Vorstellung von Pandabär

  • Hallo,


    meine kurze Vorstellung


    Eckdaten: Ich bin 61 Jahre alt, weiblich und seit einigen Monaten in Rente.


    2012 und 2013 hatte ich jeweils einen Zeckenstich und habe mich dabei mit Borreliose infiziert. Trotz

    antibiotischer Behandlung in 2014 hielt die starke Erschöpfung allerdings an und ich suchte nach weiteren Ursachen.


    Ich war damals insgesamt 15 Monate arbeitsunfähig. Dabei wurde auch die Schilddrüse untersucht und eine leichte Struma und ein kalter Knoten festgestellt.


    Der TSH war 2015 unbehandelt bis auf 3,1 angestiegen und ich hatte deutliche Symptome einer Unterfunktion (Erschöpfung, starke Schlafstörungen, Frieren, Konstipation, Haarausfall). Wegen des kalten Knotens verschrieb mir der Nuklearmediziner im Mai 2015 L-Thyroxin 50. Meine Hausärztin hätte die Schilddrüse mit dem TSH Wert, noch im Normbereich, von sich aus nicht behandelt.


    Innerhalb weniger Tage nach dem Einstieg mit 12,5 und dann 25 L-Thyroxin wurde die Erschöpfung schwächer. Ich blieb dann einige Zeit bei 50 und bin nun seit ca. 2 Jahren bei 75. Unter 75 lag der TSH mehrmals bei 1 und meine Hausärztin war damit zufrieden. Die Schilddrüsen AK wurden mehrfach überprüft und waren bis heute immer negativ.


    Im Sommer 2018 hatte ich monatelang Schwellungen und Schmerzen in den Fingern und Handgelenken.

    Mit einer Kernspinresonanztherapie (MBST) der Hände verschwanden die Schwellungen nach einigen Wochen. Seit Sep 2018 habe oft nach einer gewissen Gehstrecke und längerem Sitzen steife Beine. Dagegen helfen hauptsächlich Dehnübungen.


    Seit der Borreliose versuche ich mich möglichst kohlehydratarm zu ernähren. Halte ich mich nicht daran überfällt mich kurz nach den Mahlzeiten eine lähmende Müdigkeit.


    Seit Beginn der Rente ist mein Leben einigermaßen stressfrei. Ich schlafe viel und versuche wieder mehr in Bewegung zu kommen. Im Sep und Okt 2018 hatte ich allerdings eine sehr stressige Zeit. Ich vermute, dass die Muskelsteifheit damit zu tun hat. Von Anfang Aug 18 bis Anfang Nov 18 stieg bei unveränderter L-Thyroxin Dosis (75) der TSH von 1,53 auf 2,61.


    Ich rauche nicht und trinke auch nur noch sehr selten Alkohol, weil er mir wegen einer Mastzellaktivitätsstörung (Histamin !) nicht mehr bekommt.


    Die letzen Amalgamfüllungen wurden vor einigen Jahren entfernt. Impfungen habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr erhalten. Grippeimpfungen habe ich früher schlecht vertragen.


    Zur Zeit nehme ich folgende Medikamente: L-Thyroxin 75, H1-Antihistaminikum, H2-Antihistaminikum, Ketotifen, jap. Knöterich (wegen Borreliose), Houttuynia, L-Glutamin, Vitamin C, Zink, aktives Vitamin B6 (wegen HPU), Vitamin D3, Selen, Kupfer.


    Ich nehme sonst keine Hormonpräparate.


    OPs: Blinddarm und Mandeln als Kind, Endometriose OP in 2004


    Seit 2015 nehme ich pflanzliche Mittel zur Behandlung der Borreliose.

    Seit Mai 2015 nehme ich L-Thyroxin, zuerst hauptsächlich um das Wachstum eines kalten Knotens zu stoppen.

    In 2015 habe ich einem HPU Test gemacht: Wert 1,08 (HPU vorhanden, leicht positiv). Seitdem nehme ich akt. Vit B6 und Zink und zeitweise Mangan.


