Diskussionen rund um Mangelzustände im Bezug auf Eisen, B-Vitamine, Vitamin D3, Selen, Testosteron, Progesteron, Seretonin etc.
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Pamela

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Mi 17. Jun 2015, 10:37

Kennt jemand das Buch die Jodkrise?

von Pamela » Sa 12. Aug 2017, 14:26

Hallo,

ich habe nochmals eine Frage zum leidigen Thema Jod.

Mein 2. 24-std.-Urin-Test ergab wieder einen starken Jodmangel - hatte allerdings ein paar Tage vorher mit der Einnahme von Jodtabletten aufgehört - esse sehr selten Fleisch, aber Eier, Käse, Haferflocken, ab und zu Wurst, Nüsse.

Nehme kein LT, ein Nuklearmediziner meinte, bei einem starken Östrogendefizit würde das Jod vom Körper nicht aufgenommen bzw. in der Leber nicht richtig "verarbeitet" oder so ähnlich. Deswegen würde in den USA auch LT oftmals zusammen mit Östrogen verordnet, damit das Jod verwertet werden kann.

Kann mir da jemand bitte etwas dazu sagen?

Ich müsste doch dann einen Kropf haben bei ständigem starken Jodmangel oder andere Anzeichen? Die freien Werte sind im unteren Normbereich, TSH meist um 0,8 oder darunter. Fühle mich gesundheitlich eigentlich wesentlich besser als noch vor ein paar Jahren, als ich null NEMs zu mir nahm und dennoch dieser eklatante Mangel?

Danke im voraus und ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Pamela

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Michael DAngelo

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Sa 17. Jan 2015, 20:59

Kennt jemand das Buch die Jodkrise?

von Michael DAngelo » Mo 14. Aug 2017, 01:14

Hallo Pamela!

Wie Du schon selbst sagtest: Keine erhöhten TSH-Wert und keinen vergrößerte Schilddrüse. Ergo kannst Du physologisch keinen Jodmangel haben, insbesondere deswegen auch nicht, wenn Du schon zuvor Jod genommen hast und dann diese Test gemacht hast mit dem Ergebnis.
Daher ist mein eigene Erklärung für dieses komische Ergebnis: Der Test ist scheiße!

Man kann einmalig im Urin keine Jodmangel feststellen. Selbst der 24 h Sammelurin-Test hat hier Schwierigkeiten zu sagen, ob man einen Jodmangel hat oder nicht. Nur ein Sammelurin über Wochen oder gar Monate könnte sagen, ob eventuell ein Jodmangel vorliegt oder nicht. Macht aber keiner!
Selbst wenn man keinen Jodmangel, glauben viele, auch Ärzte, macht die Jodgabe, weil man es nicht genauer untersuchen will. Deswegen ordnen viele Ärzte oder Heilpraktiker Jodtabletten, weil sie meinen, Jod ist harmlos und macht nichts. Tja, leider nicht für Menschen mit einer chronischen Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto oder Morbus Basedow.

Wie kommst Du auf einen Östrogenmangel? Woher kommt der? Wie sieht es mit Progesteron aus? Hast Du noch einen regelmässige Zyklus? Wenn ja, dann kann irgendetwas mit Östrogenmangel nicht stimmen.

Liebe Grüße

Michael D'Angelo
Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie durch neue Erkenntnisse abgelöst werden, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch deren Schüler aussterben müssen.

Max Planck (deutscher Physiker und erhielt den Nobelpreis für Physik des Jahres 1918)
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