Beiträge von Leon

    Hallo ihr Lieben,


    erst einmal vielen Dank für dein Feedback ardnowa.


    Ich verstehe meinen Arzt nicht mehr. Ich dachte heute wird mir Blut abgenommen, stattdessen gab es ein Gespräch. Ich soll jetzt aufhören LT 150 werktags und 125 am Wochende zu nehmen und stattdessen durchgängig LT 125 einnehmen, denn ich sei in einer erheblichen Überfunktion.

    Wenn man sich die letzten Werte anschaut, sind sie doch im Normbereich (jedoch im niedrigen Level). Wobei wenn er einen TSH von 1,5 anpeilt, dann verstehe ich sein vorgehen. Ist der Sprung aber von 150/125 auf konstant 125 vertretbar? Ich werde mir klammheimlich einen Arzt außerhalb der Stadt suchen, der nochmal meine Werte abnehmen soll, um Sicherheit zu bekommen. Ansonsten werde ich auf ihn hören, ich weiß sonst nicht wie ich mit dem Mann das nächste Jahr sonst zurecht kommen soll, wenn ich es jetzt nicht tue und mich quer stelle.


    Was meint ihr dazu?


    Update zum Haarausfall: Immer noch vorhanden, wird immer Lichter und die Haarlinie wandert nacht hinten. Ich glaube schon langsam, dass es erblich bedingter Haarausfall ist und ich bin der erste in der Familie.

    Andererseits wurde Hashimoto ja festgestellt, weil ich mich über einen plötzlichen Haarausfall beklagt habe, d.h. Hashimoto und der Haarausfall sind quasi gleichzeitig eingetreten. Aber die Haarfolikel sind sehr dünn geworden, die Haare sehr weich und es ist ein konstantes jucken/killern auf der Kopfhaut zu vermerken, weil die ausgefallenen Haare die Kopfhaut kitzeln.


    Meine derzeitigen Nems:

    - Kollagen Hydrolysat Peptide

    - Q10 200 mg

    - Ginkgo 6000 mg (zwei mal am Tag)

    - Vitamin D/K2 1000 IE (in Tropfenform)

    - Cosphera Haar-Vitamine (zwei mal am Tag)

    - Vitamin B12 1000 Mikrogramm

    - OPC Traubenkernextrakt von natural elements

    - Selen 100 Mikrogramm (denn die anderen 100 sind in dem Haarvitamin-Präparat)

    - Magnesium vor dem Schlafengehen


    Liebe Grüße

    Leon

    Ich habe mir einen Termin bei einem Endokrinologen in Berlin besorgt. Am 25. Nov.

    Dort möchte ich dann Thybon ansprechen.

    Kennt jemand Fälle in Deutschland, wo der Haarverlust durch L-Thyroxin verursacht wurde und gibt es ggf. Alternativen dafür?


    Bei der letzten Endo-Untersuchung sah man deutlich weniger Antikörper. Es heißt, dass die TPO-Ak die Haarwurzeln angreifen. Daher müsste sich der Haarausfall beruhigen, dem ist aber nicht so.


    Ganz wichtige Frage noch:

    Ist es normal, dass beim Hashimoto-bedingten Haarausfall die Haare sehr dünn und weich werden.

    Denn diese Anzeichen sind meistens dem erblich bedingten Haarausfall zuzuordnen. Ich habe noch keine Erfahrungsberichte diesbezüglich gefunden, sprich männliche Hashis, die detailliert von ihrem Haarausfall berichten und dabei die dünner und weicher werdenden Haare ansprechen.


    Gegen erblich bedingten Haarausfall spricht, dass ich in meinen jüngeren Jahren nie Haare verloren hatte und sehr dichtes Haar hatte. Der Haarausfall fing mit der Hashimoto-Erkrankung an. Vielleicht ist das auch nur Wunschdenken, denn gegen erblich bedingten Haarausfall kann man nichts machen, gegen einen krankheitsbedingten Haarausfall hingegen schon.


    Liebe Grüße

    Leon

    Ich hoffe, Du hast Dir den Groll etwas von der Seele geschrieben!

    Ja und das hat richtig gut getan :freu:


    ardnowa: Genau die Dosierung mache ich dieses Wochenende auch so. Die Frage ist, ob sie die richtige ist, denn die FT4-Werte schwanken innerhalb des kurzen Zeitraums ganz stark. Man könnte sich fragen, ob manche Labore eher falsch messen, schwierig.


    Augenstern: Ich schreibe am besten alles direkt hier rein.


    Die Zeitangaben beziehen sich auf das Jahr 2019.

