Beiträge von Sunny22

    Hallo ihr Lieben,


    ich wollte ganz gerne einen Zwischenstand mitteilen, doch leider nicht aus einem schönen Anlass. Mein Therapievorhaben mit RIMKUS ist gescheitert. Anfangs war ich so zuversichtlich, doch es hat sich von jetzt auf gleich gewendet und ich habe keine Erklärung dafür.


    Immer wenn ich die Progesteronkapseln genommen habe wurde ich danach müde und relaxt, doch mittlerweile reagiere ich nun danach paradox. Mein Herz rast mit über 100 Schlägen, bin mega nervös, bekomme Panikattacken, Haut kribbelt, Hitze im Körper, ich zittere.


    Wieso ? Nimmt mein Körper das Prog nicht mehr richtig an und befeuert vlt die SD in eine Überfunktion ? So hat sich das nämlich angefühlt. Dabei habe ich nur 150 mg am Tag oral aufgeteilt auf 2x 75 mg morgens und abends genommen. Bei der vaginalen Einnahme war ich schon deutlich höher.


    Hinzukommt dass ich depressiv bin und Ängste entwickele. Nach der Östrogeneinnahme wurde ich noch nervöser, das pusht scheinbar auch, sodass ich nur 1x tägl 0,5mg Östro eingenommen habe.


    Habe heute nun alles abgesetzt, kann nicht mehr, bin nur am Heulen und weiß nicht, was ich machen soll. Überlege schon wieder eine Pille zu nehmen, da ich Prog nun nicht mehr vertrage. Leide nonstop unter innerer Unruhe und Herzrasen. Es ist die Hölle.



    Hat jemand einen Idee für mich wie ich weiter verfahren soll ?


    GLG SUnny

    Ich hatte auch etwas bestellt bei Eurovital und prompt eine Mitteilung vom Zoll erhalten. Nun hänge ich in der Warteschleife bis die sich bei mir wieder melden...sowas ist mir noch nie passiert.


    Mit Biovea hatte ich bisher immer Glück und bekam alles von der UK geliefert.:lach:


    LG SUnny

    Das Ö mit 65 sehe ich eher als gut genug an.

    Wenn zu wenig Progesteron da ist, sogar als zu viel.


    Wie ich schon anfangs schrieb, bin ich von Rimkus nicht so begeistert.

    Diese Zielwerte sehe ich als völlig überspannt an. Wo hast du sie her?

    ...das habe ich vergessen zu beantworten. Die Zielwerte kommen von Dr. Rimkus/ Dr. Beck und stehen auf der Hormon-Netzwerkseite sowie in deren Büchern. Hierfür haben sie statistische Werte von jüngeren, gesunden Frauen ausgewertet und diese in Relation gesetzt.


    Natürlich sind diese Werte nicht in Stein gemeißelt, doch sie sollen einen Richtwert vorgeben. Zählen tut jedoch immer die Wohlfühldosis der Patientin.

    Lieber Augenstern,


    Hast Du mal hormonelle Verhütung gemacht?

    Von wann bis wann und wie/was?

    Ich habe in meiner Jugend vlt mal 1,5 Jahre die Pille genommen, danach nie mehr, da ich sie nicht gut vertragen habe. Auch andere hormonellen Methoden habe ich nicht versucht. Die Temperaturmethode hat bei mir immer geklappt. :-)


    Das Ö mit 65 sehe ich eher als gut genug an.

    Wenn zu wenig Progesteron da ist, sogar als zu viel.

    Ich persönlich habe auch das Gefühl, dass mein Progesteron noch zu niedrig dafür ist. Ein Gleichgewicht zu finden ist schwierig. Leider habe ich in gesunden Jahren nie einen Spiegel bestimmen lassen, um meine persönlichen Referenzwerte zu haben...meine Zielwerte sozusagen. Wie hoch müsste denn deiner Meinung nach der Prog-Wert im Verhältnis zum Ö-Wert sein am 21. ZT ?


    Das ist nicht direkt das Östradiol, sondern das Östriol!

    Vielleicht doch bisschen weniger Östradiol nehmen und lieber direkt Östriol dazu?

    Die Mittel heißen z.B. Oekopl oder Ovestin.

    Mit Schleimhäuten meine ich nicht unbedingt nur die Vagina. Ich habe auch mit trockenen Augen, Mundtrockenheit und wie gesagt auch mit Sodbrennen zu kämpfen. Insbesondere zum Zeitpunkt der Menstruation, aber auch danach wenn das Östradiol nicht mehr richtig ansteigt.


