auftreten: Diabetes, Morbus Addison, Zöliakie, Nebennierenschwäche, Mikronährstoffmängel, Schwermetallbelastungen, Nahrungsmittelintoleranzen, Viren und Bakterien, PMS, Zyklus und weibliche Hormone
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von Karin W.
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#63983
Es wird aber doch in der Umgebung bei dir nicht nur diesen einen Endo geben?
Vielleicht kann dir hier ja jemand einen guten Endo im weiteren Umfeld nennen.

lg
Karin

von Brigitt
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#63987
Karin W. hat geschrieben:
11. Februar 2018 14:55
Es wird aber doch in der Umgebung bei dir nicht nur diesen einen Endo geben?
Vielleicht kann dir hier ja jemand einen guten Endo im weiteren Umfeld nennen.

lg
Karin
Hallo Karin,

doch es ist so!

Es gibt durchaus Ärzte in erreichbarer Nähe, die auch Endikrinologie machen. Ich habe herumtelefoniert und erfahren, dass sie keine Kassenpatienten nehmen, weil die gesetzlichen Krankenkassen die notwendigen Untersuchungen nicht bezahlen. :AugenRollen:

LG
Brigitt
von Augenstern
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#63989
Naja, Brigitt, das wäre aber unterlassene Hilfeleistung!

Erkundige Dich mal bei Deiner KK, wie sie die Lage einschätzen!

Außerdem muss es nicht zwingend ein Endokrinologe sein.
Die kennen sich hauptsächlich auch eher mit Diabetes aus :UnschuldigesPfeifen

Schau mal, hier sind auch Ärzte verzeichnet, die eher nach dem ganzen Menschen gucken:
https://www.taramax.de/meta-navigation/ ... ten-suche/
Vielleicht ist da jemand aus Deiner Nähe dabei?

Wenn bei den bildgebenden Verfahren nichts gefunden wurde, was auf eine Hypophysenproblematik hindeutet, würde ich mich da jetzt auch nicht zu sehr reinhängen.

Da reichen im Grunde erst mal die Parameter:

Cortisol, ACTH und DHEA-S für die NN (vor 8h gemessen)
Hormonstatus für die Gonnaden (Östradiol, Progesteron, freies Testosteron, SHBG, FSH, LH)
5-7 Tage vor der nächsten Regel, falls vorhanden, messen
Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4)

Das wäre das Grundpaket, was auch für Hashi wichtig ist.

Wie alt bist Du?
Nimmst Du irgend welche anderen Hormone, Pille, Hormonspirale oder Hormonpflaster?
Welche Nahrungsergänzungsmittel?
von Brigitt
Beiträge: 104
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#63992
Augenstern hat geschrieben:
11. Februar 2018 16:32
Naja, Brigitt, das wäre aber unterlassene Hilfeleistung!
Hallo Augenstern,

die "Privaten" Ärzte in meiner Umgebung sind keine Endikrinologen, behandeln aber auch derartige Patienten. Besonders eine Ärztin scheint da richtig gut drin zu sein, wenn man den Beurteilungen im Internet Glauben schenken darf. Diese Ärztin hatte ich zufällig auch persönlich am Telefon erwischt und die erklärte mir, dass sie keine Zulassung für Endikrinologie hätte und als Hausärztin deshalb bei den Untersuchungen durch die Kassen stark beschränkt ist.
Das leuchtete mir ein, weil ich schon gehört habe, dass nur Endikrinologen in der Lage sind weitgehende Blutuntersuchungen abzurechnen.
Augenstern hat geschrieben: Schau mal, hier sind auch Ärzte verzeichnet, die eher nach dem ganzen Menschen gucken:
https://www.taramax.de/meta-navigation/ ... ten-suche/
Vielleicht ist da jemand aus Deiner Nähe dabei?
Vielen Dank, da werde ich mal suchen!
Augenstern hat geschrieben: Wenn bei den bildgebenden Verfahren nichts gefunden wurde, was auf eine Hypophysenproblematik hindeutet, würde ich mich da jetzt auch nicht zu sehr reinhängen.
Ja, OK - ich habe demnächst einen Kontrolltermin beim Neurologen, da werde ich das mal ansprechen.
Augenstern hat geschrieben: Wie alt bist Du?
Nimmst Du irgend welche anderen Hormone, Pille, Hormonspirale oder Hormonpflaster?
Welche Nahrungsergänzungsmittel?
Ich bin über 60 und nehme keinerlei Hormone oder dergleichen.