    Die Maßeinheiten für die DEVZ habe ich leider nicht mit mir, vielleicht kann ja da jemand aushelfen, ansonsten kann ich sie Montag nochmal reinstellen.

    Die LT-Dosierung sagt aus: Nach der Untersuchung der Blutwerte wurde die entsprechend angegebene LT-Dosierung vereinbart und täglich durchgeführt.


    WT = Werktage

    WE = Wochenende


    Arzt G
    Arzt K
    Arzt G DEVZ Arzt G DEVZ Arzt G
    23.04. 12.06. 02.08. 09.08. 12.09. 20.09. 25.10.
    TSH 2,56 mU/l 0,27 - 4,20 6,08 mlU/L 0,270 - 4,200 7,21mU/l 0,270 - 4,200 3,28 0,4 - 4,0 1,38mU/l 0,270 - 4,200 0,34 0,4 - 4,0 0,412mU/l 0,270 - 4,200
    FT3 3,15pg/ml 2,0 - 4,4
    4,6 pmol/L 3,1 - 6,8 2,39pg/ml 2,0 - 4,4 2,46 2,2 - 5,0 2,88pg/ml 2,0 - 4,4 3,35 2,2 - 5,0 3,29pg/ml 2,0 - 4,4
    FT4 1,72 ng/dl 0,93 - 1,70
    20,4 pmol/L 12 - 22 1,66ng/dl 0,93 - 1,70 1,74 0,8 - 1,9 1,78ng/dl 0,93 - 1,70 1,46 0,8 - 1,9 1,9 ng/dl 0,93 - 1,70
    LT 125 137,5 150 150 150 150WT, 125WE
    ?



    LG

    Leon

    Also es ist wirklich unglaublich :KopfDurchDieWand:

    Ihr müsst euch das unbedingt mal durchlesen.

    Aber falls ihr auf Anekdoten dieser Länge einen Graus findet, bitte das kursiv geschriebene überspringen.


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    Ich hatte eine Blutentnahme bei der DEVZ, weil ich damals nach Frankfurt gereist bin. Diese hat mir eine Empfehlung zur LT-Dosierung gegeben: 150 an den Werktagen und 125 am Wochenende. Ich Dummkopf habe aus lauter Hektik statt den 125ern die 100er telefonisch mit der Rezeption meines Hausarztes vereinbart. Als ich das Rezept zur neuen Dosierung am nächsten Tag wie besprochen abholen wollte, hat mir eine andere Rezeptionistin (dort sind 3 bis 4 täglich) das Rezept für LT 150 und 100 verwehrt und ich solle das vorher mit dem Arzt besprechen. Ich fragte, wann das passieren kann, weil ich LT nun mal brauche. Ich sollte Platz nehmen und der Doktor ruft mich auf. Also alles doch nicht so einfach wie gedacht. Nach einer halben Stunde habe ich das Rezept, ohne den Arzt vorher gesehen zu haben, doch noch bekommen. Anscheinend hat er die Erlaubnis der Rezeption gegeben als er von mir gehört hat. Schlechte Kommunikation und ich habe völlig umsonst sowie überraschenderweise warten müssen. Auf jeden Fall hat eine andere Rezeptionistin noch schnell eingetragen, dass ich die 150er und 100er nehmen werde zwecks Dokumentation.

    Als mir Tage später aufgefallen ist, dass ich die Dosierung von LT 125 mit den 100er verwechselte, habe ich nochmal in der Praxis angerufen, um diesen Fehler zu korrigieren. Allein ihr das Problem zu erklären, war sehr schwierig, weil ich kaum ausreden durfte. Ich bin am Telefon einfach zu nett.

    Jedenfalls um diese eigentliche Dosierung von LT 125 zu bekommen, musste ich all meine Geduld bei der Rezeption meines Hausarztes G. aufbringen. Schließlich einigten wir uns darauf, dass ich das Rezept abholen konnte. Am nächsten Tag wollte meine Freundin auf ihrem Weg das Rezept für LT 125 von der Firma Henning abholen. Alles bereits telefonisch mit der Praxis abgesprochen. Als sie schließlich dort war, bekam sie LT 125 von Aventis. Ich musste sie bitten zurück zu gehen und explizit nach Henning zu fragen. Dann hat sie plötzlich nicht einmal mehr die 125er Dosierung bekommen, denn "wie es dort in der Datenbank steht, dürfen sie nur die 100er und 150er rausgeben". Ich dachte echt die wollen mich veralbern. Ich rufe dort also nochmal an und versuche der Rezeptionistin (ich kann sie alle stimmentechnisch nicht unterscheiden) erneut zu erklären, wie die Lage aussieht. Keine Chance, ich müsse eine Sprechstunde mit dem Arzt vereinbaren! Ich meinte, dass der Eintrag der Dosierung (also 150 und 100) von mir sei und nicht vom Arzt! Sie entgegnete erneut, sie dürfen andere Dosierungen nicht rausgeben ohne die Erlaubnis des Arztes (der sich meiner Meinung sowieso nicht für mich interessiert). Okay, obwohl ich echt frustriert war, verstehe ich die Rezeptionistin schon, aber es wird im Verlauf der Geschichte nicht einfacher. Ich habe also ein Termin bekommen und mir extra frei genommen, um mit dem Arzt kurz darüber zu sprechen, dass ich bitte die LT 125er bekomme.