    Sunny, im Moment guckst Du meiner Meinung nach zu einseitig auf die Hormonlage.

    Aber diese können nur ordentliche Arbeit leisten, wenn sie auch das Material dafür haben und sich im Lifestyle so bewegen, dass die Biochemie rund laufen kann. Dazu gehören Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Enzyme und all die Sachen, die ich hier aufgeführt habe.

    Mein Arzt hat doch Tests gemacht und ich substituiere derzeit schon Vitamin C, Zink, Magnesium und nehme Pro- und Präbiotika für meinen Darm ein. Ich ernähre mich Bio und achte sehr darauf, was ich zu mir nehme.


    Seltsam finde ich nur, dass wenn ich eine Wechseljahrespille nehme in wenigen Tagen zunächst alle Symptome unter denen ich leide aufhören, doch mein Körper merkt nach wenigen Wochen, dass Gestagene eben kein Progesteron sind und dann gehe ich wieder "baden". Diese synthetischen Hormone will mein Körper nicht akzeptieren und ich weiß ja nun, dass das auch gut ist, doch die richtige Einstellung mit naturidentischen Hormonen ist echt verdammt schwierig. Man braucht sehr viel Geduld und ich habe durch die nicht wirkenden Hormone meiner Gynäkologin viel Zeit verplempert...jetzt habe ich riesige Probleme.


    Ja, wir sind keine Automaten, wie wahr, sollen aber wie Automaten auf der Arbeit funktionieren und das schaffe ich derzeit in meinem Zustand so gar nicht. Mir rennt die Zeit weg, deswegen frage ich auch immer wieder so "verzweifelt" nach.



    Seitdem die Hormone weggebrochen sind leide ich auch zeitweise unter Panikattacken insbesondere zur Mens und danach...sowas hatte ich noch nie ! Kommt das auch von dem Mangel ? Mangel an Östrogen oder Progesteron ? Ich reagiere scheinbar wirklich sehr extrem. Ach menno...:Motz:



    LG SUnny

    Das letzte Mal (vor 4 Wochen) lag DHEA-Sulfat bei 157,2 mikrogramm/dl (35,4-256,0) und freies Teststeron bei 1,08 im unteren Normalwertbereich. Progesteron lag bei 0,03.


    Die anderen Werte habe ich nicht messen lassen.


    Für mich ist es ganz schwierig meine Symptome richtig einzuschätzen und zu wissen, was mir deswegen fehlt. Ich bemerke zumindest wenn ich Progesteron einnehme eine Verbesserung der inneren Unruhe. Seitdem ich Östradiol nehme verbessern sich die Schleimhäute (alles trocknet sonst aus, auch Sodbrennen wird besser). Die Schlafstörungen nehmen auch weiter ab. Progesteron alleine hat das nicht geschafft. Früher hat Progesteron ausgereicht, um den Schwindel in der 2.Zyklushälfte zu bekämpfen. Mittlerweile habe ich darunter durchgängig zu leiden, weswegen ich mich auch für Östradiol entschieden habe.


    Ich glaube auch, dass Zielkorridore schwierig sind, doch ein 65er Wert bei Östradiol ist am 22. ZT wohl eher zu niedrig. Nach Rimkus geht die Range von 120-180 rauf. Ich strebe erst einmal 80 an...ab 50 ist man definitiv im Mangel und diesen Wert hatte ich schon vor 1,5 Jahren beim Endokrinologen. Er empfahl mir nichts zu nehmen, meine Gyn schon und dann befand ich mich in dieser endlosen Testphase. Der hohe FSH Wert zeigt ja auch den "Östrogendurst" an, so wie ich es im Netz gelesen habe.


    Habe heute am 29. ZT meine Periode bekommen. Leide wie die letzten Tage auch immer unter PMS, also muss das Progesteron wohl noch höher steigen oder ? Früher als jüngere Frau hatte ich nie PMS-Beschwerden, nur der erste Tag war mit Schmerzen behaftet. Seit Mitte 30 wurde es immer heftiger und mittlerweile habe ich das Gefühl fast alles rund um die Uhr zu haben. Das Gleichgewicht ist komplett verloren gegangen und ich hoffe durch die Kapseln eine Verbesserung zu bekommen.


