Beiträge von Misfits

    Bei Rückenschmerzen ist mein T3-Wert IMMER zu niedrig, bzw. niedriger als der Mittelwert. Ich orientiere mich wirklich an "Rückenschmerzen" um einen T3 Mangel zu erkennen. Da ich kein Thybon nehme, erhöhe ich dann leicht meine T4 Dosis. Ich orientiere mich eigentlich nur noch an meinem T3 Wert. T4 ist immer erhöht um den T3 hochzubekommen und TSH ist immer unterdrückt. Es geht mir sehr gut damit.
    LG

    Hallo Spencer,
    glaubst du wirklich Dein FT3 kommt unter 125 T4 höher als unter 150 T4....Niemals. Ab ca.150 wird dann deutlich mehr rT3 produziert, aber immer noch genügend T3. Dieses rT3 macht dann halt die Probleme wie frieren und Brainfog. Der magische Punkt bei mir ist die 150er Grenze. Drunter habe ich zu wenig T3, drüber dann zuviel Stoffwechselbremse rT3. Verteile ich jetzt noch geschickt die T4 Hormone, gibt es keine Probleme.
    Hier eine Grafik vom T4 Tagesverlauf bei T4 Morgeneinnahme ohne SD:

    Hallo Spencer,
    125 T4 sind meiner Meinung deutlich zu wenig!!
    Was spricht denn gegen 88 Morgens und 62 Abends?? Bei weniger als 150 T4 treten alle Deine beschriebenen Nebenwirkungen auch bei mir ein.....total logisch, der T3 kommt ja bei so wenig T4 nicht hoch. Außerdem sollten wir wirklich ein bisschen warten, bis sich die Dosis einspielt. Oder schmeiß eine 25er zusätzlich zum schlafen auf der Bettkannte ein. So bekommst du mehr T4 ins System aber am Tag sind die T4 Peaks nicht ganz so hoch.... halt eine gleichmäßige Verteilung.
    UNTER 125 T4.....NO WAY!! :TraurigesNein:;)

    Bei mir macht sich die Hemmung der DIOII so ab 75 T4 bemerkbar. 88 ist die Grenze, darüber setzt immer deutlich Brainfog und frieren ein.
    Eine Lösung wäre auch 137 gesplittet auf Morgens/späten Nachmittag und den Rest mir einer 25er Morgens individuell draufpacken. So umgeht man diesen T4 Peak, hat aber trotzdem Morgens eine größere Portion.....auch weil Morgens die Bewegung intensiver ist und dadurch die Dejodasen besser arbeiten. Habe ich jahrelang so gemacht, dabei intensiv Tennis gespielt, täglich Fahrrad gefahren und als Industriemechaniker körperlich gearbeitet. Der einzige Fehler war meiner Meinung das 75/75 Splitting. Heute würde ich sagen, es ist deutlich angenehmer den "leicht" größeren Teil Morgens zu nehmen.

    Hallo Leute,
    unter 150 LT wird bei einem ca.85 kg Mann meiner Meinung kaum funktionieren....minimal 137. Bei Mir kommt es unter 137 Mono zu deutlichen T3 Mangelsymptomen.


