Wie beeinflußt Hashimoto euren Alltag?

  • Hallo Zusammen, :Wink:


    mich würde interessieren in wie weit euch die Krankheit im Alltag einschränkt bzw. beeinflusst. Bei den ganz alltäglichen Gewohnheiten.


    Gibt es Dinge (Beispielsweise Arbeit/Hausarbeit/Putzen/Ausgehen/Shoppen etc. die ihr anders macht als früher?


    Gibt es dazu einen Unterschied während den Schüben :kotz: ?


    Wie geht ihr da vor? Wie fühlt ihr euch dabei?


    Freu mich auf einen hoffentlich regen Austausch .....


    LG Svenja

  • Hallo zusammen!
    Bei mir ist es im Moment ein auf und ab! Mal fühle ich mich richtig gut, mal total am Ar..... ich mache vieles spontan. Nehme mir nicht mehr so viel vor. Sage auch mal kurzfristig ab. Oder bleibe nicht lange. Arbeiten gehe ich seit ein paar Wochen nicht mehr. War selbstständig. Das tut mir jetzt richtig gut. Versuche mich zu erholen. Ich konnte morgens kaum aufstehen. Gottseidank habe ich einen lieben Mann. Ohne den würde ich es nicht schaffen.
    Die Tage sind bei mir sehr unterschiedlich. Bei einer guten Zeit, schaffe ich auch mehr im Haushalt.
    Liebe Grüße...

  • Huhu :Wink:


    Bei mir ist es oft gleich. Ich kann nicht schlafen, bin total überdreht und mein Puls ist nicht mehr zu bändigen, ich habe bis zu 130 Schläge pro Minute.

    Es kann aber auch sein, dass ich unglaublich müde bin und nur schlafen könnte.


    Außerdem kann ich schlechter gehen, es ist so verkrampft , die Gelenke schmerzen, genauso wie die Muskeln.

    Meine Haare fallen aus, sind trocken, strohig, ohne Glanz, trotz der gleichen Routine, meine Fingernägel brechen ab, meine Haut ist sehr trocken und schuppt, trotz creme.


    Dazu kommt noch, dass meine Augen sehr trocken sind, sehr empfindlich und immer rot, geschwollen.


    Mit ist unglaublich warm, mein Kopf ist heiß, habe aber kein Fieber, das Gesicht brennt schon fast, nach dem Essen ist mir schlecht, ich habe Kopfschmerzen und mir ist dann auch oft schwindelig.


    LG :lach:

  • Mit der Arbeit wird es ab und zu schon unangenehm, habe aber super Kollegen, die mich dann auch mal ablösen und ich 5 min sitzen kann :) von daher ist es erträglich :)


    Die Dauer ist unterschiedlich mal ein paar Tage, mal auch nur n paar Stunden, so genau kann ich das aber nicht sagen.

    Manche Symptome bleiben aber auch ganz gerne mal n paar Wochen, nur eben etwas abgeschwächt, wie z.B. Das mit dem Laufen , dass meine Augen geschwollen sind und das mein Puls einfach nicht runter möchte.


    Ist halt alles etwas mysteriös aber solange man noch Tage hat, wo es einen mal wirklich gut geht, ist es doch auszuhalten :)



    Wie ist es denn bei dir?

  • Ist halt alles etwas mysteriös aber solange man noch Tage hat, wo es einen mal wirklich gut geht, ist es doch auszuhalten :)

    Leute, Ihr sollt leben, nicht grad noch aushalten und nur einigermaßen stoffwechseln :Loveeyes:


    Denkt mal drüber nach, Euren Lebensstil so zu gestalten, dass der menschliche Körper dann auch gut damit umgehen kann.


    Hier steht einiges darüber, was man tun kann, abgesehen von den medizinischen Maßnahmen und diversen Zusatzdingen.


    Tipps zur Unterstützung der Gesundheit im Alltag


    Es kann ja nicht angehen, dass man seinen Befindlichkeitsmaßstab so niedrig ansetzt, dass es "grad so geht".

    Seid mal nicht bescheiden, sondern nehmt als Messlatte das volle, gute Lebensgefühl!!! :cooler:


    z.B. erinnert Euch an Eure besten Zeiten, da wollt ihr wieder hin!

    Selbst, wenn es in der Kindheit war :zwinkern:

    "Frage den Kranken, ob er bereit ist alles aufzugeben, was ihn krank macht.
    Erst dann darfst Du ihm helfen"

    (Sokrates)

  • Bei mir st es auch unregelmäßig - mal ist es einen Monat in Ordnung, dann kommt es schon nach einer guten Woche wieder. Die Dauer variiert auch von ein paar Stunden bis ein paar Tage.


    Wenn es dann soweit ist bin ich müde, antriebslos, hab Stimmungsschwankungen, neige zum grübeln und finde alles ganz furchtbar. Habe dann auch Kopfschmerzen, Karpaltunnel, Magenschmerzen, Muskelschwäche und fühle mich allgemein irgendwie schlapp und zu nichts zu gebrauchen. Dann kommen noch die Durchschlafstörungen dazu, die alles noch verschlimmern. Durchschlafstörungen habe ich generell, aber in der Zeit sind die wesentlich stärker.


    Was hilft dir in der Zeit, damit es Dir besser geht?

    Es kann ja nicht angehen, dass man seinen Befindlichkeitsmaßstab so niedrig ansetzt, dass es "grad so geht".

    Seid mal nicht bescheiden, sondern nehmt als Messlatte das volle, gute Lebensgefühl!!! :cooler:


    z.B. erinnert Euch an Eure besten Zeiten, da wollt ihr wieder hin!

    Selbst, wenn es in der Kindheit war :zwinkern:

    Ich stimme dir voll und ganz zu. Man sollte sich damit nicht zufrieden geben und das still akzeptieren, sondern daran arbeiten. Vielleicht ist es sogar die Möglichkeit dafür zu sorgen, dass es einem besser geht als jemals zuvor. :CrazyGrins:


    Spüre allein durch die Ernährungsumstellung, dass es mir besser geht. Durch den ganzen Input wie alles zusammenhängt etc. weiß ich meinen Körper und meine Gesundheit auch ganz anders zu schätzen als vorher.


    Liebe Grüße


    Baerli