    Als ich schließlich in seinem Büro war, verlief das Gespräch nicht so, wie ich es erhoft habe. Der Arzt war völlig aufgebracht als ich berichtet habe, dass ich beim Endokrinologen war. Als er meine Werte vom 20.09. (DEVZ) gesehen hat und sie mit seinen Werten vom 12.09. verglichen hat, meinte er die Änderung sei gänzlich unplausibel. Am 12.09. war der TSH Wert bei 1,380 (0,27 - 4,20) und am 20.09. im DEVZ bei 0,34 (0,4-4,0). Dieser Sprung ist nicht möglich und er ist absolut nicht mit der Empfehlung der Endokrinologie einverstanden. Ablehnende Haltung seinerseits. Ich versuchte ihm zu zeigen, dass ich beim Endo war, um Nährstoffmängel zu identifizieren. Es soll letztlich ein neuer Bluttest gemacht werden, um zu sehen wie die Werte "wirklich" sind und um die Medikation nach seinen Wünschen ggf. anzupassen. Ich bot ihm auch an die Übersicht der SD-Werte in einem Zeitrahmen sowie die Medikation per E-Mail zuzuschicken. Er willigte ein. Auch wenn er eher ablehnend wirkte, fand ich es immerhin lobenswert, dass er an der Übersicht interessiert war und dadurch wirkte es so, als würde er sich mühe geben.

    Die Werte wurden bei ihm am 25.10. entnommen und ich sollte mich auf einen Anruf in einer Woche einstellen.
    Die telefonische Besprechung ist nicht erfolgt! Er hat angerufen während ich in einer Vorlesung war und sprach mir schließlich 10 Sekunden
    auf die Mailbox.

    Dort hieß es: "Der TSH ist im Normbereich, FT3 liegt bei x,x und der FT4 ist erhöht. Wiedersehen!"

    Wirklich super kurz. Keine Empfehlung der Dosierung.

    Nun habe ich heute angerufen und nach einem erneuten telefonischen Gespräch gebeten, damit ich weiß, welche Dosierung er nun verschreiben möchte.

    Die Rezeptionistin hat alles entgegen genommen und vor einer halben Stunde zurück gerufen:

    "Der Herr G. (Arzt) hat ihnen alles, was sie wissen müssen bereits mitgeteilt und er wird sie nicht zurückrufen".

    Ich hätte ja alle Informationen auf die Mailbox bekommen. Ich meinte, dass dort von keiner Dosierung gesprochen wurde. Sie meinte, dass er es in der letzten Sprechstunde mitgeteilt habe. Ich meinte, dass die Dosierung von MIR im Irrtum ihren Ursprung findet und keine Empfehlung von dem Herrn Arzt ist. Weiteres habe sie mir nicht zu sagen. Wenn ich mehr Auskunft brauche, müsse ich eine Sprechstunde nach seinem Urlaub vereinbaren.

    Ich wollte doch nur der Empfehlung der DEVZ folgen und LT 125 bekommen! :KopfDurchDieWand:

    Und falls das zu viel verlangt ist, wenigstens die Empfehlung des Arztes bezüglich meines weiteren Vorgehens bekommen. Nichts davon. Ein einfaches Rezept zu bekommen, ist quasi ein Ding der Unmöglichkeit geworden.

