Beiträge von VolleKanneHoschi

    Hier noch die Blutwerte, die mir zur Verfügung stehen (vor einem Jahr das letzte große Blutbild). Eine Auffälligkeit ist der HKT, mit dem ich auch in Vergangenheit (bei Diagnose) schon Probleme hatte. Der HKT hatte sich aber mit dem TSH normalisiert.

    Als der TSH im Dezember 2019 wieder auf 4,24 hoch war, war der HKT auch wieder unter Norm gesunken. Ich gehe zwar davon aus, dass er sich jetzt wieder normalisiert, mein Arzt will zur Abklärung aber trotzdem, dass ich eine Darmspiegelung mache. Schadet sicher eh nicht.


    LG


    Danke für deine Antwort Augenstern :)

    Freie Werte habe ich natürlich auch:


    Mein Arzt stützt sich hauptsächlich auf den TSH Wert, da hast du recht.

    Ich werde den Diagnose-Thread abarbeiten und nachher auch nochmal meine restlichen Blutwerte posten. I.d.R. macht mein Arzt mindestens ein kleines Blutbild.

    Die Sache mit dem Adrenalin klingt einleuchtend.


    Bzgl. des Schlafmittels - keine Sorge, kommt direkt vom Erzeuger. Regional & Bio :)


    LG

    Ich sehe keine Möglichkeit den Beitrag zu editieren, daher hier ein Nachtrag.

    Mein Arzt hat bei mir inzwischen so ziemlich alles gecheckt, was es so zu checken gibt. Bis auf meine SD ist alles in Ordnung.

    Auf Schlafapnoe wurde getestet, ein Belastungs- und ein Langzeit-EKG wurden gemacht, auf Diabetes wurde getestet, Magenspiegelungen habe ich hinter mir, beim Lungenröntgen war ich, alle Organe wurden per Ultraschall untersucht. Alles ohne Befund...

    Hallo zusammen!

    Es gibt zum Thema Trotz guter Werte nicht fit bereits einige Threads, aber nachdem das dann doch immer eine individuelle Angelegenheit ist, macht ein eigener Thread wohl Sinn. Falls nicht bitte löschen und ich hänge mich woanders mit dran :)

    Ich werde seit Sommer 2017 (TSH (mU/l): 337) wegen Hashimoto behandelt und meine Werte sind seit Sommer 2018 (TSH: 2,25) innerhalb der Grenzwerte.

    Es geht mir zwar um Welten besser als zum Zeitpunkt der Diagnose, aber ich bin nicht so fit wie ich es m.E. sein müsste/könnte.

    Im Herbst 2018 (TSH: 1,66) bat ich meinen behandelnden Arzt deshalb um die Zugabe von Thybon, weil ich davon gelesen hatte. Er lies sich überzeugen und ich nahm dann 10µg Thybon verteilt auf 2x5µg morgens und abends zusätzlich zu 125µg L-Thyroxin Henning (das Thyroxin nehme ich immer morgens gleich nach dem Aufwachen). Das Experiment führte zu einer ordentlichen Überfunktion mit starkem schwitzen, Gereiztheit und Heißhunger.

    Das Thybon wurde wieder abgesetzt und mein TSH pendelte sich Anfang 2019 bei ca. 0,8 ein. Ich fühlte mich dann eine Zeit lang ziemlich okay, die Dosis blieb bei 125µg L-Thyroxin Henning.

    Im Herbst 2019 fühlte ich mich wieder nach Überfunktion, Kontrolle ergab TSH 0,69. Zwar innerhalb der Grenzwerte aber - wie ich denke - für mich wohl zu niedrig.

    Die Dosis wurde auf 100µg L-Thyroxin Henning reduziert. Ich fühlte mich kurz wieder besser und dann wieder sehr schlapp und müde. Kontrolle im Dezember 2019 ergab TSH 4,24 was also wieder zu hoch war...

    Folglich sollte meine richtige Dosis also irgendwo zwischen 100µg und 125µg L-Thyroxin liegen. Seit Dezember 2019 nehme ich jetzt also 114µg L-Thyroxin Henning (Mo, Mi, Fr & So 125µg/Di, Do & Sa 100µg).

    Letzte Kontrolle im Januar 2020 ergab TSH 1,98. Ich fühle mich soweit ganz okay, habe aber wieder starke Achselnässe, fühle mich aufgekratzt und habe oft Heißhunger. Ich fühle mich also so, wie in der Überfunktion.

    Mein Hausarzt ist mit seinem Latein so langsam auch am Ende, hört mir aber zu und probiert gern was aus wenn ich es für richtig halte, er hatte mir ja auch das Thybon gegeben.

    Wie sehen meine Optionen aus? Präparat wechseln, z.B. Euthyrox 112? Doch noch einmal mit Thybon versuchen und wenn ja in welcher Dosis?
    Ich habe meinen Verlauf hier nochmal angehängt, dann muss man nicht extra in mein Profil schauen :)

    LG & danke fürs lesen!



    Hallo zusammen!