    Überlegt doch mal was sich nach der T4 Einnahme abspielt.
    Schmeiße ich Morgens 150 T4 rein, sorgt die Dejodase II die nächsten Stunden für diese absoluten Tiefpunkte. Die DIO II wird durch diesen Peak gehemmt und so wird in den nächsten Stunden auch die Umwandlung in T3 runtergefahren. Auch die Gesamthormonmenge spielt dann eine Rolle in diesem System. Ist generell zuviel T4 im System funktionieren die Dejodasen(speziell DIOII) auch komplett anders als bei Unterfunktion. Bei mir, mit ca. 87 kg, verabschiedet sich dieser, ich nenne ihn mal Regelkreis, bei ca.150 T4.
    Meiner Meinung nach ist die Aufgabe T4 so zu verteilen, dass die DIOII nicht zu sehr gehemmt ist aber immer noch der Regelkreis funktioniert. Dafür ist bei Mir ein TSH scheinbar nicht zwingend erforderlich.
    Verteile ich also den größten Teil auf Morgens ca.88 und am Abend um ca. 17Uhr ca. 50-62 ist meinem Empfinden nach ein alles gleichmäßig verteilt. Warum??
    Bei der Morgeneinnahme um ca. 8-9 Uhr Peakt Euthyrox ca. 6 Stunden später. Also habe ich meinen Tiefpunk um ca. 14-15 Uhr....dies kann ich seit Jahren bestätigen. Der Peak baut sich dann erst jetzt ganz langsam ab...die Gesamthormonkonzentration des Tages ist also jetzt um ca. 14-17 Uhr auf dem Höhepunkt. Wenn ich aber jetzt(ca.14-17 Uhr)die gleiche Menge wie bei der Morgenportion drauf packe, baut sich die Gesamthormonmenge nicht ab sondern steigt nochmal an. Also habe ich dann in den Abendstunden diesen deutlich heftigeren Brainfog als Morgens nach der ersten Einnahme. Die DIO II wird also zu diesem Zeitpunkt noch heftiger gehemmt und natürlich noch weniger T3 hergestellt bzw. mehr rT3. Also muss die zweite T4 Portion kleiner sein. Wieviel kleiner muss jeder selbst rausfinden.
    Gebe ich die zweite Dosis später am Abend, bin ich am nächsten Tag geistig total K.O....habe darüber ja erst geschrieben.
    Wenn sich jetzt nach diesem Splitting noch die Gesamthormonmenge passend eingependelt(ca. drei Wochen) und dieser „Regelkreis“ nicht unterdrückt ist, kann man meiner Meinung nach unter T4 Mono ein gutes Leben führen. Das Wort „Regelkeis“ ist in diesem Zusammenhang natürlich das verkehrte Wort. Für mich(SDloser) heißt unterdrückter Regelkreis einfach zuviel rT3 durch zuviel T4.
    Frieren und Brainfog ist leider trotzdem kaum zu vermeiden, dafür haben wir "gezwungen" zuviel T4 im System. Eine andere T4-Mono-Lösung wird es meiner Meinung nach nicht geben.
    Euthyrox würde ich übrigens bei diesem T4 Splitting bevorzugen. Der Peak ist nicht so heftig und darum hat Euthyrox eine leicht sanftere Wirkung....ist nicht nur mein Empfinden.
    LG

    Hallo Spencer,
    Ich nehme die die zweite T4 Portion um ca.16-18 Uhr ein. Dann bin ich ca. 4-6 Stunden nüchtern. Der größte Fehler ist meiner Meinung nach die zweite Portion zu spät auf den Abend bzw.Bettkannte zu verlegen. Bei mir gibt es da Probleme mit Nahrungsmitteln am nächsten Tag. Die Nase ist dann fast immer zu. Meiner Meinung liegen die Hormone bei Nachteinnahme zu lange im Dünndarm und reizen die Schleimhaut zu sehr. Außerdem Peakt die zweite T4 Portion mitten in der Nacht, genau dann wenn T3 eigentlich am höchsten sein sollte. Durch die Hemmung der DIO II passiert dann(Nachts) meiner Meinung folgendes.....zuviel T4...keine Bewegung....deutliche TSH Unterdrückung.... zuwenig T3....zuviel rt3.....nächsten Tag Brainfog und frieren.
    Du bist mit 88 Morgens und 62,5 um 16-18 Uhr auf dem richtigen Weg. Die Wahrheit liegt zwischen 137 und 162 T4 gesplittet, je nach körperlicher Anstrengung, Jahreszeit, Darmgesundheit. Allerdings sollte es tendenziell immer ein bisschen niedriger liegen als zu hoch, weil sonst die Gesamthormonwirkung zu hoch ist und so die Dejodasen bzw. DIO II nicht mehr richtig arbeitet und zuviel rT3 hergestellt wird. Wenn genau dies passiert friere ich immer recht heftig. Das frieren wird natürlich deutlich intensiver wenn man T4 höher dosiert.
    Ich orientiere mich immer an meinen Rückenschmerzen(zuwenig T4, kaum frieren... halt zu wenig T3 durch Dejodierung) und starken frieren(zuviel T4, dadurch ausreichend T3 aber zuviel rt3 Bildung). Es ist immer eine Gradwanderung zwischen leichter Über/Unterdosierung die ich immer an Symptomen erkennen kann.
    Die DIO II ist ja auf für diesen Brainfog hauptverantwortlich. Es es dreht sich also alles um die richtige Verteilung des T4, Entlastung der Dejodase II und die nicht zu hohe T4 Gesamthormonwirkung.
    Ich persönlich habe mit dem T4 Splitting ja viele Jahre super gelebt. Arsaneus hat mich dann zur Kombi Dosierung verführt, haha. Ich bin sehr dankbar über diese Erfahrungen und weiß jetzt genau was T3 mit mir anstellt. Persönlich kann ich sagen, dass ich Jahrelang immer ein bisschen zu hoch(162-175) lag mit dem T4 und dadurch zuviel rt3 produziert habe.
    Zusätzlich hat mir eine gute Darmgesundheit und NEM zu einem sehr guten Leben verholfen.