Derzeit nehme ich allerhand NEM's, wobei ich wegen fehlender Kontrollwerte keinen Überblick habe, wo ein Mangel besteht der aufgefüllt werden müsste. Deshalb nur auf gut Glück:
Vitamin D, Magnesium, Zink mit Histidin, Vitamin B Komplex und extra noch Vitamin B12 lingual, Augenvitamine (da sind auch noch viele B-Vitamine drin), Omega 3 Fettsäuren, Vitamin K2 und nicht zu vergessen Selen.
Mit dem Selen hatte ich auch einen Teilerfolg dahingehend, dass ich bemerkt habe, es hat wohl einen Einfluss auf meine Knocheschmerzen. Ich hatte nämlich 3 X 100 mg am Tage genommen und als ich hier im Forum vor Überdosierung gewarnt worden bin, habe ich auf 2 X 50 mg reduziert. Plötzlich hatte ich wieder diesen scharfen Knochenschmerz an den beiden verletzten Brustwirbeln. Dann habe ich wieder erhöht auf 1 X 100 und 2 X 50 mg und siehe da, die Knochenschmerzen verschwanden.
Falls ich irgendwann eine Gelegenheit sehe, den Selenspiegel bestimmen zu lassen, werde ich das tun. Bei mir ist es halt so, dass ich immer nur in kleinen Schritten vorankomme, weil ich sonst hypervetiliere. Wenn ich durch die Ärzte ausgebremst werde, dauert alles ein bisschen länger, bis ich in der Lage bin eine Alternative anzugehen. Aber das wird schon, ich lasse nicht locker, auch wenn sich die Sache etwas hinzieht.

LG
Brigitt
von Augenstern
Beiträge: 4242
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#64004
Bei Vielem muss man heute in die eigene Tasche greifen und Blutwerte selbst bezahlen.

Auch einen Hormonstatus wird Dir kaum ein Arzt auf Kasse machen.

Selen hilft, das T4 in T3 umzuwandeln.
Mehr T3 = verbesserter Stoffwechsel = bessere Durchblutung etc.
Somit erklärlich, warum die Schmerzen zurück gehen.

Alle drei Monate mal kontrollieren, dann ist man eigentlich auf der sicheren Seite.
Später, wenn man weiß, wie man selbst tickt, reichen dann auch 6 Monate oder länger.
Aus meiner Erfahrung sind 200µg täglich eine recht gute Variante.

Zum Messen suche Dir doch ein freies Labor, dort ist es meistens billiger, als wenn Du über Arzt gehst.
Und ohne Diskussionen ;)
Würde da mal alles kontrollieren lassen, dann hast Du ne sinnvolle Ausgangsbasis.

Magnesium, Zink und Selen bitte im Vollblut und Hämatokrit- korreliert messen lassen!!!

von Brigitt
Beiträge: 104
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#64009
Augenstern hat geschrieben:
11. Februar 2018 22:21
Bei Vielem muss man heute in die eigene Tasche greifen und Blutwerte selbst bezahlen.
Hallo Augenstern,

ja, ich weiß. Auf Dauer kann ich das nicht, weil meine Finanzen sehr beschränkt sind.
Außerdem braucht man ja dann noch einen Arzt, der in der Lage ist mit den ermittelten Werten fachlich kompetent umzugehen.
Bei meinem Endi z.B. habe ich die meisten, der von Dir genannten Hormonwerte und noch einige mehr durchaus gefunden in den Auswertungen. Ich habe nun auch durch meine Einordnung der Werte in die Achsen feststellen können, dass es mir in etwa so geht: https://www.adrenal-fatigue.de/images/normal_range.gif (aus einem Beitrag von Mariemoto in der Linksammlung für die NN)

Augenstern hat geschrieben:
11. Februar 2018 22:21
Selen hilft, das T4 in T3 umzuwandeln.
Mehr T3 = verbesserter Stoffwechsel = bessere Durchblutung etc.
Somit erklärlich, warum die Schmerzen zurück gehen.
gut zu wissen! Da bin ich doch schon mal einen Schritt weitergekommen.

Augenstern hat geschrieben:
11. Februar 2018 22:21

Zum Messen suche Dir doch ein freies Labor, dort ist es meistens billiger, als wenn Du über Arzt gehst.
Und ohne Diskussionen ;)
Ich habe mir sogar schon überlegt, doch wieder zu meinem Endi zu gehen, solange der mich mit den Blutwerten versorgt. Aber auch hier stellt der sich auf die Hinterbeine. Bei der letzten Auswertung fehlten die Werte für die Antikörper und die FT3 und FT4 Werte.
Ich müsste ihm wider meiner eigentlichen Meinung gut zureden, damit das wieder klappt. Nur - wie oben gesagt, dann brauche ich ja doch noch einen Arzt, der die entsprechenden Schlüsse ziehen kann.
Ich bin aber guten Mutes, dass mir zur gegebenen Zeit das Richtige einfällt. Das war schon immer so. :)
Augenstern hat geschrieben:
11. Februar 2018 22:21
Magnesium, Zink und Selen bitte im Vollblut und Hämatokrit- korreliert messen lassen!!!
Na ja, wie gesagt, ich nehme das in Angriff.

LG
Brigitt