Beiträge von Janne1

    Echt doof, was du erleben musst. Dein Hausarzt hat damals nur nach Leitlinie dich betrachtet. Das ist ein riesen Problem in der Medizin heutzutage. Stufendiagnostik und Leitlinien. Nur doof, dass die Stufendiagnostik der SD nicht unfehlbar ist und häufig falsche Entwarnung gibt. Es gibt Shades of grey und Interferenzen.


    Es ist auch kein Wunder, dass du immer wieder runtergestuft wirst ohne einmal über den Tellerrand zu schauen was da eigentlich los ist bei dir. A) kein Geld, im Gesundheitssystem wird nur noch Leitlinien gearbeitet B) Publikationen in der Fachpresse, die einen supr. TSH für bedenklich halten C) Die Querleser in den Fachmagazinen, die nicht die Quellen überprüfen und nur oberflächlich und nicht kritisch diese Artikel lesen und prüfen.


    Und "Selbstschuld wenn du... " sowas mag ich gar nicht schreiben... Sowas kann nur jemand sagen der sich nicht mit dem Teufelskreis der Insulinresistenz und des Diabetes II richtig beschäftigt hat.


    Wobei ich schon denke, dass man zunächst über die Ernährung versuchen sollte sowas in Griff zu bekommen denn jedes Medikament hat nunmal zur erwünschten Wirkung auch Nebenwirkungen. Schlimmstenfalls können Medikamente dann weitere erforderlich machen.


    Dieses Nachjustieren macht mich allerdings stutzig. Daher würde ich an deiner Stelle die Diagnoseliste abarbeiten.

    Ja, Augenstern, sehe ich ähnlich. Zuviel Fett kann auch nicht gut sein. Ich hatte vor Jahren mal den Test gemacht 1 Woche fettfrei zu essen. Da fehlten dann die essentiellen Fettsäuren und man konnte das z. B. an der Haut sehen... War also auch nix.


    Deshalb deckel ich auch die Fettmenge. Da ich selbser koche weiß ich genau was drin ist. Und mal ganz ehrlich, wenn wir uns mal unseren Grundumsatz anschauen, dann den Leistungsumsatz, dann essen wir regelmäßig bestimmt zuviel von allem.

    Reenchen: Deine Geschichte kommt mir bekannt vor. Lese von der Mirena, die hatte mir meine FA auch damals aufgeschwatzt. Ging da noch ohne den Aufklärungsbogen und war mit dem Werbeversprechen "Wirkt nur lokal". Mittlerweile weiß ich, dass das keine gute Idee war. Meine SD war eh schon durch HT angegriffen und so kam was kommen musste. Gewichtszunahme, Blähbach, Durchfall und die typischen Hashimoto Symptome.


    Ich bin dann von einer Freundin aufmerksam gemacht worden und lies die ziehen. Meine kaputte SD war nicht mehr zu retten, aber der Blähbauch verschwand, das Gewicht ging ein wenig runter... eine "Entgiftung" folgte. Es ging mir zwar besser, aber eben nicht gut. Die Hashimoto-Symptome blieben.


    Dann kam endlich die SD-Therapie und schnell war klar das ich neben LT auch T3 brauche und die Magen-Dünndarm-Spiegelung brachte Zöliakie hervor. Der Blähbauch wurde weniger, die Durchfälle blieben weg. Low Carb begleitet mich schon länger, aber das I-Tüpfelchen war dem Darm Unterschützung zu kommen zu lassen. Das klappt übrigens auch mit Präbiotika. Du kannst neben Pillchen, teuren Joghurt und Co, diese sogar selbst herstellen.


    Auf der Fricke Seite habe ich auch nur das lesen können zum Thema Verhütung, was ich auch schon aus dem Hormonspirale-Forum kannte.

    Lass mal, du musst mich nicht versuchen zu überzeugen. In den letzten Jahren hat sich ja einiges getan. Bestes Beispiel Salz, früher hat die DGE es verteufelt, jetzt muss sie revidieren. Kanada hat Milchproduket aus der Ernährungspyramide gestrichen.


    Diabetiker egal ob 1, 2 oder Late On Set benötigen weniger Insulin, haben weniger hohe HbA1c-Werte und weniger Nervenschädigungen.


    Senioren wird mittlerweile empfohlen eiweißbetonter zu essen, da sie dadurch rüstiger sind und weniger Anzeichen einer Demenz. Wobei der Grundumsatz und der Leistungsumsatz bei Senioren deutlich niederiger ist und die Priorisierung auf wichtige Fettsäuren (in Fetten enthalten) und Eiweißen liegt, der verbleibende Kalorienüberschuss darf gerne für Kohlenhydrate angesetzt werden.


    Die Empfehlungen der DGE zur Eiweißmenge für Otto Normal liegen bei 0,7 g/kg Körpergewicht. Neue Erkenntnisse passen diesen Bedarf an die körperliche Aktivität an.


    Wenn man sich nun denn unsere Lebensmittel-Eiweißbilanz mal anschaut, dann haben die meisten eiweißreichen Lebensmittel, mit Außnahmen von tierischem Eiweiß, meist zwischn 6 bis 25 % Eiweiß und identisch viele Kohlenhydrate aber meist eher mehr.


    D. h. im Umkehrschluss, wer sich eiweißbetont ernährt nimmt genügend Kohlenhydrate auf.


    https://www.vegan.at/inhalt/kanada-milch

    https://www.dge.de/?id=485

    https://www.netdoktor.de/laborwerte/natrium/natriummangel/

    https://fddb.info/db/de/lebens…e_kichererbsen/index.html

    https://fddb.info/db/de/lebens…kt_cashewkerne/index.html

    https://fddb.info/db/de/lebens…hnen_dunkelrot/index.html

    https://fddb.info/db/de/lebens…te_linsen_9177/index.html

    ....

    Am Ende muss man das finden für sich passt. Wo der Darm gesund bleibt und auch der Rest des Körpers... Da stimme ich mit dir voll überein Augenstern.


    Aber ich schrieb ja schon von Mythen. Die meisten denken immer Low Carb wäre No Carb. Oben schrieb ich ja schon, dass ich nicht unter 60 g täglich komme... und dann schrieb Fussel, der was anderes daraus liest ...


    Aber ich essen keine Kuhmilchprodukte nur wenig Fleisch, so mal am Rande bemerkt und da ich Zöliakie habe auch kein Getreide.