    Blutwerte interessieren mich übrigens nur am Rande, ich halte mich lieber an Symptome. Habe jahrelang Blutwerte machen lassen die sich nie groß verändert haben. Wie auch....wir habe keine Schilddrüse, müssen leider zuviel T4 ins System schmeißen um T3 hochzubekommen. Daran wird auch die hundertste Blutuntersuchung nichts ändern. Lieber ein Tagebuch führen und erkennen was 6-25 T4 mehr oder weniger mit mir anstellen bzw. wie sich die Dejodasen durch diese kleine Veränderung verhalten.

    Hallo Spencer!
    Ich fühle mich TOP. Habe T3 erstmal wieder zur Seite gelegt. Bei starker körperlicher Anstrengung scheinen T3-Mini-Dosierungen aber hilfreich zu sein. T3 scheint aber auch mein T4 negativ zu beeinflussen. Jedesmal nach T3 Gabe gibt es gefühlte geistige Hänger.
    Ich splitte eine 125 Euthyrox auf Morgens/später Nachmittag. Dazu eine 25er die ich auf die 62,5 Morgens draufpacke. Also komme ich auf ca.137-150 über den Tag verteilt. Tendenz geht auf 150 T4. Bei körperlicher Anstrengung kann es Morgens ein bisschen mehr sein.
    Also den größten Teil Morgens, den Rest Abends. So entlasten wir meiner Meinung die DIOII am besten und es kommt kaum zu Tiefpunkten.
    LG

    Hallo Spencer!!
    schön, dass es Dir besser geht. Ich kann dir aus meiner Erfahrung berichten, dass 80-90 Prozent meines körperlichen Befindens von der Hormoneinstellung abhängt. Alle Entgiftungen haben natürlich etwas gebracht, waren aber nicht die Ursache meiner schlechten Leistungsfähigkeit/Gesundheit. Es war sogar so, dass die Entgiftung(DMSA) zu heftigen Gegenreaktionen gefürt hat bzw. meien Bindeproteine beeinflusst hat. Wenn du Schwermetall belastet bist, ist eine Entgiftung natürlich gut.
    Amalgam-Füllungen raus, Darmreinigung, NEM hätte vollkommen gereicht um alles wieder auf vordermann zu bringen.
    Ist meine Meinung. Stimmen die Hormone nicht, kann der Körper gar nicht richtig entgiften bzw. wir fühlen uns mies.


    Ich will Dich nicht mit meiner jetzigen"wieder" Umstellung irritieren aber ich glaube ich habe die Hormon Lösung gefunden.


    Entweder: 137-ca.150 LT Henning, 75-88 morgens - 50-62,5 Abends (nicht nach 17 Uhr)


    Oder 125 Morgens(oder gesplittet Morgens/Mittag) und ab 16 Uhr drei Mini-Portionen T3, vielleicht noch eine in der Nacht.


