Hashimoto-Beschwerden, Ärzte helfen nicht

  • Guten Tag.


    Ich bin weiblich und 17 Jahre alt. Ich wurde vor ca. 7 Jahren mit einer Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert, die in meiner Familie verbreitet ist. Ich nehme seit 5 oder 6 Jahren (ich weiß es nicht mehr genau) L-Thyroxin Henning 50. Mit 13 hatte ich Müdigkeitsprobleme, die mit 14 noch sehr viel schlimmer wurden. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich mich damals quasi nur von Süßigkeiten ernährt hab und mich kaum bewegt habe, womit ich dann aufgehört habe, was die Lage auch gebessert hat. Im Laufe der Zeit wurden die Symptome jedoch weitaus schlimmer, obwohl ich keinen Nährstoffmangel habe, Sport mache und mich gesund ernähre. Ich lasse die Blutwerte regelmäßig überprüfen und sie werden jedes mal als normal gewertet, obwohl ich folgende Symptome erleide:


    - Chronische Magenprobleme, unabhängig vom Lebensmittel oder der konsumierten Menge

    - Müdigkeit

    - erhöhter Schlafbedarf

    - Libidoverlust

    - Trockene und schuppige Haut

    - Strohige Haare

    - Brüchige Nägel

    - Konzentrationsprobleme

    - Gedächtnisprobleme

    - Muskel- und Gelenkschmerzen (enden erst gegen 17 Uhr, weshalb ich bis dahin absolut keinen Sport machen kann)

    - Starke Kälteempfindlichkeit, egal, wie warm ich mich anziehe

    - Labilität (Sehr hohe Empfindlichkeit, Überemotionalität, anfällig für unnötige panikattackenähnliche Heulkrämpfe, ...)


    Egal, was ich ausprobiere, es hilft einfach nichts oder nur sehr begrenzt. Das Einzige, was irgendwie merklich Wirkung zeigt, ist grüner Tee, was ich mir nicht ganz erklären kann, da andere koffeinhaltige Heißgetränke nicht annähernd so gut wirken wie dieser. Liegt das an den Antioxidantien?

    Ich war bei verschiedenen Ärzten, habe unter anderem auch eine FODMAP-Ernährung für zwei Wochen probiert und eine Magenspiegelung machen lassen, aber es wurde nie was gefunden.


    Ich war beim Endokrinologen, aber der hat mich nur gefragt, wie ich denn auf die Idee komme, dass er mir helfen könnte. Er meinte dann halt, dass das wahrscheinlich nur Depressionen oder Mangelerscheinungen sind, was mir nicht weiterhilft, da ich ich weiß, dass es nicht daran liegt. Ich weiß, dass sich Leute oft über Hausärzte beschweren, aber über Endokrinologen hab ich noch nie etwas Schlechtes gehört, daher hat mich das etwas gewundert, wie ignorant und kaltherzig dieser war, es war schrecklich dort.


    Was kann man da noch machen? Bringt es was, Selen extra in Tablettenform zu sich zu nehmen? Oder die Dosis eigenmächtig zu erhöhen? Ich bin wirklich am verzweifeln.


    Meine Werte (23.10.17):

    TSH-basal Aktuell: 1.396 mIU/I Vorwert vom 20.03.17: 0.880
    fT4 Aktuell: 1.07 ng/dI



    Vorwert vom 20.03.17: 0.95
    fT3 Aktuell: 3.49 pg/ml



    Vorwert vom 20.03.17: 2.99
  • Augenstern

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