    In 2016 habe ich nach einer Magen- und Darmspiegelung die Diagnose Mastzellaktivitätssyndrom erhalten. Zur Behandlung nehme ich Antihistaminika und Mastzellstabilisatoren.


    Symptome sind vorallem:

    - Müdigkeit und schnelle Erschöpfung

    - Gewichtszunahme

    - Häufig Frieren, aber auch manchmal starkes Schwitzen

    - Haarausfall, stumpfe Haare

    - Gelenk- und Muskelschmerzen

    - Schlafstörungen

    - Konstipation


    Schilddrüsen Laborwerte (alle bis auf Mai 2015 unter Einnahme von L-Thyroxin gemessen)


    Nov 2018

    TSH: 2,61 (0,27 - 4,2 mU/l)

    fT3: 2,97 (2,2 - 4,0 pg/ml)

    fT4: 1,52 (0,93 - 1,7 ng/dl)

    Anti-TG (TAK): <10 (< 115)

    Anti-TPO (MAK): < 9 (< 34)

    Thyreoglobulin: 25,8 (3,5 - 77 ng/ml)


    Schilddrüsenvolumen: 8 ml


    Aug 2018

    TSH: 1,53 (0,27 - 4,2)

    fT3: 2,59 (2,0 - 4,4)

    fT4: 1,35 (0,90 - 1,7)


    Nov 2017

    TSH: 0,88 (0,27 - 4,2)

    fT3: 3,05 (2,2 - 4,0)

    fT4: 1,53 (0,93 - 1,7)

    Anti-TG (TAK): 11,6 (< 115)

    Anti-TPO (MAK): < 9 (< 34)

    Anti-TSH-Rez: --- (< 1,75)

    Calcitonin: --- (< 7,26)


    Schilddrüsenvolumen: 9 ml


    Nov 2016

    TSH: 1,51 (0,27 - 4,2)

    fT3: 2,61 (2,0 - 4,4)

    fT4: 1,52 (0,90 - 1,7)

    Anti-TPO (MAK): < 9 (< 34)


    Schilddrüsenvolumen: 11 ml


    Nov 2015

    TSH: 1,04 (0,27 - 4,2)

    fT3: 2,97 (2,0 - 4,4)

    fT4: 1,49 (0,90 - 1,7)

    Anti-TG (TAK): 15 (< 115)

    Anti-TPO (MAK): 6 (< 34)

    Anti-TSH-Rez: 0,3 (< 1,8)


    Schilddrüsenvolumen: 19 ml


    Mai 2015 (zu diesem Zeitpunkt noch keine L-Thyroxinbehandlung)

    TSH: 3,23 (0,27 - 4,2)

    fT3: 2,81 (2,0 - 4,4)

    fT4: 1,11 (0,90 - 1,7)

    Anti-TG (TAK): 13 (< 115)

    Anti-TPO (MAK): <5 (< 34)

    Anti-TSH-Rez: <1,8 (< 1,8)


    Schilddrüsenvolumen: 19 ml



    Vom Forum erhoffe ich mir hilfreiche Infos. Bei mir wurde bisher noch keine Hashimoto Diagnose gestellt, aber ich habe den Eindruck, dass die Ärzte immer in diese Richtung denken. Aktuell die Frage, ob meine aktuelle Muskelsteifigkeit mit Unterfunktion bzw. einer noch nicht erkannten Hashimoto zusammenhängen kann.

  • Hallo Pandabaer :Wink:


    Herzlich willkommen im Froum.


    Den Begrüßungsfragebogen hast Du abgearbeitet, sehr schön :Daumen:.


    So Du noch ein paar andere Blutwerte hast, kannst Du die in einen neuen Thread im Hauptforum einstellen. Geht als Datei und bitte Namen abdecken oder schwärzen.


    Hier schließe ich. Wir sehen uns.


    Beste Grüße

    ardnowa

    „Wer nicht handelt, dem wird auch der Himmel nicht helfen.“
    - Sophokles -

  • ardnowa

    Hat das Thema geschlossen