    Ich werde berichten. Habe aber das Gefühl die Lösung gefunden zu haben :NIchtGanzDicht: , haha


    LG an alle

    Hallo,
    habe die letzten zwei Wochen mal wieder intensiv Tennis gespielt. War natürlich sehr gespannt, ob ich unter T4 Mono(137) ähnlich leistungsfähig bin wie mit Kombi.
    Ganz klares Nein!!
    Meine Rückenschmerzen sind die Tage wieder schlimmer geworden, nächtliches schwitzen wurde häufiger, Libido kaum vorhanden, Müdigkeit.
    Also was sagt mir dass?? Sobald ich meinen Körper zu Höchstleistungen treibe geht T3 in den Keller. Klar, es dauert ein paar Tage und das ganze System hat sich wieder eingestellt bzw. der T3 kommt wieder hoch. Will ich dass??? Nein!!
    Habe mir dann seit Mitte der Woche Abends 18Uhr/23 Uhr und in der Nacht ca. 4 Uhr beim Toilettengang ein Bröckchen T3 (ca.1,5µg) eingeworfen. Es klingt unglaublich, aber nach dem ersten, wirklich ersten, Bröckchen T3 sind meine Rückenschmerzen verschwunden. Es ist fast unglaublich was für Auswirkungen ca. 1,5 T3 haben. Innerhalb kurzer Zeit wurde mir sogar warm und mein Heißhungergefühl ist verschwunden.....von 1,5 T3
    Ich habe mir jetzt folgendes überlegt.
    Ich verschiebe die T4 Portionen auf 8 Uhr Morgens und früher Nachmittag. Genau dann scheint im „Gehirn/Hypophyse“ die T4-Dejodierung durch die DIO II perfekt zu laufen. Gibt es eine Hormon-Tageskurve für das Gehirn, so würde dort „vermutlich“ am Morgen der T3 am höchsten sein und zum Abend hin leicht fallen. Zum Abend hin würde sich dann der TSH im Gehirn melden und das Regelsystem anschmeißen. Meiner Meinung nach scheint ein funktionierender TSH für eine gute Gehirnfunktion wichtig zu sein. Eine Verschiebung von T4 in Richtung Abend scheint deshalb bei mir alles zu versauen.
    Meldet sich jetzt der TSH und der Regelkreis läuft wieder, gebe ich zum Abend hin ganz kleine Bröckchen T3... ca. 1µg T3, verteilt auf ca. drei Portionen. Geht damit der TSH in den Keller??
    Ich glaube, auch nach lesen vieler Artikel, dass moderate ja fast minimale T3 Portionen den TSH und damit die Gehirnfunktion/Hypophyse wenig beeinflussen. Diese moderaten T3 Portionen wirken im Gewebe/Muskeln deutlich intensiver als im Gehirn.
    Auf das Gehirn/TSH/TRH wirkt T4, durch die dort überwiegend vorhandene DIOII intensiver, also durch deutlich mehr Umwandlung in T3. Dieses T3 Im Gehirn brauchen wir aber in den Morgenstunden/Tag und nicht zu Nacht. „Vermutlich“ ist ein T4 Splitting zur Nacht der Übeltäter aller hier gescheiterter Splitting Versuche....meine Meinung
    Also ist das Entscheidende eine Verteilung von T4 auf die Morgenstunden und T3 auf den Abendstunden. Ich glaube mittlerweile, dass eine T3 Gabe Morgens überflüssig ist, jedenfalls bei mir. Es passiert da irgend etwas im Gehirn. Wenn beide Hormone gleichzeitig Peaken scheinen die Dejodasen sich negativ zu beeinflussen, besonders mein Gehirn ist dann durch heftige Wortfindungsschwierigkeiten betroffen.
    Das T4 Splitting am Morgen scheint also zu reichen um den T3 Spiegel im Gewebe hochzubekommen....vermutlich reicht sogar eine T4 Portion Morgens. Natürlich darf die T4 Portion nicht zu hoch sein sonst kackt der Regelkreis ab. Abend sorgen dann die kleinen T3 Portionen für Regeneration im Gewebe und einen guten Schlaf.
    Ob ich wirklich als Schilddrüsenloser einen TSH brauche.???...vermutlich minimal. Entscheidender ist wohl die richtige Verschiebung und Verteilung der Hormone.
    Es geht mir jedenfalls sensationell mit meiner jetzigen Dosis, alles stimmt, körperlich und geistig. So habe ich die Hormone auch noch nie eingenommen. Eine logische Erklärung, jedenfalls für mich, habe ich auch geliefert. Ob ich damit richtig liege ???....werde berichten.
    Schönen sonnigen Sonntag.