    Übrigens hat er damals gemeint im LT ist ebenfalls FT3 enthalten. Dass meine TSH-Werte zu hoch sind, läge an einem Jodmangel, den ich habe (ich habe später meinen Jodspiegel testen lassen: Überdosierung). So langsam zweifel ich daran, ob die Praxis die richtige für mich. Ein Wechsel wäre sehr peinlich und schwer zu begründen, weil ich in einer kleinen Stadt lebe und die Ärzte bezüglich des "Ärzte Hoppings" keinen Spaß verstehen. Ich kann nicht zu einem anderen Arzt gehen und sagen, dass ich meinen letzten Arzt für desinteressiert und inkompetent halte. Eigentlich macht er auch einen soliden Eindruck auch wenn er keinen Doktortitel hat (meiner Meinung nach heutzutage auch nicht wirklich notwendig um gut zu sein), aber nach bald 2 Jahren unkontrollierter Autoimmunerkrankung habe ich langsam keine Geduld mehr für halbherzige Behandlungen und Misverständnisse sowie Miskommunikation wegen einem blöden Rezept. Ich möchte endlich Ruhe von meinem Haarausfall haben. Es hat alles so harmlos und einfach gewirkt am Anfang - nimmst du morgens eine Tablette und alles ist gut. Aber genau das hat nie geholfen, bis heute nicht. Thybon wird mir oft angeraten im Forum, aber ich bin mir sicher, dass ich über Thybon mit meinem Hausarzt nicht sprechen kann. Ich denke nicht, dass Hashimoto sein Hauptthema ist.

    Nächstes Jahr habe ich ein Termin im DEVZ. Dort wird Thybon zum Thema gemacht. Ich werde morgen anrufen und die Rezeptionistin bitten, dies zu notieren.

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    Meine Frage. Was muss ich tun, um ein Rezept zu bekommen?! Ich habe jetzt schon keine Lust auf ein Gespräch mit ihm, so bockig wie er schon war und so chaotisch wie die Praxis ist. Ich trage in den Kommunikationsproblemen sicher eine Mitschuld, aber es fängt an wirklich anstrengend zu werden.


    Da ich keine ärztliche Empfehlung habe, frage ich euch, das Internet-Forum, was eine passende Dosierung für mich wäre. Vielleicht ist das die Zukunft der Hashimoto-Therapie :LOL:


    Ich füge euch eine Excel-Datei bei.

    Ganz unten findet ihr die LT-Dosierung, die ungefähr ab dem Zeitpunkt der Blutentnahme fortan genommen wurde. Die orangenen Zahlen sind die Werte außerhalb des Referenzbereiches. In den Kommentaren zu jeder Zeile findet ihr die Referenzbereiche.

    G. ist mein Hausarzt.


    Liebe Grüße

    Leon

    Hallo ardnowa,


    Thybon habe ich schon bei verschiedenen Ärzten angesprochen. Alle waren deutlich dagegen und sahen bei mir keinen Anlass dazu. Vielleicht aber kann ich beim nächsten endokrinologischen Besuch das nochmal ansprechen. Bis dahin versuche ich meine Leber und Darm zu sanieren, damit die Umwandlung von ft4 in ft3 besser erfolgen kann.

    Meinem derzeitigen Hausarzt traue ich nichts mehr zu. Er scheint weder die Lust, noch das Know-How zu haben, um mich zu behandeln, daher spreche ich ihn nicht auf Thybon an (höchstens aus Spaß, um zu sehen, wie seine Meinung dazu steht).


    Liebe Grüße

    Leon

    Am 25.10.2019 wurden folgende Werte abgenommen:

    TSH 0,412 (0,270 - 4,200)

    FT3 3,29 (2,0 - 4,4)

    FT4 1,90 (0,93 - 1,70)

    Progesteron (3. Generation) 0,22 (ein Referenzwert wurde nicht angegeben, aber es steht hinter dem Wert ein +, was darauf hindeutet, dass der Wert zu hoch ist.


    Bei einem niedrigen Progesteronwert hätte ich meinen erhöhten DHT-Wert und schließlich den Haarausfall verstanden. Aber ein erhöhter Progesteronwert passt einfach nicht ins Bild.


    Die Endo hat mir damals verschrieben, ich solle statt 150 durchgängig, eher LT 150 werktags nehmen und am Wochenende 125. Mein Arzt sieht es nicht ein und möchte, dass ich am Wochenende 100 nehme. Vielleicht bei dem FT4 Wert keine schlechte Idee.


    Liebe Grüße

    Leon


    Hallo ihr Lieben,


    ich war noch zu jung, daher erinnere ich mich nicht daran, wie die Amalgamfüllung herausgenommen wurde. Ein Test auf Schwermetallbelastung kann ja nicht schaden. Hoffentlich ist er nicht teuer.


    Arnold1983 Ich habe kein Problem damit, mich zu wiederholen. Der Haarausfall ist diffus. Den Haarausfall hatte ich vor der Selenbehandlung. Anfangs war er nicht so schlimm, aber nach einer kurzen Zeit wurde er schon signifikant. Egal, was ich probierte, stoppte den Haarausfall nicht. Der Hautarzt meinte der Haarausfall liegt an meinem Alter, aber das ist nur billiges Geschwafel meiner Meinung nach. Ich habe mich damals höflich bedankt und bin direkt ohne weiteres gegangen. Es war schnell klar, dass er nicht helfen kann oder will.