    Ich bin neu hier und stelle mich gerne vor :)

    • 39, Männlich
    • Deine Ernährungsgewohnheiten:
      • Grundsätzlich recht gesund, viel Obst & Gemüse, wenig Fett. Verzichte auf Weizen und habe Laktoseintoleranz
    • etwas von Deinem Lebensstil (Stress, Schlaf, Bewegung/Sport, …) Rauchen, Drogen?
      • Zwei Kinder & Vollzeitjob, klar hat man Stress :)
      • Schlaf ist mit TSH gegen 1 gut, sonst Ein- und Durchschlaf-Schwierigkeiten.
      • Sport mehrmals wöchentlich wann immer es geht (Joggen, Studio, MTB).
      • Tabak nur sehr selten (max. 1x/Monat), CBD öfter Mal ;)
    • Amalgamfüllungen - nein, Impfungen - alle normalen, Tattoos - nein.
    • Welche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel nimmst Du?
      • L-Thyroxin Henning 125/100µg im Wechsel (Tagesdosis 114µg über die Woche), Zinkorotat 40mg täglich, Momentason Nasenspray 25mg täglich (Hausstauballergie)
    • Gibt es OP’s oder andere Eingriffe, die Du schon hinter Dir hast?
      • Hypospadiekorrektur als Kind, 2x Magenspiegelung in den letzten Jahren, leichte Gastritis
    • Was hast Du schon alles ausprobiert, damit es Dir besser geht?
      • Zink (hilft der Haut meine ich)
      • Selen (keine Veränderung)
      • CBD (hilft beim schlafen)
    • Wie sehen Deine Werte und sonstigen Berichte aus?
      • TSH aktuell bei 1,98 - bei der Diagnose 2017 war er >300 und die Antikörper waren bei 400. Kein Witz, Werte wurden bei Diagnose mehrfach nachgemessen, weil der Arzt nicht glauben konnte, dass ich nicht im Koma liege :)
      • Bis der TSH in der Norm war, war der Hämatokrit Spiegel immer leicht zu niedrig.
    • Sind die Werte mit oder ohne vorherige L-Thyroxin-Einnahme gemacht worden?
      • Immer mit.

    Den Verlauf meiner Werte habe ich in zwei Grafiken dargestellt. Anfangs verlief die Behandlung recht gut.

    Im September 2018 (TSH 1,66) hatte ich von einer T4/T3 Kombinationstherapie gelesen (https://www.karger.com/Article/FullText/339444) und wollte die gerne ausprobieren, da ich mich trotz guter Werte noch nicht richtig gut fühlte.

    Darin wird u.a. beschrieben, dass das Verhältnis von T4 zu T3 zwischen 13:1 und 20:1 liegen sollte. Die T3 Dosis soll dabei in zwei Teilen über den Tag verteilt eingenommen werden.
    Bei meiner T4 Dosis von 125mg entspricht ein Verhältnis von 13:1 9,6mg. Ich habe also die 20mg T3 Tabletten geviertelt und je ein Viertel morgens und abends genommen.

    Das Ergebnis war ein TSHvon 0,13 und ein dementsprechender Zustand. In Absprache mit meinem Arzt wurde das Thybon wieder abgesetzt und ich machte mit 125er L-Thyroxin weiter.

    Dann lief es ein knappes Jahr ganz okay, bis ich mich letzten Herbst wieder nach Überfunktion fühlte (gereitzt, müde, wired but tired, starkes schwitzen). Der TSH lag bei 0,69 was für mich persönlich anscheinend schon zu wenig ist.

    Also wurde meine Dosis auf 100er L-Thyroxin reduziert. Einen guten Monat später war ich mit TSH 4,24 wieder in der Unterfunktion - also muss die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen.

    Meine Dosis wurde jetzt auf eine Kombination aus 125er und 100er L-Thyroxin eingestellt: Mo, Mi, Fr & So 125µg/Di, Do & Sa 100µg

    Das entspricht einer Tagesdosis von 114µg. Damit bin ich jetzt wieder auf TSH 1,98 runter und ich habe das Gefühl, dass es wieder normaler wird.

    Den Verlauf von Januar 2018 bis Januar 2020 habe ich nochmal gesondert dargestellt.


    Wie ging es mir bei der Diagnose? Ehrlich gesagt weiß ich nichtmal mehr, wie ich zu der Zeit überhaupt den Alltag überstanden habe.

    Zwei kleine Kinder, Vollzeit Job und ein berufsbegleitendes Studium. Ich war die meiste Zeit so müde und so schlecht beinander, dass ich mich wie ein Zombie durch den Tag bewegt habe.

    So ging es mir:

    • Permanente Infekte
    • Kopfschmerzen
    • Unverhätnismäßig starkes frieren im Winter (trotzdem starkes schwitzen unter den Armen)
    • Tiefe, rauhe Stimme
    • Extreme Müdigkeit auch nach langem Schlaf, dazu Ein- und Durchschlaf-Schwierigkeiten und Zucken beim einschlafen
    • Oft eingeschlafene Hände oder Arme nach dem Aufwachen
    • Desinteresse, keine Motivation, depressive Verstimmung
    • Konzentrationsprobleme, Gedächtnisschwäche, Worte fallen nicht ein, Probleme Gesprächen zu folgen
    • Langsame Reflexe
    • Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit, kaum Libido
    • Trockene Haut, Juckreiz, Schuppen auf der Kopfhaut
    • Stumpfe, brüchige Haare, langsames Nagelwachstum
    • Trockene Augen, Fremdkörpergefühl in den Augen, geschwollene Augenlieder
    • Verdaaungsprobleme, Verstopfung und Durchfall im Wechsel
    • Nach dem Essen oft extrem Müde, lange unangenehm voll und schlagartiger Heißhunger
    • Starker Harndrang, 10-15x pro Tag
    • Unregelmäßig auftretendes Pfeifen im Ohr

    Das meiste davon ist sooo viel besser geworden, dass ich nicht mehr weiß, wie ich das überhaupt überstanden habe.

    Es bleibt aber die Müdigkeit, die oft wirklich überwältigend ist und ein nervöses, aufgekratztes Gefühl, dass ich den Tabletten zuschreibe.

    Zudem habe ich immer noch nicht 100% herausgefunden, mit welchen Werten ich mich am besten fühle.

    Ich hoffe auf Infos und weiterführende Anregungen in diesem Forum!


    LG