    Was wäre ein guter Zielwert bei Progesteron ? Rimkus gibt 10-30 an...über 10 würde ich mich schon freuen. :lach:


    Zu welchem Zeitpunkt wird Progesteron verstoffwechselt ? Gibt es ein Ranking beim Mangel, was zuerst "beliefert" wird ? Mein Mangel herrscht ja schon lange, da die Creme und die Progestan-Kapseln keine Wirkung gezeigt haben (BE-Wert war immer zu niedrig). Ich bemerkte auch zunehmend immer weniger Stress aushalten zu können und hoffe, dass das Cortisol sich nun auch erholt. Verstehe ich dies so richtig ?


    Ihr tut mir so gut und ich bin euch unendlich dankbar für eure Tipps.



    GLG SUnny :CrazyGrins:


    P.S. in 4 Wochen kann ich ja mal die anderen Werte mitmachen lassen ;-)

    Guten Morgen Ardnowa,


    achso, ich habe mich eben schon gewundert 2 Beiträge von mir hier lesen zu können. Dann schreibe ich nur noch hier weiter.


    Anbei schicke ich meinen letzten Befund vom 22. Zyklustag. Nach den Zielkorridoren der Rimkustherapeuten bin ich mich noch nicht im grünen Bereich, sodass ich mich noch in der Aufsättigungsphase befinde. Auch meine Symptome zeigen mir ein Ungleichgewicht.



    LG SUnny

    Ich habe auch das Gefühl, dass die Körperregulation komlett aus dem Ruder läuft, wenn sich Werte verändern. Vor allem sensible Menschen merken das sehr, sehr schnell und oft heftiger. Leider gehöre ich zu dieser Zielgruppe.


    Kannst du die richtigen Nebenwirkungen von zuviel Progesteron deuten ? Müde werden empfinde ich als angenehm, vor allem abends. Aurch ruhiger werden ist sehr schön entspannend. Leider habe ich Schwindel beim Mangel als auch bei der Einnahme, sodass ich nicht unterscheiden kann, was mir mein Körper nun sagen möchte. Schwindel ist auch ein Symptom von Östrogenmangel. Das alles vermischt sichs ziemlich...


    Weißt du warum man Kribbeln des Körpers bzw. Taubheitsgefühle bekommen kann ? Im Netz stehen dazu wiedersprüchliche Dinge.



    Schönes WE wünsche ich euch allen,:lach:

    LG SUnny

    Vielen lieben Dank dir, ich habe auch gelesen, dass es ausreicht alle 3 Monate zu kontrollieren. Ich habe dennoch soviel Zeit verschenkt bzw vergebens versucht mich "nach Gefühl" einzustellen und dies ist immer gescheitert. Ich glaube, wenn man nur an einem Rad drehen muss (Progesteron), klappt das noch ganz gut, doch ich drehe ja auch an dem Östrogen mit Blick auf die SD-Werte und dann fühle ich mich mit Kontrollen sicherer.


    Meine ersten Werte vom 22.ZT sind da und beides ist noch im Mangel und nicht im Zielkorridor, also heißt es weiter machen und etwas erhöhen... Step by Step


    Danke für die Info mit dem Urin-Test. Das kannte ich noch nicht :-) :Daumen:



    GLG SUnny

    Lieber Augenstern,


    ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen. In meinen Anfängen des beginnenden Progesteronmangels (wurde von meiner Gyn im Blutbild nachgewiesen) habe ich die Progesteroncreme von BIOVEA in der 2. Zyklushälfte aufgetragen und dies hat sofort gewirkt (innerhalb ca 45 min).


    Doch mit der Zeit brauchte ich immer mehr davon und die Wirkung ging verloren. Ich war dann bei einer Endokrinologin und die wies im Blutbild nach, dass der Progesteronspiegel komplett im Mangel war, obwohl ich zu dieser Zeit schon sehr viel cremte und zusätzlich Progestan als vaginale Anwendung nahm.


    Dieses Phänomen las ich auch bei anderen Frauen, die über ihre Wechseljahresbeschwerden im lifeline Forum berichteten. Bei manchen klappt das wahrscheinlich, bei manchen nicht. Auch die SD wurde dabei untersucht und oft war alles ok bei den Werten. Jedenfalls bin ich nun dazu übergegangen meine Blutwerte zu kontrollieren, um zu wissen wieviel Progesteron ich zu mir nehmen muss, um einen guten Spiegel zu erhalten.


    Die Gynäkologen verschreiben oft nur die Kapseln und sagen dir "nehmen sie soviel, wie sie sich gut fühlen", man wird nicht mehr kontrolliert...das kann fatal enden...


    Doch vlt haben andere Frauen damit mehr Glück :-)



    LG SUnny