Ich stelle mich vor und würde mich über eure Ratschläge/Einschätzungen sehr freuen

  • Hallo und Guten Morgen zusammen, ich bin Kate und möchte mich nun auch mal bei euch vorstellen. Meine Krankheitsgeschichte ist ehrlicherweise noch gar nicht so lang, deshalb werde ich sie gleich mal kurz und knackig beschreiben. Aber erstmal zu den harten Fakten:


    - Dein Alter

    22


    - Dein Geschlecht

    Weiblich


    - Deine Ernährungsgewohnheiten

    Ich versuch möglichst ausgewogen und gesund zu essen. Ich habe keine Unversträglichkeiten oder Allergien und bin kein Vegetarier oder Veganer. Fertigprodukte und Weißbrot versuche ich allerdings zu meiden und viel frisch selbst zu kochen.


    - etwas von Deinem Lebensstil (Stress, Schlaf, Bewegung/Sport, …)

    Ich bin Studentin und behaupte mal nicht wirklich gestresst zu sein. Ich fahre jeden Tag Fahrrad weil es für mich ein schöner Ausgleich ist. Ausserdem versuche ich jeden zweiten Tag für 20-30 Minuten ein paar Homeworkouts zu machen. Das Thema Schlaf ist ein bisschen schwierig, wenn ich könnte würde ich am liebsten den ganzen Tag schlafen weil dieses Müdigkeitsgefühl einfach nicht verschwindet. Tatsächlich sind es aber so 8 Stunden, meistens.


    - Rauchen, Drogen?

    Beides nicht, alle paar Wochen vielleicht mal ein Bier.


    - Amalgamfüllungen, Impfungen, Tattoos, Kontrastmittel?

    Amalgamfüllungen habe ich 1 und Tattoos habe ich 3.


    - Welche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel nimmst Du? Auch hormonelle Verhütung oder Wechseljahresbehandlung falls weiblich.

    Ich hatte 3 Jahre lang ein Gestagenstäbchen, das habe ich aber entfernen lassen und verhüte jetzt nicht mehr mit Hormonen.


    - Gibt es OP’s oder andere Eingriffe, die Du schon hinter Dir hast?

    Bis jetzt nur der Blinddarm vor 8 Jahren.


    - Was hast Du schon alles ausprobiert, damit es Dir besser geht?

    Medikamentös noch gar nichts.


    - Wie sehen Deine Werte und sonstigen Berichte aus? Immer mit Maßeinheit und Referenzbereich!!



    Schilddrüse:

    FT3 0.32 (Norm: 0.20-0.44 ) in ng/dl

    FT4 1.13 (Norm: 0.93-1.71) in ng/dl

    TPO 164 (Norm: <34) in U/ml

    TRAK 1,65 (Norm: <1.22, Graubereich: 1.22-1.75) in U/l

    TSHB 0.46 (Norm: 0.51-4.30)


    - Sind die Werte mit oder ohne vorherige L-Thyroxin-Einnahme gemacht worden?

    Ohne Einnahme.


    Allgemein zu meinen Symptomen:

    Ich fühle mich völlig ausglaugt und antriebslos. Ich neige zu Panikattacken sobald ich nervös werde und habe ziemlich gesteigerten Hunger. Ich nehme sehr schnell Gewicht zu und lagere Wasser ein. Meine Hände und Füße schwellen schnell an und mein Menstruationszyklus ist durcheinander. Dazu kommen Kreislaufprobleme und Konzentrationsprobleme. Meine Haare sind sehr brüchig und spröde, meine Haut sehr trocken, trotz creme. Ich neige dazu schnell nervös zu werden und fühle mich dann innerlich zittrig. Es fühlt sich an wie zwei Extreme, entweder bin ich total fertig oder sehr nervös. Bei Hitze ist es noch schlimmer, ist es kälter draußen geht es mir nicht ganz so schlimm. Mein Blutdruck ist laut Arzt aber in Ordnung und auch meine Blutwerte sind gut. Morgens habe ich oft starke Gelenkschmerzen besonders in den Schultern und den Knöcheln, die verschwinden aber über den Morgen wieder.



    Mein Krankheitsverlauf:

    Bei einem Blutbild wurde bei meinem Arzt eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Nach einem weiteren Bluttest war dann von Überfunktion die Rede. Ein Ultraschall bestätigte dann das meine Schilddrüse geschwollen und zu stark durchblutet war. Es sprach also alles doch für eine Überfunktion. Daraufhin wurde mir ein weiterer Termin zur Besprechung gegeben. Hier sagte mir mein Arzt das meine Schilddrüsenwerte in der Norm wären und es alles normal wäre, Medikamente also gar nicht nötig. Leider ließ mich das völlig verwirrt zurück, hatte er mir ja vorher bestätigt ich habe eine Überfunktion und meine Schilddrüse ist nach wie vor geschwollen. Als ich ihm meine Symptome erklärt habe stieß ich nur auf taube Ohren, ich sollte zu einem Psychologen gehen. Er würde in einem halben Jahr nochmal Tests durchführen. Als ich von Hashimoto sprach sagte er mir man könne es nicht ausschließen aber mehr kann er mir aktuell nicht sagen. Mein nächster Schritt ist den Arzt zu wechseln und hoffen das mir dort geholfen wird weil ich langsam aber sicher verzweifle.


    Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir eine Einschätzung geben könnt, da ich bis jetzt wirklich auf dem Schlauch stehe was ich habe, was es sein könnte und wie ich weiter vorgehe. Könnte Hashimoto dahinter stecken?



    Ich bedanke mich jetzt schon einmal für eure Antworten.

    Liebe Grüße und danke für die Aufnahme in eurem Forum,

    Kate

  • Moin Kate!


    Super, auch Du scheinst Dich schon mit dem Forum vertraut gemacht zu haben und hast alles beantwortet.:BigGrins2:

    Danke!!


    Deine Werte und Fragen kannst Du jetzt gern im Hauptforum posten.

    Dort schauen wir, was wir Dir auf den Weg mitgeben können.


    Hier mache ich gleich dicht, damit es schön übersichtlich bleibt.


    Bis später :Wink:

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Augenstern

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